Leichte Corona-Fälle werden neu zu Hause gepflegt – aber wie? In der «Puls»-Sendung vom 9. März 2020 geht es um einfach anwendbare Vorkehrungen bei der Pflege von an Corona erkrankten Personen. Andrea Käppeli, Pflegeexpertin MScN und Studiengangsleiterin an der Careum Hochschule Gesundheit, erläutert dabei die wichtigsten Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen.

Die Übertragungen des Coronavirus in der schweizerischen Bevölkerung nimmt rasch zu. Das Virus lässt sich nun nicht mehr einfach eindämmen, weder durch Ermittlung und Isolierung von Erkrankten noch von Anordnung von Quarantäne der Kontaktpersonen. Das Ziel ist nun, die Ausbreitung zu verlangsamen. Nur schwere Fälle werden hospitalisiert. Patienten mit milden Verläufen werden nun in Selbstquarantäne nach Hause geschickt.

Das Wissen, wie man kranke Angehörige mit «normalen» Infekten zu Hause versorgt, ist allgemein verbreitet. Wie gehen wir aber nun mit dem neuartigen Virus Corona um, wenn Familienangehörige erkranken und zu Hause gepflegt werden? Wie lässt sich möglichst verhindern, dass sich Familienangehörige nicht reihum anstecken? Welche Vorsichtsmassnahmen können ergriffen werden?

In der «Puls»-Sendung vom 9. März 2020 werden die wichtigsten Regeln im Umgang mit kranken Personen gezeigt. In der Sendung mit dabei war auch Andrea Käppeli (Leiterin Pflege- und Praxisentwicklung, Pflegeexpertin MScN am Spital Muri und Studiengangsleiterin an der Careum Hochschule Gesundheit). Sie erklärte anschaulich verschiedene Hygienemassnahmen, z.B., wie man kontaminiertes Geschirr der Kranken wäscht, eine Mundschutzmaske richtig entfernt und wie Social Distancing auch beim Reichen der Speisen eingehalten werden sollte.

Wichtig, so Andrea Käppeli, ist die Selbstisolation: «Dass sich die kranke Persone wirklich so weit diszipliniert und von andern fernhält, dass eine Übertragung, ein direkter Kontakt gar nicht stattfinden kann!» Um alles richtig zu machen, braucht es aber keine besondere Ausbildung, denn die Hygiene- und Vorsichtsmassnahmen sind gemäss Andrea Kaeppeli sehr unspektakulär und einfach und können von jeder Person gut angewandt werden. Dabei ist aber Durchhaltewillen gefragt: «Das Allerwichtigste ist es, dranzubleiben und es nicht nach den ersten Tagen wieder schleifen zu lassen!».

«Puls»-Beitrag: Leben in Quarantäne – So wird der Haushalt nicht zum Seuchenherd

 

 

Die ganze Sendung zum Thema Corona sehen Sie hier:

 

 

Merkblatt «Was tun nach engem Kontakt mit Corona-Infizierten»

Merkblatt «Quarantäne nach bestätigter Corona-Infektion»

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