Ausgangslage

Zuhause alt zu werden – auch bei hohem Betreuungs- und Pflegebedarf und idealerweise bis zuletzt – stellt für viele noch immer ein zentrales Anliegen dar. Aktuelle Lösungsansätze verlangen jedoch Einzelnen (Angehörigen, Care Migrantinnen und Migranten) oft sehr viel ab und sind daher nicht nachhaltig.

Methodisches Vorgehen

Das Projekt besteht aus folgenden drei ineinandergreifenden Arbeitsschritten:

  1. Erkunden und Wissensgrundlage erarbeiten: Es wird (1) eine Typologie der unterschiedlichen Unterstützungsbedürfnissen entwickelt, (2) das Potenzial bereits bestehender Caring Community-Initiativen erfasst.
  2. Innovation und experimentieren: Kollaborativ und kontinuierlich werden in einem schrittweisen Vorgehen neue Lösungen für die identifizierten Bedürfnisse entwickelt, umgesetzt und erprobt, evaluiert, angepasst und wiederum umgesetzt und erprobt…
  3. Evaluation und Wissenstransfer: Diese Prozesse der sozio-technologischen Innovation werden gemeinsam analysiert und evaluiert. Die empirischen Erkenntnisse und methodischen Reflexionen werden als Leitfäden aufbereitet und interessierten Gemeinden zur Verfügung gestellt.

Alle drei Arbeitsschritte werden in den Living Labs in drei Gemeinden unter Einbezug partizipativer Forschungs- und Entwicklungsmethoden durchgeführt.

Projektteam

Careum Forschung: Dr. Heidi Kaspar, Jun.-Prof. Dr. Claudia Müller (Research Fellow «Ageing at home»/ Universität Siegen (D), Karin van Holten, Dr. Katharina Pelzelmayer, Anita Schürch, Shkumbin Gashi

Laufzeit

Februar 2019–Januar 2022 (3 Jahre)

Finanzierung

SNF NFP 74

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