Raschelsäckli, die aus Schublade quellen
Raschelsäcklis: an der Kasse wieder keins zur Hand und daheim quellen sie uns entgegen. (Symbolbild)

Raschelsäckli: zart gebaut und kaum belastbar, dennoch können sie so einiges einstecken. Daheim haben sich auch schon viel zu viele Artgenossen dieser nicht gerade umweltfreundlichen kleinen Tütchen angesammelt, aber praktisch sind sie ja doch gewesen. Wer jetzt etwa bei Migros oder Coop etwas mehr einkauft als Hand- oder Arbeitstasche spontan noch fassen können, muss zahlen. Nur 5 Rappen zwar, aber es hat gewirkt: Kaum einer will die Tütchen noch. Aber warum wirken solche Massnahmen nicht überall? Zum Beispiel beim Kaffeebecher aus Papier, auf den die wenigsten verzichten wollen – obwohl man dort zehn Mal mehr Geld sparen könnte? Grund für solches, vermeintlich irrationales Verhalten sind psychologische Phänomene wie der „Schmerz des Bezahlens“ oder die „mentale Kontoführung“, die sich übrigens auch bei der Frage „Barzahlung oder mit Karte?“ bemerkbar machen. 


Was hinter der Milchmädchenrechnung des Konsumenten steckt, führt Wirtschaftspsychologe Christian Fichter im Interview mit dem Tages-Anzeiger aus. Fichter erklärt, welche Rolle sozialer Zwang, menschliche Bequemlichkeit und das Verhalten von Prominenten bei unseren Konsumentscheidungen spielen. Und er verrät, warum er gute Chancen für das neuste Nachhaltigkeitsprodukt des Detailhandels sieht.

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