Zwei Bildschirme nebeneinander
Es gibt gratis Bildbearbeitungsprogramme für jeden Zweck. (Symbolbild)

Viele von uns werden bei der Arbeit mit der Notwendigkeit konfrontiert, Bilddateien zu bearbeiten. Nun hat nicht jede/r eine Adobe-Lizenz oder möchte sich mit Photoshop überhaupt herumschlagen. Welche kostenlosen Alternativen es gibt, und welche sich für was eignen, stelle ich in diesem Blogpost zusammen.

Bilddateien ruckzuck verkleinern: Imagecompressor / Tinypng / Compressor

Oft stehen wir vor der Herausforderung, dass Bilddateien zu gross sind und damit zu viel Speicherplatz benötigen. Eine einfache Möglichkeit, Dateien zu verkleinern, bieten die drei Tools Imagecompressor, Tinypng und Compressor. Website aufrufen, zu verkleinerndes Bild reinziehen, fertig! Alle drei Tools bieten sowohl Drag&Drop als auch einen Dateibrowser für die Dateiauswahl als Möglichkeit an.

Der grosse Vorteil des Imagecompressor besteht darin, dass es eine Vorschau gibt, auf der gut zu erkennen ist, ob das komprimierte Bild qualitativ noch ausreichend ist. Dabei lässt sich die Komprimierungsstufe in Prozent einstellen und das zu erwartende Ergebnis sofort kontrollieren. Ein kleiner Nachteil: Beim Imagecompressor ist die Werbung sehr dominant.

Gestalten für jeden Zweck: Canva

Besonders geeignet, um zweckspezifische Visualisierungen aus Bild, Text und Designelementen zu gestalten, ist Canva. Egal, ob Sie eine Instagram-Story kreieren, eine Präsentation gestalten oder einem Facebook-Beitrag den letzten Schliff geben wollen – Canva ist einfach zu bedienen und man erhält optisch ansprechende und im Format 100 Prozent passende Ergebnisse. Auch Poster, Flyer oder Logos lassen sich mit Canva schnell und einfach herstellen.

Einfache Bearbeitung mit vielen Funktionen: Fotor / Befunky / Pixlr

Oft möchte man nur einfache Änderungen vornehmen, wie das Bild zuschneiden oder rote Augen entfernen. Dafür eigenen sich die webbasierten Programme Fotor, Befunky und Pixlr sehr gut. Fotor und Befunky sind dabei recht ähnlich im Aufbau und bieten viele Funktionen von Zuschneiden und Drehen über das Hinzufügen von Designelementen bis zu Fältchenbearbeitung und die Anwendung diverser Filter. Alle drei Programme haben auch einen Bereich für das Erstellen von Social-Media-Elementen, Postern oder Logos, vergleichbar wie Canva dies anbietet.

Die kostenlose Photoshop-Alternative: Photopea

Wer etwas tiefer in der Thematik Bildbearbeitung drin ist und sich die Photoshop-Lizenz ersparen will – oder diese vom Arbeitgeber nicht erhält – ist mit Photopea gut beraten. Es gibt auf der Seite zwar Werbung, diese befindet sich jedoch am rechten Bildschirmrand und stört nicht weiter. Photopea ist im Grunde eine Nachprogrammierung von Photoshop. Entsprechend ist es auch etwas anspruchsvoller zu bedienen, wie dies die Adobe-Produkte im Allgemeinen eben sind. Dies dann dafür kostenlos und via Webbrowser frei zugänglich.

Fazit

Egal, ob verkleinern, Fältchen glätten oder Social-Media-Elemente erstellen: Es gibt für so ziemlich jede Anforderung kostenlose Bildbearbeitungsprogramme im Internet. Man muss sie nur kennen. Weitere Tools sind in den unten verlinkten Quellen zu finden.

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