Ihre Leidenschaft ist die Welt der Sprache und Kommunikation. Diese sieht sie als Ausgangslage für jedes menschliche Verhalten und die Grundlage jeder zwischenmenschlichen Beziehung und Aktion. Christine A. Jossen ist Dozentin und Seminarleiterin für Kommunikation und unterrichtet an der Kalaidos Fachhochschule im Studiengang Business Communication. Ihr heutiges Wissen spiegelt ein Spektrum an Erfahrungen, welches sie heute ausmacht. Im Interview erzählt sie uns, was sie an ihrem Fachgebiet begeistert, wie sie Lehre und Forschung praxisrelevant umsetzt und was sie aus der Vergangenheit gelernt hat.

Wie sind Sie zur Dozentin geworden?

Nachdem ich mir einen breiten Erfahrungsschatz in der Privatwirtschaft (Verlagsleiterin), der öffentlichen Verwaltung (Kulturbeauftragte, Leiterin Stadtmarketing, Kommunikationschefin) und in Organisationen (Leiterin Tourismus & Marketing) zugelegt hatte, beschloss ich mich an meinem 40. Geburtstag, all diese Erfahrungen aufzubereiten, mein eigenes Unternehmen zu gründen und parallel dazu zu unterrichten.

Was motiviert Sie Teil der Kalaidos Fachhochschule zu sein?

Seit die Pandemie ausgebrochen ist, hat keine der Bildungsinstitutionen, an denen ich arbeite, so vorausschauend, klar und richtungsweisend kommuniziert wie Kalaidos. Just das ist für mich Kalaidos: Vorausschauend, was der Bildungsmarkt braucht, klar in Haltung und Kommunikation und richtungsweisend im Angebot. Es motiviert mich, Teil davon zu sein!

Was begeistert sie an Ihrem Fachgebiet?

«Man kann nicht nicht kommunizieren» - sobald sich Menschen auch nur wahrnehmen, kommunizieren sie bereits. Mein Fachgebiet, die Kommunikation, ist also Ausgangslage jedwelchen menschlichen Verhaltens und Grundlage jeder zwischenmenschlichen Beziehung und Aktion.

Was möchten Sie Studierenden vermitteln?

Ich vertrete und vermittle den Ansatz der humanisierten Unternehmenskommunikation. Deshalb versuche ich gezielt, das Grosse im Kleinen zu würdigen. Wenn es nicht vermessen wäre, würde ich gerne behaupten, Aristoteles sei bei jeder Unterrichtssequenz mit dabei: «Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.»

Typisch an der Kalaidos ist

…, dass und wie Lehre und Forschung praxisrelevant gestaltet und vermittelt werden.

Welchen Rat würden Sie Ihrem 20-Jährigen «Ich» geben?

Stelle Fragen – offene Fragen. An Dich selbst, an das Leben und an andere. Denn wie klug ein Mensch ist, zeigt sich anhand seiner Antworten. Wie geistreich ein Mensch seine Klugheit anzuwenden vermag, zeigt sich anhand seiner Fragen.

Was war die beste Entscheidung in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Ich möchte nichts besonders hervorheben… - ausser, dass alles, was ich in meinem bisherigen Leben gemacht habe, mich zu dem «gemacht» hat, was ich heute bin. Es hat mich aber auch alles, was ich nicht gemacht habe, zu dem «gemacht», was ich heute bin.
Ich bin zufrieden – und stelle meine Fragen…

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