Passerelle zum Bachelor of Science FH in Business Administration (nach HF Wirtschaft, Hotellerie, Tourismus, Marketingmanager, Banking & Finance, Versicherung)
Module 1. Jahr
In den Passerellen-Modulen wird der Stoff der Höheren Fachschule vorausgesetzt. Bereits bekannter Stoff wird ergänzt und vertieft. Neben der Erweiterung der Fachkompetenz in verschiedenen Gebieten steht die kritische Auseinandersetzung und die Anwendung betriebswirtschaftlicher Methoden und Fachkenntnisse im Mittelpunkt. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Themenbereiche Wissenschaftliches Arbeiten und Forschungsmethodik. Sie erweitern damit sowohl Ihr übergreifendes als auch Ihr spezifisches Know-How mit wissenschaftlichem Hintergrund und direktem Praxisbezug. Die Kompetenzen werden vertieft, vernetzt, aber auch hinterfragt.
In diesem Modul geht es darum zu lernen, was Geschäftsmodelle sind und vor allem, wozu sie eingesetzt werden können. Dieses Verständnis wird auf drei Ebenen entwickelt: Theoretisch unter Zuhilfenahme der Konzepte zur Geschäftsmodellentwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beiträge von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur. Praktisch durch die Bearbeitung von Fällen, an denen sich zeigen lässt, welche Bedeutung Geschäftsmodelle und deren Veränderungen für den Geschäftsverlauf haben. Ebenfalls praktisch findet die Auseinandersetzung der Studierenden mit dem Geschäftsmodell statt, mit dem sie in ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit zu tun haben.
Geschäftsmodelle sind zum einen systematische Beschreibungen und Erklärungen, woraus ein bestimmtes Geschäft besteht. Systematisch insofern, als Geschäftsmodelle das Allgemeine eines bestimmten Geschäfts in jedem einzelnen konkreten Fall erkennen lassen. Geschäftsmodelle werden insbesondere dafür eingesetzt, die kritischen Einflussfaktoren zu erkennen, die sich auf den Erfolg eines Geschäfts auswirken. Zu diesem Zweck braucht es einen Bezugsrahmen, ein «Framework», auf das man zurückgreifen kann, wenn Geschäftsmodelle systematisch untersucht werden sollen. Es haben sich mehrere solche «Frameworks» entwickelt, deren Gemeinsamkeiten sind jedoch grösser als die Unterschiede. Wer das erkennt, kann mit den Stärken von Geschäftsmodell-Ansätzen arbeiten, um die erfolgreiche Konkretisierung und Umsetzung von Geschäftsstrategien damit zu beeinflussen.
Geschäftsmodell-Ansätze stützen sich auf die Erkenntnisse des «Design Thinking» ab, sie orientieren sich an den Ergebnissen der Diskussionen rund um «Lean Startup» und wären wohl auch kaum denkbar ohne das vertiefte Verständnis «disruptiver Innovationen». «Digitalisierung» und «Globalisierung» als langfristige Megatrends haben das Verständnis von Geschäftsmodellen nachhaltig geprägt und spielen deshalb in diesem Modul eine wichtige Rolle.
Wissensmanagement und Information Engineering
Unsere Welt besteht zunehmend aus komplexen technischen Systemen und ist geprägt durch eine hochentwickelte Wissenskultur. Das Modul Wertschöpfungsprozesse IV betrachtet schwergewichtig die beiden Ebenen Systems Engineering und Wissensmanagement.
Im Kurs Systems Engineering erhalten und erweitern die Studierenden ihre Kenntnisse im Bereich des Systems Engineering und des strukturierten Denkens. Sie werden erkennen, wie komplexe Systeme funktionieren und werden Methoden, Vorgehensweisen und strukturierte Ansätze kennenlernen und anwenden, um komplexe Problemstellungen und Aufgaben zu lösen. Neben einem vertieften Einblick in die Welt des Systems Engineering werden auch wertvolle Ansätze des Projektmanagements behandelt - Projektmanagement als Teildisziplin des Systems Engineering.
Im Kurs Wissensmanagement erlangen und erweitern die Studierenden ihr Verständnis für das Wissensmanagement im Unternehmen und dessen methodische und technische Umsetzung und Unterstützung. Neben dem grundsätzlichen Verständnis, wie Wissen entsteht werden methodische Ansätze im Umgang mit Wissen entwickelt und im Rahmen eines eintägigen Workshops praktisch angewendet. Der heute aktuelle Stand von Wissensmanagement Systemen aus systemtechnischer Sicht wird gezeigt und ein Ausblick über die Trends im Wissensmanagement rundet den Kurs ab.
Im Business Consulting Project bearbeiten die Studierenden konkrete Aufgabenstellungen aus der Wirtschaftspraxis. Für aktuelle unternehmerische Fragen sollen aus dem Rollenverständnis der Unternehmensberatung und mit effizientem Projektmanagement fachlich fundierte und kreative Lösungsansätze entwickelt werden. Diese sind in Form möglichst konkreter und unmittelbar umsetzbarer Handlungsempfehlungen zu formulieren.
Das Spektrum der betriebswirtschaftlichen Fragestellungen, die behandelt werden können, orientiert sich an den im Studium vermittelten fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen aus den Fachbereichen:
- Strategie, Mission & Vision
- Personalmanagement
- Marketing, Verkauf & Business Development
- Unternehmenskommunikation & Public Relation
- Personalwesen & Wissensmanagement
- Controlling, Finanz- & Rechnungswesen
- Change Management & Nachfolgeregelung
- Qualitäts- & Risikomanagement
- Business Process Management und Prozessoptimierung
- weitere Themenbereiche
Die Praxistauglichkeit und die Umsetzbarkeit der Beratungsergebnisse werden bei der Beurteilung der Ergebnisse stark gewichtet. Die Anwendung von pragmatischen, zielorientierten Problemlösungsmethoden und eine fundierte wissenschaftliche Arbeitsweise (Case Study als Forschungsmethode) sind zentral. Die Resultate können z. B. die folgenden Formen aufweisen:
- Konzepte
- Entscheidungsgrundlagen
- Marktstudien und Analysen
- Optimierungsvorschläge und Umsetzungsmassnahmen
- Business Case oder Business Plan
Der Leistungsnachweis erfolgt anhand der für die Unternehmungen zu erstellenden Lieferobjekte: Schlussbericht und Ergebnis-Präsentation.
Unter den Schlagworten Kompetenzen, Kommunikation und Kulturen stehen eine breite Auswahl an Kursen mit Aktualitätsbezug zur Verfügung. Je nach Interesse, persönlichem Bedarf und beruflichen Anforderungen können individuelle Schwerpunkte bei der Wahl der Kurse gelegt werden.
Aus den folgenden Themen können Sie Ihre Kurse zusammenstellen:
- Kommunikation und Softskills
- Psychologie
- ICT, Medien, Technologie
- Kulturen
- Interkulturelle Kompetenzen
- Brennpunkte Wirtschaft, Gesellschaft und Politik
- Methodenkompetenzen
- Sozialwissenschaften
- Literatur und Philosophie
- Gesellschaftsformen
- Religionen
Module 2. Jahr
Unter den Schlagworten Kompetenzen, Kommunikation und Kulturen stehen eine breite Auswahl an Kursen mit Aktualitätsbezug zur Verfügung. Je nach Interesse, persönlichem Bedarf und beruflichen Anforderungen können individuelle Schwerpunkte bei der Wahl der Kurse gelegt werden.
