Grafik auf der Webseite deposit-solutions.com
Mit Deposit Solutions als Vermittlungsdrehscheibe erhalten Sparer (Depositors) bessere Konditionen als die ihrer kontoführenden Banken (Client Banks) – nämlich die der „Product Banks“ (Bild: Screenshot einer Grafik auf der Firmenwebseite von Deposit Solutions: www.deposit-solutions.com)

Digitale Ökosysteme sind die Finanzwelt der Zukunft. Banken wagen immer öfter den noch vor kurzem unkonventionell anmutende Schritte, um ihre Positionierung in einer digitalisierten Finanzwelt sicherzustellen. Ein Beispiel, dass mir kürzlich aufgefallen ist, stellt Deposit Solutions dar. Die Firma ist das am schnellsten wachsende FinTech in Deutschland. Es wächst deshalb so schnell, weil Kundenbedürfnisse intelligent befriedigt werden.

Mit Deposit Solutions können sich Banken rasch zu einem produktbezogenen digitalen Ökosystem vernetzen. Das FinTech vermittelt eigentlich zwischen Banken mit hohen Kundeneinlagenüberschüssen und Anlagenotstand und anderen Banken, die gerade solche Einlagen suchen und dafür auch gute Konditionen anbieten können.

Einfach und sinnvoll für alle Netzwerkteilnehmer

Die Kunden brauchen lediglich ein Konto bei ihrer Bank. Dank Deposit Solutions erhalten sie dann ein Produktangebot von einer anderen Bank, die ihnen aber bessere Konditionen gibt als die kontoführende Bank. So können Banken bessere Konditionen anbieten als die eigenen, die Kunden erhalten attraktive Angebote und das FinTech hat Zugang zu einem enormen Kundenstamm.

Aus meiner Sicht eine klare Win-Win-Situation, wobei aus Haftungsfragen jedoch noch etwas Spannung entstehen könnte. Jedenfalls zeigt das Beispiel, wie sich ein FinTech mit einem intelligenten Angebot rasch und stark etablieren kann. Ganz ähnlich hat das ja die HypoVereinsbank mit der Moneymap-App gemacht, was ich bereits beschrieben habe. 

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