Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat die Charta «Interprofessionelle Zusammenarbeit im Gesundheitswesen» aktualisiert. Die Charta 2.0 skizziert das heutige Verständnis interprofessioneller Zusammenarbeit und bietet eine Basis für den weiterhin anzustrebenden Kulturwandel.

Überzeugt, dass die gelingende interprofessionelle Zusammenarbeit immer mehr zum Erfolgsfaktor im Gesundheitswesen wird, veröffentlichte die SAMW 2014 die erste Charta «Zusammenarbeit der Fachleute im Gesundheitswesen». Unterdessen wurden in der Schweiz zahlreiche Initiativen und Projekte zur interprofessionellen Zusammenarbeit und interprofessionellen Bildung lanciert und erfolgreich umgesetzt. Die Charta 2.0 soll diese erfreulichen Entwicklungen zusätzlich verstärken.

Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Prof. Manuela Eicher und PD Dr. Peter Berchtold hat die Charta überarbeitet, dem neuen Wissensstand und den veränderten Verhältnissen angepasst. Denn auch die Covid-19-Pandemie macht deutlich: interprofessionelle Zusammenarbeit ist wichtig und braucht differenzierte, Setting-spezifische Förderung. Die Charta 2.0 beschreibt das heutige Verständnis von Interprofessionalität, formuliert Prinzipien, Kernelemente und Verpflichtungen aller Beteiligten. Mit der Charta richtet sich die SAMW an die in der Gesundheitsversorgung aktiven Fachleute, Berufsverbände und Institutionen. Für die Prüfung der endgültigen Fassung dieses Berichts wurde Prof. Dr. Iren Bischofberger, Programmleiterin Careum Hochschule Gesundheit und Mitglied des SAMW-Vorstands, vom SAMW-Generalsekretariat als Expertin benannt.

Sie finden die Charta 2.0, die Vorgängerversion und weitere Dokumente zur Interprofessionalität auf der SAMW-Website. Gedruckte Exemplare (d/f/i) können kostenlos bestellt werden.

Ebenfalls zum Thema Interprofessionalität

Careum Working Paper 9 zum Thema «Interprofessionelle Ausbildung»

 

 

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