Aus den folgenden Themen können Sie Ihre Kurse zusammenstellen:
- Kommunikation und Softskills
- Psychologie
- ICT, Medien, Technologie
- Kulturen
- Interkulturelle Kompetenzen
- Brennpunkte Wirtschaft, Gesellschaft und Politik
- Methodenkompetenzen
- Sozialwissenschaften
- Literatur und Philosophie
- Gesellschaftsformen
- Religionen
Studierende bearbeiten konkrete Themen im Rahmen der während des Studiums bearbeiteten Fachgebiete. Sie wählen eine Fragestellung aus Theorie oder Praxis und bearbeiten diese ausgehend von der bestehenden relevanten Theorie. Lösungen zu der Fragestellung werden anhand der vorliegenden Literatur und / oder Erhebungen aus der Praxis erarbeitet.
Module in der Vertiefung Accounting und Controlling
Eine glaubwürdige Rechnungslegung ist die Basis für die erfolgreiche finanzielle Führung einer Unternehmung. Die Studierenden erweitern Ihre Kenntnisse des finanziellen Accounting und Reporting auf der Basis der internationalen Standards IFRS und US-GAAP. Sie werden befähigt, Abschlüsse von international tätigen Konzernen zu analysieren und zu beurteilen.
Ein wirksames Controlling ist die Basis für die erfolgreiche Führung einer Unternehmung. Die Studierenden erweitern ihre Kenntnisse des operativen und strategischen Controllings und werden befähigt, entsprechende Instrumente anzuwenden und zu beurteilen.
Die Studierenden werden in die zentralen Modelle der Modern Finance, die sich mit der Bewertung unter Risikoaspekten befassen, eingeführt. Der Schwerpunkt liegt auf dem verstehen, umsetzen und kritisch hinterfragen von Führungsaufgaben im Rahmen der Corporate Finance, Pecking Order Theory ergänzt durch Corporate Control und Corporate Governance, Kapitalstruktur und Financial Leverage und Ermittlung und Stärkung der Innenfinanzierungskraft durch Working Capital Management. Zudem kennen die Studierenden die Grundlagen der Finanzierungstheorie in Bezug auf Unternehmensbewertung, Aktienbewertung, Bondbewertung, Unternehmenswert und Kapitalstruktur.
Solide Kenntnisse in Statistik und Finanzmathematik sind notwendig, um die Finanzmärkte und die darauf gehandelten Finanzinstrumente zu verstehen und deren Preisgestaltung nachvollziehen zu können. Die Kombination von Finanzinstrumenten zu Vermögensklassen und deren Kombination zu Portfolios bilden die Grundlage der modernen Finanzmarkttheorie. Dieses Modul vermittelt die notwendigen quantitativen Kenntnisse bezüglich Rendite, Risiko, Korrelation und Verteilungsfunktionen, sowie Bewertungsmodelle für Aktien und Anleihen. Die Grundlagen der Portfoliotheorie und eine Einführung in das Black-Scholes Modell zur Optionsbewertung sind ebenfalls Bestandteil dieses Moduls.
Lernziele:
Nach Abschluss des Moduls Finanzmathematik und Finanzmanagement werden die Studierenden in der Lage sein, die gebräuchlichen Finanzinstrumente anhand von Rendite- und Risikokennzahlen beurteilen zu können. Die Studierenden werden in der Lage sein, bestehende Portfolios im Zeitablauf zu analysieren und mit anderen Portfolios zu vergleichen.
Lerninhalte:
- Mathematische Grundoperationen, Funktionen und Gleichungssysteme
- Renditen, Streuungsmasse, Korrelation und Regression
- Portfoliotheorie und CAPM
- Geldmarktinstrumente, Festverzinsliche, Aktien, Derivate und strukturierte Produkte, Rohstoffe, Fonds
- Kreditinstrumente: Lombard und Hypotheken
- Discounted Cashflow Model, Dividend Discount Model, IRR, No-Arbitrage Model
- Black-Scholes Optionspreismodell
Module in der Vertiefung Banking und Finance
Die Studierenden werden in die grundlegenden finanzmarkttheoretischen Konzepte eingeführt, die für die Erstellung eines optimalen Portfolios relevant sind. Darüber hinaus werden Ein- und Multifaktorenmodelle wie das CAPM und das Fama/French-Modell vorgestellt. Der Portfoliomanagementprozess, der aus der Planung, der Ausführung und dem Feedback besteht sowie die Erstellung der Anlagepolitik für einen Investor schliessen das Modul ab. Der Schwerpunkt liegt auf:
- Rendite
- Risiko
- Schiefe und Kurtosis einer Renditeverteilung
- Informationseffizienzhypothese der Finanzmärkte, Random Walk, Behavorial Finance und Handelskosten
- Effiziente risikobehaftete Portfolios
- Optimales Portfolio
- Capital Asset Pricing Model (CAPM) und Anwendungen in der Corporate Finance
- Fama/French-Modell
- Portfoliomanagementprozess und Anlagepolitik
Die Studierenden werden in die zentralen Modelle der Modern Finance, die sich mit der Bewertung unter Risikoaspekten befassen, eingeführt. Der Schwerpunkt liegt auf dem verstehen, umsetzen und kritisch hinterfragen von Führungsaufgaben im Rahmen der Corporate Finance, Pecking Order Theory ergänzt durch Corporate Control und Corporate Governance, Kapitalstruktur und Financial Leverage und Ermittlung und Stärkung der Innenfinanzierungskraft durch Working Capital Management. Zudem kennen die Studierenden die Grundlagen der Finanzierungstheorie in Bezug auf Unternehmensbewertung, Aktienbewertung, Bondbewertung, Unternehmenswert und Kapitalstruktur.
- Chancen und Risiken aus dem Digital Banking
- Bankstrategie und Digital Banking
- Digitales Kundenmanagement
- Aktuelle FinTech Entwicklungen
- Betriebliches Rechnungswesen
- Grundlagen Controlling
- Marktzinsmethode
- Rentabilitäts-Controlling
- Risiko-Controlling
- Rendite-/Risikosteuerung
Module in der Vertiefung Business Information Technology
Digitalisierung, Digitale Transformation in Verbindung mit Industrie 4.0 führen zu deutlichen Umwälzungen der Geschäftsmodelle, Märkte und Wettbewerbsverhältnisse. Kaum eine Branche kann sich diesem Strukturwandel entziehen. Digitale Transformation bedingt die Neuausrichtung von Innovationen, Innovationsmanagement und bisheriger Geschäftsmodelle. Das Management von Innovationen, Anwendung geeigneter Innovationsstrategien für Produkte und Wertschöpfungskette bilden eine Hauptsäule der Digitalen Transformation, da sich Unternehmen oft nahezu neu erfinden müssen. Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken und Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um die Digitale Transformation aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Innovation, Geschäftsmodellen und Digitaler Transformation. Sie lernen Instrumente für die Gestaltung von Geschäftsmodellen und haben ein fundiertes Basiswissen bezüglich Technologien, agiler Methoden und digitalem Leadership.
Das Fach Softwareentwicklung I vermittelt Ihnen eine fundierte Basis in der Programmierung von modernen Informatikapplikationen anhand der Programmiersprache Java. Dabei lernen Sie die Grundlagen und Konzepte der objektorientierten Software-Entwicklung kennen und erstellen einen GUI (Benutzeroberfläche) mit JavaFX 8.
IT Strategie
- Zusammenhänge von Unternehmensstrategie und IT-Strategie
- Alle möglichen Einflussfaktoren auf eine IT-Strategie und deren Analyse mittels entsprechender Methoden
- Zweck und Inhalt einer IT-Strategie mit Nennung und Beschreibung derer Bestandteile
- Definition, Durchführung und Erstellung eines IT-Strategie Prozesses
- Nützliche Methoden und Techniken für die Umsetzung einer IT-Strategie
Big Data Analytics
- Erfassung, Organisation und Analyse von grossen Datenmengen ("Big Data"), um neue Zusammenhänge, Muster und Bedeutungen zu entdecken.
