CAS FH in Trade Compliance: Exportkontrolle und Sanktionen
- Start
- 1-mal pro Jahr (Oktober)
- Dauer
- 1 Semester
- Anwesenheit
- mit Präsenzanteil
- Ort
- Zürich-Oerlikon
- ECTS
- 15
- Gebühr
- CHF 9'800
Vorteile
Exportkontrolle, Sanktionen, ICP/IKS, Screening
International tätige Unternehmen müssen Exportkontrolle und Sanktionen nicht nur kennen, sondern unternehmensweit verlässlich umsetzen. Fehlen klare Entscheidwege, saubere Nachweise und wirksame Kontrollen, entstehen erhebliche rechtliche, finanzielle und reputative Risiken – von Lieferstopps über Bewilligungsprobleme bis hin zu Sanktionen und Strafverfahren. Entscheidend sind ein belastbares Internal Compliance Programme (ICP/IKS), definierte Rollen und Freigaben, dokumentierte Prüfpfade sowie ein professioneller Umgang mit Treffern und Vorfällen.
Der CAS FH in Trade Compliance: Exportkontrolle und Sanktionen vermittelt Ihnen das notwendige Know-how, um Exportkontroll- und Sanktionsanforderungen (CH mit EU-/US-Bezügen) fachlich korrekt einzuordnen und operativ im Unternehmen umzusetzen.
Weiterbildung in Trade Compliance – Exportkontrolle und Sanktionen operativ umsetzen
Trade Compliance wird in vielen Organisationen erst dann sichtbar, wenn ein Fall „eskaliert“: ein Screening-Treffer, ein Bewilligungsthema, eine unklare Güterklassifizierung, ein Technologietransfer über Cloud/Remote Access oder ein Lieferstopp im operativen Prozess. Genau hier setzt der CAS an: Sie lernen, Anforderungen nicht nur zu verstehen, sondern als robuste Prozess- und Kontrolllogik aufzusetzen – mit klaren Verantwortlichkeiten, Freigaben/Eskalationen und nachvollziehbarer Dokumentation (Audit-Trail).
Der Fokus liegt weniger auf einem breiten Überblick über Zoll- und Handelsrecht, sondern auf der Implementierung von Trade Compliance im Unternehmensalltag – inklusive Güter- und Technologiekontrolle, Bewilligungs- und Endverbleibslogik, Screening- und Eskalationsprozessen sowie Einbettung in Governance und interne Kontrollen.
CAS FH in Trade Compliance: Exportkontrolle und Sanktionen – praxisnah, berufsbegleitend, zukunftsorientiert
Der CAS ist berufsbegleitend als Blended-Learning-Format aufgebaut: Grundlagen werden im Selbststudium und über digitale Lerneinheiten erarbeitet; im Präsenzunterricht werden die Inhalte anhand von Fallstudien und Übungen vertieft. Am Abschlusstag präsentieren und diskutieren Sie die in der Seminararbeit gewonnenen Erkenntnisse und Praxislösungen.
Der CAS umfasst 15 ECTS, dauert ein Semester und startet einmal jährlich im Oktober in Zürich-Oerlikon.
Inhalt und Aufbau des Studiums
Der CAS gliedert sich in 12 thematische Module (Präsenz- und eLearning-Anteile). Weiterführende Details werden im Factsheet sowie an den Infoveranstaltungen erläutert.
Compliance und Risikomanagement: Einordnung/Abgrenzung Trade Compliance, Grundlagen Compliance & Risk.
Internal Compliance Programm (ICP/IKS) und Exportkontroll-Prozesse Teil 1:
Guidelines/Empfehlungen, Aufgabenstellung für Teil 2.
Exportkontrollrecht Schweiz: KMG/KMV, GKG/GKV; Bewilligungsprozess/Endverbleib/Antragstellung.
Güterklassifizierung: GKV Anhänge, KMG; Workflow, Übungen, Grenzfälle.
Technologiekontrolle: Technologietransfer nach GKG/GKV und KMG/KMV; Intangible Transfers/Cloud/Remote Access.
Dienstleistungen, technische Unterstützung und Auslandstätigkeiten (inkl. BPS): Anwendungsbereich, Meldepflichten, Ausnahmen nach Art. 8a VPS.
Sanktionen und Embargos: Rechtsgrundlagen, Listenscreening, Ownership/Control, Red Flags, Eskalations-/Stop-Logik.
EU Exportkontrollrecht: EU-Framework, CH–EU-Schnittstellen, Konsequenzen für ICP/IKS, Praxis ausgewählter Mitgliedstaaten.
US (Re-)Exportkontrollrecht: ITAR/EAR, Re-Export, Embargos/Sanktionen.
Compliance im Zollrecht (CH/EU): Zoll-Compliance und Schnittstelle Zoll–Exportkontrolle/Sanktionen (Data Quality; Holds/Stopps; Dokumentation).
ICP/IKS und Exportkontroll-Prozesse Teil 2: Anwendung, Control Map, Incident Handling, Audit-Readiness.
Seminararbeit und Abschlusstag/Erkenntnisse: Praxisbezogene Vertiefung, Präsentation und Diskussion der Seminararbeit.
Für wen ist dieser CAS geeignet?
Der CAS richtet sich an Fach- und Führungspersonen, die Trade Compliance in exportorientierten Unternehmen fachlich verantworten oder operativ umsetzen.
Insbesondere eignet sich der CAS für:
- Trade Compliance / Export Control Verantwortliche (Officer/Manager)
- Customs-/Zoll- und Aussenhandelsverantwortliche (Import/Export, Logistik/Supply Chain)
- Legal & Compliance in international tätigen Unternehmen
- Mitarbeitende im Onboarding/Up-Skilling für Trade Compliance/Export/Import
- Führungskräfte mit Verantwortung für internationale Geschäfte (z.B. Sales/Operations)
Branchenfokus: Industrie/Technologie, Pharma/MedTech/Chemie, Handel & Logistik/Spedition
Zulassungsbedingungen
- Abgeschlossenes Fachhochschul- oder Universitätsstudium
- Abschluss der höheren Berufsbildung und ausreichend Berufserfahrung in einem für die Weiterbildung relevanten Berufsfeld sowie angemessene wissenschaftliche Kenntnisse
- Ausserordentliche Zulassung: individuelle Prüfung durch die Zulassungskommission
Weitere Zulassungswege und detaillierte Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie auf der Informationsseite des Fachbereichs Recht.
Starttermin(e) Studiengang
CAS FH in Trade Compliance: Exportkontrolle und Sanktionen
| Beginn | Oktober |
| Ort | Jungholzstrasse 43 8050 Zürich |
| Gebühr | CHF 9'800, zzgl. CHF 100 Anmeldegebühr |
