Schweizer Banken gehören zu den Gewinnern der Digitalisierung. Dieser Meinung sind 65 Prozent der für eine Umfrage der Schweizerischen Bankiervereinigung befragten Schweizerinnen und Schweizer. Laut Mitteilung der Bankiervereinigung wurde in dieser repräsentativen Erhebung unter der Landesbevölkerung die Aussage geprüft, ob die Schweizer Banken im technologischen Bereich innovativ und auf die Herausforderung der Digitalisierung gut vorbereitet sind.

Die sehr positive Antworttendenz zeigt, dass die Schweizerinnen und Schweizer die Banken auf gutem Weg sehen, um diese Herausforderungen zu meistern. Die Antworten werden dabei von der eigenen Meinung zu Banken im allgemeinen beeinflusst: Personen mit positiver Einstellung sind zu 71 Prozent auch davon überzeugt, dass die Schweizer Banken die sich durch die Digitalisierung bietenden Gelegenheiten beim Schopf packen und erfolgreich sein werden. Bankenkritische Befragte glauben nur zu 54 Prozent daran, die tiefste Zustimmungsrate zu diesem Item.

Risiken werden nicht ausgeblendet

Allerdings sieht die Bevölkerung auch die Risiken der Digitalisierung: So betrachten 86 Prozent die Risiken durch kriminelle Informatikattacken als eher gross oder sehr gross. 39 Prozent befürchten den Verlust von Bankarbeitsplätzen durch die Automatisierung. Grundsätzlich sehen die Schweizerinnen und Schweizer die Zukunft der Banken aber sehr optimistisch.
Wunsch nach internationaler Wettbewerbsfähigkeit

Zudem ist es ihnen wichtig, dass die Banken international wettbewerbsfähig sind. Das sagten 94 Prozent der Befragten. Gleichzeitig ist die Hälfte der Meinung, dass Schweizer Banken und der Finanzplatz wettbewerbsfähiger sind als beispielsweise Mitbewerber aus Grossbritannien, Singapur oder Luxemburg. Wettbewerbsvorteile des Schweizer Finanzplatzes sind für die Befragten die wirtschaftliche und politische Stabilität und die Ausbildung im Bankbereich.

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