- Übersicht über das Big Data-Ökosystem
- Maschinelle Lernverfahren (Machine Learning) als Grundlage für Data Mining und Vorhersagen (Prediction)
Netzwerkgrundlagen
In der digitalen Gesellschaft ist die Datenkommunikation zwischen Mensch – Maschine oder Maschine – Maschine nicht mehr wegzudenken. Die Studierenden erwerben im Kurs das Wissen und die Kompetenz, die Netzwerke technisch zu verstehen, planen und umzusetzen. Konkrete Lernziele sind:
- Erwerben von Grundlagen für den Aufbau von TCP/IP Netzwerken.
- Verstehen des Unterschieds zwischen dem TCP/IP und dem OSI Referenzmodel und erläutern der Unterschiede
Internettechnologien
In der Gesellschaft werden die digitalen Touch-Points stetig eine wichtigere Rolle einnehmen. In diesem Kurs lernen die Studierenden, welche Technologien für den Austausch und die Darstellung von Daten im Internet vorhanden sind und wie diese eingesetzt werden. Konkrete Lernziele sind:
- Erlernen des XML Standards und dessen Einsatzgebietes
- Anwendung des XML Standards in Bezug auf praktische Anwendungsfälle
- Verstehen den Aufbau eines HTML / XHTML / HTML5 Dokument
- Kennen den Verwendungsweck von CSS Style Sheets
- Verstehen den Einsatz von JavaScript
Module in der Vertiefung Digital Supply Chain Management
Die Fortschritte in den Kommunikations- und Transporttechnologien haben dazu geführt, dass Kunden kürzere Lieferzeiten zu einem möglichst niedrigen Preis erwarten. Branchenführer wie Amazon oder Alibaba setzen in gewissen Märkten bereits Drohnen ein, um Waren innerhalb von 15 Minuten nach Bestellungen auszuliefern. Diese Entwicklung birgt enorme Chancen und Herausforderungen für alle Beteiligten in einer Supply Chain und erfordert eine neue Denkweise in Unternehmen. Hierzu gehören die kooperative Entwicklung, Gestaltung und Lenkung von Liefernetzwerken sowie die Beherrschung der Planung und Steuerung entlang internationalen Wertschöpfungsketten. Supply Chain Managerinnen und Manager sind gefordert bisherige Strategien zu überdenken und neue zu entwickeln. Das Ziel dieses Kurses ist es, Führungsqualitäten im Supply Chain Management zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um Liefernetzwerke zu modellieren und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen die Interdependenzen zwischen Finanz- und Supply Chain Zielen. Sie lernen Instrumente für das Produktionsmanagement kennen und wissen wie Beziehungen zu Kunden und Lieferanten gepflegt und weiterentwickelt werden können.
Digitalisierung, Digitale Transformation in Verbindung mit Industrie 4.0 führen zu deutlichen Umwälzungen der Geschäftsmodelle, Märkte und Wettbewerbsverhältnisse. Kaum eine Branche kann sich diesem Strukturwandel entziehen. Digitale Transformation bedingt die Neuausrichtung von Innovationen, Innovationsmanagement und bisheriger Geschäftsmodelle. Das Management von Innovationen, Anwendung geeigneter Innovationsstrategien für Produkte und Wertschöpfungskette bilden eine Hauptsäule der Digitalen Transformation, da sich Unternehmen oft nahezu neu erfinden müssen. Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken und Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um die Digitale Transformation aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Innovation, Geschäftsmodellen und Digitaler Transformation. Sie lernen Instrumente für die Gestaltung von Geschäftsmodellen und haben ein fundiertes Basiswissen bezüglich Technologien, agiler Methoden und digitalem Leadership.
Kunden erwarten, dass Produkte und Dienstleistungen ihren Bedürfnissen entsprechen und zu einem angemessenen Preis angeboten werden. Um dies zu erreichen müssen Unternehmen ihre Produktions- und Dienstleistungsprozesse optimal im Griff haben. Optimal bedeutet dabei nicht, allen Kunden alles zu bieten, sondern je nach Kundensegment und Unternehmensstrategie das Richtige anzubieten. So wird eine Discounterfluglinie wie Ryanair seine Prozesse anders managen als eine Swiss. Auch im Bereich des Ressourcenmanagements oder bei Logistikkonzepten können sich Unternehmen differenzieren. Führungskräfte sind gefordert überzeugende Operations Konzepte aufzustellen, damit die Unternehmensstrategien letztlich erfolgreich «live» gehen können.
Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken in Operations Management zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um Operations Excellence aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie erlernen Instrumente, um zum Beispiel Losgrössen zu optimieren oder Wartezeiten in Spitälern und Callcentern zu reduzieren. Es werden zahlreiche Praxisbeispiele und Fallstudien erörtert, um einen Praxistransfer zu fördern.
Unternehmen fast aller Branchen verlagern zunehmend Teile ihrer Wertschöpfung zu international agierenden Lieferanten. Der strategische Einkauf nimmt eine wichtige Rolle für den Unternehmenserfolg ein und muss mit der Unternehmensstrategie in Einklang stehen. Ebenso ist das Verständnis für globale Transportketten und spezielle Logistiklösungen für den Supply Erfolg wichtig (z.B. Outsourcing, 3PL). Studierende werden lernen, wie Einkauf-Strategien, Prozesse, Strukturen, sowie Transportkonzepte und Logistiknetzwerke zu entwickeln sind. Die Studierende erhalten eine Innensicht von Logistik-Dienstleistern (Prozesse, Marketing Mix, Strategie), die so in üblichen Lehrbüchern selten oder nie vermittelt wird. Ferner werden Analyseinstrumente betrachtet, um Materialgruppenstrategien anhand der unterschiedlichsten Marktgegebenheiten abzuleiten. Die Kursteilnehmer werden Modelle für globale Kunden-Lieferanten-Beziehungen kennenlernen, die Potentiale im Einkauf identifizieren und nachhaltig sichern. Win-Win-Win Partnership Elemente und Verhandlungstaktiken für den Einkauf runden das Bild ab.
Module in der Vertiefung Entrepreneurship und Start-Ups
Digitalisierung, Digitale Transformation in Verbindung mit Industrie 4.0 führen zu deutlichen Umwälzungen der Geschäftsmodelle, Märkte und Wettbewerbsverhältnisse. Kaum eine Branche kann sich diesem Strukturwandel entziehen. Digitale Transformation bedingt die Neuausrichtung von Innovationen, Innovationsmanagement und bisheriger Geschäftsmodelle. Das Management von Innovationen, Anwendung geeigneter Innovationsstrategien für Produkte und Wertschöpfungskette bilden eine Hauptsäule der Digitalen Transformation, da sich Unternehmen oft nahezu neu erfinden müssen. Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken und Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um die Digitale Transformation aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Innovation, Geschäftsmodellen und Digitaler Transformation. Sie lernen Instrumente für die Gestaltung von Geschäftsmodellen und haben ein fundiertes Basiswissen bezüglich Technologien, agiler Methoden und digitalem Leadership.
Solide Kenntnisse in Statistik und Finanzmathematik sind notwendig, um die Finanzmärkte und die darauf gehandelten Finanzinstrumente zu verstehen und deren Preisgestaltung nachvollziehen zu können. Die Kombination von Finanzinstrumenten zu Vermögensklassen und deren Kombination zu Portfolios bilden die Grundlage der modernen Finanzmarkttheorie. Dieses Modul vermittelt die notwendigen quantitativen Kenntnisse bezüglich Rendite, Risiko, Korrelation und Verteilungsfunktionen, sowie Bewertungsmodelle für Aktien und Anleihen. Die Grundlagen der Portfoliotheorie und eine Einführung in das Black-Scholes Modell zur Optionsbewertung sind ebenfalls Bestandteil dieses Moduls.
