Künstliche Intelligenz (KI) wird in Zukunft ein wichtiges Aktivitätsfeld für Schweizer Unternehmen. Schon heute sollten sie deshalb in die Entwicklung geeigneter Anwendungen investieren. Die Swisscom-Studie „Warum Schweizer Unternehmen in KI investieren sollten“ stellt das Thema der Künstlichen Intelligenz (oder Artificial Intelligence) vor und nennt fünf Gründe, warum Schweizer Unternehmen jetzt investieren sollten.

Stufen der künstlichen Intelligenz

Die Intelligenzstufe einer Künstlichen Intelligenz wird in drei Stufen gemessen (Grafik: Swisscom)

Mit einer so genannten Künstlichen Intelligenz simuliert der Computer unsere menschliche Intelligenz. Dafür muss der Rechner nicht nur alles Gelernte wiedergeben, sondern insbesondere die Konzepte hinter den Dingen und Ereignissen verstehen.

Eine richtige KI erkennt also nicht nur alle Stühle wieder, die man ihr vorher gezeigt hat. Sie kann vielmehr erkennen, dass zum Konzept „Stuhl“ eine Sitzfläche sowie Elemente gehören, welche die Sitzfläche vom Boden abheben. Durch gezieltes Training kann das KI-System später also auch unkonventionelle Stuhlformen erkennen, die es vorher noch nie gesehen hat.

Dank der Fähigkeit, solche Konzepte zu erkennen, kann eine KI auch die grossen unstrukturierten Datenmengen, welche in Unternehmen vorliegen, sinnvoll ordnen und einem automatisierten Informationsmanagement zugänglich machen. Dabei wird die KI umso intelligenter, je länger sie arbeitet.

Heute unterscheidet man drei Stufen von KI oder Artifical Intelligence (AI):

1. Artificial Narrow Intelligence (ANI): Diese Stufe haben die heutigen AI-Systeme erreicht. Die Intelligenz beschränkt sich auf das eine Anwendungsfeld, für das sie trainiert wurde. Das System kann beispielsweise das komplexe asiatische Brettspiel Go besser spielen als jeder Mensch. Eine Einkaufsliste schreiben kann diese Go-AI aber nicht. Dafür muss eine andere AI trainiert werden.

2. Artificial General Intelligence (AGI)
: Wenn die gleiche AI sowohl Go spielen als auch Einkaufslisten erstellen und Berichte schreiben, Telefonate führen und Aktien handeln kann, spricht man von einer Artificial General Intelligence. Diese menschenähnliche Intelligenzstufe dürfte die AI um das Jahr 2025 erreichen.

3. Artificial Superintelligence (ASI)
: Von Artificial Superintelligence spricht man, wenn das AI-System dem Menschen weit überlegen ist. Wenn es mehr Daten schneller und präziser analysieren sowie weitaus intelligenter handeln kann als wir. Diese „Terminator“-ähnliche Stufe ist noch weit entfernt und es ist fraglich, ob sie überhaupt je erreicht wird.

Diese Leistungseigenschaften machen die KI zur idealen Unternehmensanwendung. Der nächste Post liefert fünf Gründe, warum Schweizer Firmen jetzt in Künstliche Intelligenz investieren sollten.

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