Lernziele:
Nach Abschluss des Moduls Finanzmathematik und Finanzmanagement werden die Studierenden in der Lage sein, die gebräuchlichen Finanzinstrumente anhand von Rendite- und Risikokennzahlen beurteilen zu können. Die Studierenden werden in der Lage sein, bestehende Portfolios im Zeitablauf zu analysieren und mit anderen Portfolios zu vergleichen.
Lerninhalte:
- Mathematische Grundoperationen, Funktionen und Gleichungssysteme
- Renditen, Streuungsmasse, Korrelation und Regression
- Portfoliotheorie und CAPM
- Geldmarktinstrumente, Festverzinsliche, Aktien, Derivate und strukturierte Produkte, Rohstoffe, Fonds
- Kreditinstrumente: Lombard und Hypotheken
- Discounted Cashflow Model, Dividend Discount Model, IRR, No-Arbitrage Model
- Black-Scholes Optionspreismodell
In diesem Modul lernen die Studierenden, wie sie eine Geschäftsidee systematisch und strukturiert mit einem Business-Plan (Geschäftsplan) darstellen und realisieren können. Ein Business-Plan wird in aller Regel bei der Gründung eines Unternehmens erstellt, kommt aber auch bei anderen Geschäftsvorhaben zum Einsatz wie bei der Nachfolgeplanung in einer Firma, der Neuentwicklung eines Produkts, der Übernahme einer Unternehmung oder der Expansion ins Ausland. In diesem Modul liegt der Fokus auf der Gründung eines eigenen Unternehmens, mit dem die Geschäftsidee umgesetzt werden soll sowie möglicher Wachstumsstrategien zum Ausbau der Geschäftstätigkeit.
Durch das Verfassen eines Business-Plans werden die unternehmerischen Fähigkeiten der Studierenden gefördert. Sie werden systematisch angeleitet, alle Elemente eines Business-Plans zu adressieren, um dadurch den Erfolg für die Realisierung einer Geschäftsidee zu erhöhen. Besonderer Wert wird hierbei auf die Identifikation möglicher Risiken für die spätere Umsetzung gelegt. Mit der Präsentation des Business-Plans vor einem Expertengremium erhalten die Studierenden eine kritisch-konstruktive Evaluation zur Machbarkeit ihres Geschäftsvorhabens.
Im Modul Lean Start-Up & Fundraising lernen die Studierenden den von Eric Ries begründeten Ansatz «The Lean Startup» kennen. Es handelt sich dabei um eine Methode zur effizienten, «schlanken» Gründung von Unternehmen sowie zur Umsetzung von Geschäftsideen. Lean Startups heben sich vor allem durch schlanke, agile Prozesse und ein kundenorientiertes Testing von anderen Startups ab. Das kontinuierliche Testen von Hypothesen zu den unterschiedlichen Bereichen eines Geschäftsmodells steht dabei im Mittelpunkt, um fortlaufend Anpassungen in der Produktentwicklung vornehmen zu können. Durch diesen Build (Bauen) – Measure (Messen) – Learn (Lernen) Zyklus wird der Prozess der Produktentwicklung schlank gehalten und die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns wird reduziert.
Module in der Vertiefung General Management
Das Modul bietet den Studierenden einen vertieften Überblick zu
- Grundlagen der Führung
- wichtigen Führungskonzepten
- der Bedeutung von Emotionaler Intelligenz in der Führung
- der Ausarbeitung und Umsetzung von Strategien
- der Teamführung
- spezifischen Herausforderungen des digitalen Zeitalters
Digitalisierung, Digitale Transformation in Verbindung mit Industrie 4.0 führen zu deutlichen Umwälzungen der Geschäftsmodelle, Märkte und Wettbewerbsverhältnisse. Kaum eine Branche kann sich diesem Strukturwandel entziehen. Digitale Transformation bedingt die Neuausrichtung von Innovationen, Innovationsmanagement und bisheriger Geschäftsmodelle. Das Management von Innovationen, Anwendung geeigneter Innovationsstrategien für Produkte und Wertschöpfungskette bilden eine Hauptsäule der Digitalen Transformation, da sich Unternehmen oft nahezu neu erfinden müssen. Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken und Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um die Digitale Transformation aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Innovation, Geschäftsmodellen und Digitaler Transformation. Sie lernen Instrumente für die Gestaltung von Geschäftsmodellen und haben ein fundiertes Basiswissen bezüglich Technologien, agiler Methoden und digitalem Leadership.
Solide Kenntnisse in Statistik und Finanzmathematik sind notwendig, um die Finanzmärkte und die darauf gehandelten Finanzinstrumente zu verstehen und deren Preisgestaltung nachvollziehen zu können. Die Kombination von Finanzinstrumenten zu Vermögensklassen und deren Kombination zu Portfolios bilden die Grundlage der modernen Finanzmarkttheorie. Dieses Modul vermittelt die notwendigen quantitativen Kenntnisse bezüglich Rendite, Risiko, Korrelation und Verteilungsfunktionen, sowie Bewertungsmodelle für Aktien und Anleihen. Die Grundlagen der Portfoliotheorie und eine Einführung in das Black-Scholes Modell zur Optionsbewertung sind ebenfalls Bestandteil dieses Moduls.
Lernziele:
Nach Abschluss des Moduls Finanzmathematik und Finanzmanagement werden die Studierenden in der Lage sein, die gebräuchlichen Finanzinstrumente anhand von Rendite- und Risikokennzahlen beurteilen zu können. Die Studierenden werden in der Lage sein, bestehende Portfolios im Zeitablauf zu analysieren und mit anderen Portfolios zu vergleichen.
Lerninhalte:
- Mathematische Grundoperationen, Funktionen und Gleichungssysteme
- Renditen, Streuungsmasse, Korrelation und Regression
- Portfoliotheorie und CAPM
- Geldmarktinstrumente, Festverzinsliche, Aktien, Derivate und strukturierte Produkte, Rohstoffe, Fonds
- Kreditinstrumente: Lombard und Hypotheken
- Discounted Cashflow Model, Dividend Discount Model, IRR, No-Arbitrage Model
- Black-Scholes Optionspreismodell
In diesem Modul lernen die Studierenden, wie sie eine Geschäftsidee systematisch und strukturiert mit einem Business-Plan (Geschäftsplan) darstellen und realisieren können. Ein Business-Plan wird in aller Regel bei der Gründung eines Unternehmens erstellt, kommt aber auch bei anderen Geschäftsvorhaben zum Einsatz wie bei der Nachfolgeplanung in einer Firma, der Neuentwicklung eines Produkts, der Übernahme einer Unternehmung oder der Expansion ins Ausland. In diesem Modul liegt der Fokus auf der Gründung eines eigenen Unternehmens, mit dem die Geschäftsidee umgesetzt werden soll sowie möglicher Wachstumsstrategien zum Ausbau der Geschäftstätigkeit.
Durch das Verfassen eines Business-Plans werden die unternehmerischen Fähigkeiten der Studierenden gefördert. Sie werden systematisch angeleitet, alle Elemente eines Business-Plans zu adressieren, um dadurch den Erfolg für die Realisierung einer Geschäftsidee zu erhöhen. Besonderer Wert wird hierbei auf die Identifikation möglicher Risiken für die spätere Umsetzung gelegt. Mit der Präsentation des Business-Plans vor einem Expertengremium erhalten die Studierenden eine kritisch-konstruktive Evaluation zur Machbarkeit ihres Geschäftsvorhabens.
Module in der Vertiefung Health Care Management
Um als betriebswirtschaftliche Fachperson zielführend im Gesundheitswesen tätig zu sein, ist es wichtig die grundlegenden Herausforderungen zu kennen und analysieren zu können.
In diesem Kurs werden die Grundlagen des Schweizerischen Gesundheitssystems betrachtet und die komplexen Zusammenhänge zwischen regulierenden Behörden (z.B. Bund und Kantone), Krankenkassen und Leistungserbringer (z.B. Spitäler) aufgezeigt. Dabei wird der Patient als Nutzer der Gesundheitsdienstleistung in den Mittelpunkt gestellt und es werden Ansätze wie Lean Hospital vorgestellt und bearbeitet. Im nächsten Schritt wird der neue und zukunftsträchtige Ansatz des Value-based Health care besprochen. Der Erfolg einer medizinischen Behandlung wird aber nicht nur anhand klinischer Outcomes gemessen werden, es soll eine Beurteilung auch anhand des Wertes für den einzelnen Patienten erfolgen, denn gleichzeitig muss das Ziel des maximal zufriedenen Patienten finanzierbar bleiben. Dieser Spagat muss durch die Geschäftsleitungsebene der Leistungserbringer geschafft werden. Im Kurs werden Strategieentwicklung und agile OE-Ansätze mit dem Fokus Leistungserbringer besprochen. Als weiterer Schwerpunkt werden die Bedeutung von Qualitätsentwicklungen und die Förderung der Patientensicherheit (z.B. Infektionsprävention) besprochen und die besonderen Herausforderung der Führung von interprofessionellen Teams (z.B. Ärzte, Pflege und Klinikmanager) übergreifend über Fachdisziplinen (z.B. Medizinische Bereich wie Kardiologie und Finanzabteilung) diskutiert.
Digitalisierung, Digitale Transformation in Verbindung mit Industrie 4.0 führen zu deutlichen Umwälzungen der Geschäftsmodelle, Märkte und Wettbewerbsverhältnisse. Kaum eine Branche kann sich diesem Strukturwandel entziehen. Digitale Transformation bedingt die Neuausrichtung von Innovationen, Innovationsmanagement und bisheriger Geschäftsmodelle. Das Management von Innovationen, Anwendung geeigneter Innovationsstrategien für Produkte und Wertschöpfungskette bilden eine Hauptsäule der Digitalen Transformation, da sich Unternehmen oft nahezu neu erfinden müssen. Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken und Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um die Digitale Transformation aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Innovation, Geschäftsmodellen und Digitaler Transformation. Sie lernen Instrumente für die Gestaltung von Geschäftsmodellen und haben ein fundiertes Basiswissen bezüglich Technologien, agiler Methoden und digitalem Leadership.
Kunden erwarten, dass Produkte und Dienstleistungen ihren Bedürfnissen entsprechen und zu einem angemessenen Preis angeboten werden. Um dies zu erreichen müssen Unternehmen ihre Produktions- und Dienstleistungsprozesse optimal im Griff haben. Optimal bedeutet dabei nicht, allen Kunden alles zu bieten, sondern je nach Kundensegment und Unternehmensstrategie das Richtige anzubieten. So wird eine Discounterfluglinie wie Ryanair seine Prozesse anders managen als eine Swiss. Auch im Bereich des Ressourcenmanagements oder bei Logistikkonzepten können sich Unternehmen differenzieren. Führungskräfte sind gefordert überzeugende Operations Konzepte aufzustellen, damit die Unternehmensstrategien letztlich erfolgreich «live» gehen können.
Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken in Operations Management zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um Operations Excellence aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie erlernen Instrumente, um zum Beispiel Losgrössen zu optimieren oder Wartezeiten in Spitälern und Callcentern zu reduzieren. Es werden zahlreiche Praxisbeispiele und Fallstudien erörtert, um einen Praxistransfer zu fördern.
Modulbeschreibung folgt
Module in der Vertiefung Marketing und Business Communication
-
Einführung in die Themenbereiche der Wirtschaftspsychologie
-
Anwendungsgebiete der Wirtschaftspsychologie auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen
-
Diskussion grundlegender psychologischer Modelle und Theorien
-
Vermittlung von Methoden der wissenschaftlichen Psychologie, z.B. Befragung, Experimente und Repertory Grid
-
Anwendung wirtschaftspsychologischer Methoden zur Lösung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen aus dem beruflichen Alltag
- Bearbeitung ausgewählter Themen der Sozial-, Kognitions- und Organisationspsychologie
Marketing is everything ! Marketing Management ist eine das ganze Unternehmen durchdringende Werthaltung. Manager:innen müssen verstehen, dass letztlich der Markt bzw. der Kunde über den Unternehmenserfolg entscheidet. Ein fundiertes Verständnis der Kundenbedürfnisse, der Wettbewerber und der eigenen firmeninternen Kompetenzen sind dabei der Schlüssel, erfolgreiche Marketingstrategien entwickeln zu können. Das Modul Marketing-Management beschäftigt sich damit, wie Unternehmen auf dem Customer Centricity Ansatz ein Marketing betreiben, das die Profitabilität, sprich den Return on Marketing Investment erhöht. Darauf aufbauend werden Gestaltungsmöglichkeiten dieser Schnittstellen und Beziehungen diskutiert, Analyse- und Gestaltungsinstrumente aufgezeigt und ihre Anwendung geübt. Nach Abschluss des Moduls Marketing Management werden die Studierenden ein klares und tiefgehendes Verständnis über Marketingzielsetzungen haben, Marketingkonzepte, Marketinginstrumente und Rahmenbedingungen kennengelernt haben.
Kommunikation ist das A und O – Jeder weiss es, aber wer nutzt es? Business Communications vermittelt Ihnen die relevanten Kompetenzen, um gezielt mit Kund:innen u sowie weiteren für die Unternehmung wichtigen Anspruchsgruppen zu kommunizieren. Sie basiert auf der Tatsache, dass Psychologie ein wesentlicher Treiber der heutigen Wirtschaftswelt ist. Sie lernen, welche Auswirkungen die zunehmende Informationsflut auf die Stakeholder-Kommunikation hat und erwerben direkt anwendbares und praktisches Wissen zum Umgang damit. Andererseits werden die Zusammenhänge zwischen Wettbewerbsstrategie und den Strategien der jeweiligen Departemente aus Kommunikationssicht beleuchtet. Wie wird intern und extern kommuniziert, um Ziele abzustimmen? Schliesslich wird aufgezeigt, was nötig ist, um mit Business Kommunikation einen Return zu erzielen und diesen systematisch zu messen.
Dieses Modul betrachtet und analysiert die Schnittstelle zwischen der Unternehmung, ihrer Umwelt und den Märkten aus Sicht der Business Kommunikation. Ein spezieller Fokus liegt dabei neben einer allgemeinen Betrachtung auf den Bereichen digitale online Kommunikation, Dialogmarketing, Medienmanagement und Live Marketing. Darauf aufbauend werden Gestaltungsmöglichkeiten dieser Schnittstellen und Beziehungen in Form einer Case Study sowie an aktuellen Forschungsstudien diskutiert, Analyse- und Gestaltungsinstrumente aufgezeigt und ihre Anwendung in Gruppen geübt.
Best Brand in the world. An was denkt man dabei? Manager:innen von heute beschäftigen sich dabei mit drei Kernfragen:
- Wie schaffen Unternehmen Werte?
- In welchen Brand Lebenszyklus bewegt sich das Unternehmen?
- Welche Brand Management Strategien sind vielversprechend?
Der Kunde entscheidet über den Unternehmenserfolg, indem er Produkte und Dienstleistungen einen hohen oder eben einen niedrigen Brand Stellenwert zuschreibt. Dies kann das Unternehmen jedoch stark beeinflussen, indem die richtigen strategischen, taktischen und operativen Ansätze implementiert werden. Dieses Modul betrachtet und analysiert die Schnittstelle zwischen der Unternehmung, ihrer Umwelt und den Märkten in Bezug auf das Brand Management. Darauf aufbauend werden Gestaltungsmöglichkeiten dieser Schnittstellen und Beziehungen diskutiert, Analyse- und Gestaltungsinstrumente aufgezeigt und ihre Anwendung geübt. Schwerpunkte beinhalten unter anderem Branding, Brandmanagement und Strategien, Brandaufbau, Brandkommunikation, Brand Re-Positionierung wie auch Brand- und Lizenzrecht.
Module in der Vertiefung Strategic HR Management und Development
Im Modul Strategic Human Resources Management (HRM) & Development stehen Personalstrategien im Spannungsfeld zwischen Stabilität und Agilität im Zentrum. Das Modul thematisiert die Bedeutung des HRM, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Zeiten der digitalen Transformation zu stärken. Es wird thematisiert, wie sich das HRM in Zeiten eines veränderten Organisations- und Führungsverständnisses anpassen kann, um eine erhöhte Veränderungs- und Innovationsfähigkeit zu erwirken. Dazu erfolgt die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Managementsystemen (Unternehmenskultur, Regeln, Strategie) und ihrer Bedeutung für das HRM. Im Modul werden grundlegende Überlegungen zur Entwicklung einer Personalstrategie dargestellt und anhand eines theoretischen Leitfadens diskutiert.
Auf der Basis von Business Cases erfolgt im Modul eine theoretische Auseinandersetzung mit den wichtigsten Fragestellungen bei der Entwicklung einer HR-Strategie. Dazu werden die unternehmensstrategische Ausgangslage, verschiedene Bausteine der Personalstrategie sowie relevante Bedingungen bei der Bildung einer Personalstrategie berücksichtigt. Wichtige HR-Schlüsselthemen (Personalgewinnung und -auswahl, Zielsetzung, Beurteilung und Feedback, Lernen und Wissen, Entwicklung und Karriere, Vergütung, Engagement und Loyalität) werden in Bezug auf die strategische Wichtigkeit für das Unternehmen diskutiert und analysiert. Auf der Basis der Erkenntnisse wird eine HR-Roadmap erstellt und diskutiert. Der Schwerpunkt liegt dabei in der strategischen Auseinandersetzung mit dem Themenfeld »Entwicklung und Karriere«. Dazu erfolgt eine Auseinandersetzung mit Grundlagen einer strategieumsetzenden Personalentwicklung. Das Modul beinhaltet zudem einen Überblick über die strategischen Dimensionen zu Digital HR und People Analytics.
Digitalisierung, Digitale Transformation in Verbindung mit Industrie 4.0 führen zu deutlichen Umwälzungen der Geschäftsmodelle, Märkte und Wettbewerbsverhältnisse. Kaum eine Branche kann sich diesem Strukturwandel entziehen. Digitale Transformation bedingt die Neuausrichtung von Innovationen, Innovationsmanagement und bisheriger Geschäftsmodelle. Das Management von Innovationen, Anwendung geeigneter Innovationsstrategien für Produkte und Wertschöpfungskette bilden eine Hauptsäule der Digitalen Transformation, da sich Unternehmen oft nahezu neu erfinden müssen. Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken und Führungsqualitäten in der Digitalen Transformation zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um die Digitale Transformation aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie verstehen Zusammenhänge zwischen Innovation, Geschäftsmodellen und Digitaler Transformation. Sie lernen Instrumente für die Gestaltung von Geschäftsmodellen und haben ein fundiertes Basiswissen bezüglich Technologien, agiler Methoden und digitalem Leadership.
Kunden erwarten, dass Produkte und Dienstleistungen ihren Bedürfnissen entsprechen und zu einem angemessenen Preis angeboten werden. Um dies zu erreichen müssen Unternehmen ihre Produktions- und Dienstleistungsprozesse optimal im Griff haben. Optimal bedeutet dabei nicht, allen Kunden alles zu bieten, sondern je nach Kundensegment und Unternehmensstrategie das Richtige anzubieten. So wird eine Discounterfluglinie wie Ryanair seine Prozesse anders managen als eine Swiss. Auch im Bereich des Ressourcenmanagements oder bei Logistikkonzepten können sich Unternehmen differenzieren. Führungskräfte sind gefordert überzeugende Operations Konzepte aufzustellen, damit die Unternehmensstrategien letztlich erfolgreich «live» gehen können.
Das Ziel dieses Kurses ist es, Konzeptdenken in Operations Management zu fördern und diese Fähigkeiten zu üben. Die Studierenden lernen Strategien und Modelle, um Operations Excellence aktiv zu begleiten und an das Marktumfeld anzupassen. Sie erlernen Instrumente, um zum Beispiel Losgrössen zu optimieren oder Wartezeiten in Spitälern und Callcentern zu reduzieren. Es werden zahlreiche Praxisbeispiele und Fallstudien erörtert, um einen Praxistransfer zu fördern.
Die Arbeits- und Organisationspsychologie befasst sich mit dem individuellen und kollektiven Erleben und Verhalten von Menschen in der Arbeit und in Organisationen. In diesem Teilgebiet der Psychologie lernen die Studierenden, die menschliche Arbeit sowie das menschliche Erleben und Verhalten in Organisationen zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen. Dabei orientiert sich das Modul an den Handlungsfeldern der Organisation (z. B. Organisationskultur und -entwicklung, Wandel, Organisationsklima und -analyse), der Arbeit (z. B. Arbeitsanalyse und -gestaltung), der Interaktion (z.B. Führung, Gruppenarbeit, Kommunikation und Konflikte) und des Individuums (z.B. Personalauswahl und -entwicklung, Bedingungen und Wirkung der Arbeit).
Module in der Vertiefung Business Development
- Grundbegriffe und Grundkonzepte von Business Development
- Was bedeutet Impact Entrepreneurship
- Purpose Driven Companies
- Sustainability als Grundlage für Geschäftsmodelle
- Circle Economy
- Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Wirtschaft
- Dilemma zwischen Old- und New Business meistern
- Vorgehensmethoden
- Analyse ausgewählter aktueller Probleme im Business-Development-Management
- Analysen aus der Praxis
Die vierte industrielle Revolution wurde zu Beginn der Jahrhundertwende eingeläutet. Das Markenzeichen dieser Revolution ist das omnipräsente mobile Internet, das maschinelle Lernen, die künstliche Intelligenz sowie hochsensible Sensoren, welche immer wie günstiger in der Produktion verwendet werden. Disruptive Technologien unterbrechen dabei erfolgreiche Epochen von etablierten Technologien sowie Verfahren und verdrängen oder ersetzen diese in relativ kurzer Zeit. Oft sind diese dann zunächst qualitativ schlechter oder in der Funktionalität spezieller. Der Fakt, dass heute alles immer schneller und effizienter für den Kunden zu jederzeit und von überall abgewickelt werden muss, stellt die Wirtschaft vor grosse Herausforderungen. Dies widerspiegelt sich auch in den verschiedenen Megatrends wie beispielsweise Internet of Things, Robotics oder künstliche Intelligenz – die Welt wird sich rasant verändern und die Bedürfnisse der Menschheit ebenso. Tech-Trends haben sich immer auf einen Sweet Spot konzentriert, welchen die Konsumentenbedürfnisse auf der einen Seite befriedigen, sowie die Unternehmen auch in der Lage sind, zu produzieren. Denn die Technologien und Möglichkeiten der Zukunft sollen unsere Welt verbessern. Es ist zu erwarten, dass inskünftig in Zeiträumen von 18 bis 24 Monate neue Technologien heranreifen werden.
In diesem Modul lernen die Studierenden, wie sie eine Geschäftsidee systematisch und strukturiert mit einem Business-Plan (Geschäftsplan) darstellen und realisieren können. Ein Business-Plan wird in aller Regel bei der Gründung eines Unternehmens erstellt, kommt aber auch bei anderen Geschäftsvorhaben zum Einsatz wie bei der Nachfolgeplanung in einer Firma, der Neuentwicklung eines Produkts, der Übernahme einer Unternehmung oder der Expansion ins Ausland. In diesem Modul liegt der Fokus auf der Gründung eines eigenen Unternehmens, mit dem die Geschäftsidee umgesetzt werden soll sowie möglicher Wachstumsstrategien zum Ausbau der Geschäftstätigkeit.
Durch das Verfassen eines Business-Plans werden die unternehmerischen Fähigkeiten der Studierenden gefördert. Sie werden systematisch angeleitet, alle Elemente eines Business-Plans zu adressieren, um dadurch den Erfolg für die Realisierung einer Geschäftsidee zu erhöhen. Besonderer Wert wird hierbei auf die Identifikation möglicher Risiken für die spätere Umsetzung gelegt. Mit der Präsentation des Business-Plans vor einem Expertengremium erhalten die Studierenden eine kritisch-konstruktive Evaluation zur Machbarkeit ihres Geschäftsvorhabens.
Im Modul Lean Start-Up & Fundraising lernen die Studierenden den von Eric Ries begründeten Ansatz «The Lean Startup» kennen. Es handelt sich dabei um eine Methode zur effizienten, «schlanken» Gründung von Unternehmen sowie zur Umsetzung von Geschäftsideen. Lean Startups heben sich vor allem durch schlanke, agile Prozesse und ein kundenorientiertes Testing von anderen Startups ab. Das kontinuierliche Testen von Hypothesen zu den unterschiedlichen Bereichen eines Geschäftsmodells steht dabei im Mittelpunkt, um fortlaufend Anpassungen in der Produktentwicklung vornehmen zu können. Durch diesen Build (Bauen) – Measure (Messen) – Learn (Lernen) Zyklus wird der Prozess der Produktentwicklung schlank gehalten und die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns wird reduziert.
Module in der Vertiefung Sales
- Definition / Segmentation of Key Accounts
- Key Account Strategy and Management
- Account Based Marketing
- Relationship Management
- Opportunity Management
- Pricing
- Dealing with Procurement (B2B)
- Pursuit Management / Offerten Prozess
- Customer Relationship Management (CRM)
- Customer Intelligence (Customer Data Analytics)
- Sales Steering (Vertriebscontrolling)
- Lead Management
- Sales Innovation
- Marketing Automation
- Psychologische Grundlagen
- Behavioral Economics
- Negotiation and Pricing
- Pursuit / Offerten Prozess
- Pricing und Commercial
Module in der Vertiefung Treuhand und Unternehmensberatung
Solide Kenntnisse in Statistik und Finanzmathematik sind notwendig, um die Finanzmärkte und die darauf gehandelten Finanzinstrumente zu verstehen und deren Preisgestaltung nachvollziehen zu können. Die Kombination von Finanzinstrumenten zu Vermögensklassen und deren Kombination zu Portfolios bilden die Grundlage der modernen Finanzmarkttheorie. Dieses Modul vermittelt die notwendigen quantitativen Kenntnisse bezüglich Rendite, Risiko, Korrelation und Verteilungsfunktionen, sowie Bewertungsmodelle für Aktien und Anleihen. Die Grundlagen der Portfoliotheorie und eine Einführung in das Black-Scholes Modell zur Optionsbewertung sind ebenfalls Bestandteil dieses Moduls.
Lernziele:
Nach Abschluss des Moduls Finanzmathematik und Finanzmanagement werden die Studierenden in der Lage sein, die gebräuchlichen Finanzinstrumente anhand von Rendite- und Risikokennzahlen beurteilen zu können. Die Studierenden werden in der Lage sein, bestehende Portfolios im Zeitablauf zu analysieren und mit anderen Portfolios zu vergleichen.
Lerninhalte:
- Mathematische Grundoperationen, Funktionen und Gleichungssysteme
- Renditen, Streuungsmasse, Korrelation und Regression
- Portfoliotheorie und CAPM
- Geldmarktinstrumente, Festverzinsliche, Aktien, Derivate und strukturierte Produkte, Rohstoffe, Fonds
- Kreditinstrumente: Lombard und Hypotheken
- Discounted Cashflow Model, Dividend Discount Model, IRR, No-Arbitrage Model
- Black-Scholes Optionspreismodell
Die Studierenden werden in die zentralen Modelle der Modern Finance, die sich mit der Bewertung unter Risikoaspekten befassen, eingeführt. Der Schwerpunkt liegt auf dem verstehen, umsetzen und kritisch hinterfragen von Führungsaufgaben im Rahmen der Corporate Finance, Pecking Order Theory ergänzt durch Corporate Control und Corporate Governance, Kapitalstruktur und Financial Leverage und Ermittlung und Stärkung der Innenfinanzierungskraft durch Working Capital Management. Zudem kennen die Studierenden die Grundlagen der Finanzierungstheorie in Bezug auf Unternehmensbewertung, Aktienbewertung, Bondbewertung, Unternehmenswert und Kapitalstruktur.
- Sondergebiete Rechnungswesen
- Sondergebiete Finanzmanagement
- Steuerrecht
- Unternehmens- und Wirtschaftsberatung
Module in der Vertiefung Wirtschaftspsychologie
-
Einführung in die Themenbereiche der Wirtschaftspsychologie
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Anwendungsgebiete der Wirtschaftspsychologie auf betriebswirtschaftliche Fragestellungen
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Diskussion grundlegender psychologischer Modelle und Theorien
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Vermittlung von Methoden der wissenschaftlichen Psychologie, z.B. Befragung, Experimente und Repertory Grid
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Anwendung wirtschaftspsychologischer Methoden zur Lösung betriebswirtschaftlicher Problemstellungen aus dem beruflichen Alltag
- Bearbeitung ausgewählter Themen der Sozial-, Kognitions- und Organisationspsychologie
Gutes Urteilen und Entscheiden gilt als Kernkompetenz in der modernen Wirtschaft. Im Modul Kognitions- und Entscheidungspsychologie werden sowohl Informationsverarbeitungsprozesse beim Wahrnehmen, Lernen und Erinnern aufgezeigt als auch die mentalen Grundlagen und Mechanismen von Entscheidungsprozessen und deren Auswirkungen auf unser wirtschaftliches Handeln vermittelt. Neben kognitiven Modellen der Wahrnehmung und des Gedächtnisses und Theorien der Entscheidungspsychologie stehen zahlreiche anwendungsbezogene Themenfelder auf dem Lehrplan. So sind relevante Phänomene wie Risikowahrnehmung und Kommunikation ebenso Bestandteil, wie die Rolle von Präferenzen und Bedürfnisbefriedigung bei Konsumentscheidungen oder Anwendungsfelder wie Usability oder Lerneffizienz. Die Studierenden sollen jedoch nicht nur verstehen, wie sie Informationen verarbeiten und welche Bedingungen Entscheidungen leiten, sondern auch wie sie Entscheidungen und Entscheidungsprozesse verbessern und Denkfallen umgehen können.
Die Arbeits- und Organisationspsychologie befasst sich mit dem individuellen und kollektiven Erleben und Verhalten von Menschen in der Arbeit und in Organisationen. In diesem Teilgebiet der Psychologie lernen die Studierenden, die menschliche Arbeit sowie das menschliche Erleben und Verhalten in Organisationen zu beschreiben, zu erklären, vorherzusagen und zu beeinflussen. Dabei orientiert sich das Modul an den Handlungsfeldern der Organisation (z. B. Organisationskultur und -entwicklung, Wandel, Organisationsklima und -analyse), der Arbeit (z. B. Arbeitsanalyse und -gestaltung), der Interaktion (z.B. Führung, Gruppenarbeit, Kommunikation und Konflikte) und des Individuums (z.B. Personalauswahl und -entwicklung, Bedingungen und Wirkung der Arbeit).
Sozialpsychologie untersucht Wahrnehmung, Einstellung und Handeln im sozialen Kontext. Dazu gehören Themen wie Personenwahrnehmung, Stereotype, Einstellungen, Normen, Interaktionen und Beziehungen zwischen Menschen. Daneben gehören auch solche betriebswirtschaftlich relevanten Phänomene wie Sympathie/Antipathie, Nachahmung, Macht, Überzeugung, Einfluss oder Selbstdarstellung zum Themengebiet der Sozialpsychologie. Motivationspsychologie wiederum befasst sich mit der Frage, aus welchem Antrieb Menschen handeln – privat und bei der Arbeit, alleine und mit anderen Menschen.
Wann sind Menschen zu Leistung motiviert? Welche Motive lenken Konsumenten? Welche Motive sind bewusst, welche unbewusst? Lassen sich unbewusste Motive erforschen? All diese Themenbereiche sind betriebswirtschaftlich von grosser Bedeutung, da beispielsweise heutige Arbeitssettings in zunehmendem Umfang Kooperationsfähigkeit und gemeinschaftliche Projekt- und Teamarbeit verlangen. Das Modul Sozialpsychologie & Motivation bietet den Studierenden die zentralen Theorien und Befunde der Sozialpsychologie und der Motivationspsychologie. Soziale und motivationale psychologische Prozesse werden verständlich und praxisnah erklärt und eingeübt, wodurch sie in ökonomisch relevanten Anwendungssituationen gewinnbringend eingesetzt werden können.
Module in der Vertiefung Wirtschaftsrecht
Es können 4 aus 7 Modulen gewählt werden.
- Compliance und der Corporate Governance
- Nationale und internationale rechtliche Rahmenbedingungen
- Sorgfaltspflicht, Bankgeheimnis, Geldwäscherei
-
Korruption, Insiderhandel, Datenschutz,
-
Strafbarkeit des Unternehmens
- Amts- und Rechtshilfe
- Funktion Finanzmarkt
- Finanzmarktrechtliche Rahmenbedingungen
- Aufsicht
- Börsenrecht
- Kollektive Kapitalanalgen
- Banken
- Privatversicherungen
- Geldwäscherei
- Strafbestimmungen
- Finanzmarktrecht in der EU
- Grundlagen;
- Bewerbungsphase / Vertragsabschluss;
- Vertragsinhalt (Arbeitsleistung);
- Treuepflicht und Haftung des Arbeitsnehmers;
- Fürsorgepflicht des Arbeitgebers;
- Lohn, Gratifikation und Spesen;
- Arbeitszeit, Ferien, Freizeit;
- Schutz bei Schwangerschaft und Mutterschaft;
- Betriebsübergang;
- Beendigung und Beendigungsfolgen von Arbeitsverhältnissen;
- Kollektives Arbeitsrecht:
- Koalitionsfreiheit,
- GAV-Recht,
- Streikrecht;
- Grundzüge des öffentlichen Arbeitsrechts:
- Gleichstellung,
- Arbeitsschutz,
- Datenschutz usw.
- Prozessmaximen und Verfahrensgarantien
- Ablauf des Zivilverfahrens
- Schlichtungsverfahren
- Erstinstanzliches Verfahren
- Rechtsmittelverfahren
- Prozessbeteiligte
- Prozessvoraussetzungen
- Beweisrecht
- Kosten
- Vollstreckungsrecht
- Vollstreckung von Geldleistungen
- Grundsätze des SchKG
- Einleitungsverfahren
- Grundzüge der Betreibung auf Pfändung
- Grundzüge des Konkursverfahrens
- Sicherungsmittel (Anfechtungsklagen und Arrest)
- Grundzüge des Internationalen Privatrechts
Steuersystem und Grundlagen:
Grundbegriffe; Rechtsquellen; Steuerarten; verfassungsrechtliche Grundlagen
Einkommens- und Vermögenssteuern bzw. Gewinn- und Kapitalsteuern:
Steuerhoheit, Steuersubjekte, Einkommen aus unselbständiger und selbständiger Erwerbstätigkeit, Vermögensertrag, weitere Einkünfte, Abzüge, Steuermass
Grundsteuer-, Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht:
Grundzüge
Steuerverfahrensrecht:
Sachverhaltsermittlung, Verfahrensrechte und -pflichten, Rechtsmittelsystem, Nachsteuer, Revision und Berichtigung; Sicherstellung, Erlass, Haftung
Steuerstrafrecht:
Übertretungen und Vergehen, Täterschaft und Teilnahme, Verschulden, Strafzumessung, Verfahren, Amts- und Rechtshilfe
- Einkommens- und Gewinnsteuern
- Erbschafts- und Schenkungssteuern
- Interkantonales und Internationales Steuerrecht
- Grundlagen des Wettbewerbsrechts
- Unterscheidung UWG und KG
- Theorien des Wettbewerbsrechts
- Zweck und Entwicklung des KGs
- Geltungsbereich des KGs
- Unzulässige Wettbewerbsabreden (Art. 5 KG)
- Horizontale Wettbewerbsbeschränkungen
- Vertikale Wettbewerbsbeschränkungen
- Effizienzgründe
- Beseitigung od. Behinderung d. Wettbewerbs
- Missbräuchliche Verhaltensweisen marktbeherrschender Unternehmen (Art. 7 KG)
- Marktmacht und Marktbeherrschung
- Relative Marktmacht
- Missbrauchstatbestände
- Legitimate Business Reasons
- Unternehmenszusammenschlüsse (Art. 9 f. KG)
- Aufgreifkriterien
- Inhaltliche Beurteilung
- Auflagen und Bedingungen
- Verfahren der Fusionskontrolle
- Behördenorganisation und Verfahren
- Behördenorganisation
- Verwaltungsrechtliches Verfahren
- Einvernehmliche Regelung
- Zivilrechtliches Verfahren
- Gutachten der Wettbewerbskommission
- Direkte Sanktionen und Bonusregelung
- Direkte Sanktionen
- Bonusregelung
- Selbstanzeige
- Zwangsmassnahmen und unternehmensinterne Compliance
- Verschiedene Zwangsmassnahmen
- Hausdurchsuchungen
- Zeugen- und Beweisaussagen
- Compliance-Richtlinien
- Europäisches Wettbewerbsrecht im Vergleich
- Institutionen des europäischen Wettbewerbsrechts
- Gesetzestext und Verordnungen
- Entscheide und Gerichtsurteile
Vertiefung Unternehmensführung KMU
In diesem Vertiefungsstudium werden Sie mit den speziellen Problemen der gewerblichen Wirtschaft vertraut gemacht. Sie lernen, die im bisherigen Studium erworbenen Kenntnisse bei der Führung von Klein- und Mittelbetrieben umzusetzen. Im Zentrum steht die Anwendung des Finanz- und Rechnungswesens, des Marketings sowie des Organisations- und Personalmanagements.
Module dieser Vertiefung werden in Bern am Freitagabend und Samstag angeboten.
Vertiefung Digital Business Management
Module dieser Vertiefung werden in Bern am Freitagabend und Samstag angeboten.