1. russisch-schweizerische Konferenz zur Auswirkung der Digitalisierung

Donnerstag, 21. Dezember 2017

1. russisch-schweizerische Konferenz zur Auswirkung der Digitalisierung und der Blockchain auf die Finanzbranche

Am 6. Dezember 2017 fand unter der Schirmherrschaft der Schweizerischen Botschaft die 1. russisch-schweizerische Konferenz zu den Auswirkungen der Digitalisierung und der Blockchain-Technologie auf die Finanzbranche in St. Petersburg statt. Die Konferenz wurde durch den Institutsleiter des Schweizerischen Instituts für Finanzausbildung (SIF) an der Kalaidos Fachhochschule, Prof. Dr. Bernhard Koye inhaltlich konzipiert und in Kooperation mit Prof. Dr. Tatjana Nikitina, der Leiterin des deutsch-russischen Zentrums an der staatlichen Universität St. Petersburg (UNECON) durchgeführt.

Neben der Key Note von Prof. Dr. Koye konnten weitere gehaltvolle Referate von Schweizer Seite zum Erfolg der Konferenz beitragen: Frédéric Kohler (CEO des Institut Supérieur de Formation Bancaire, ISFB, Genf) analysierte die Chancen des Finanzplatzes Genf und des Private Bankings im digitalen Zeitalter. Reto Gadient (B-Academy) legte die Entwicklungen rund um Blockchain und das Cryptovalley in Zug anschaulich dar. Der Vortrag von Prof. Dr. Aleksander Berentsen, Dekan der Universität Basel und Autor des momentan gefragtesten Buchs zur Blockchain, zeigte die konzeptionellen Eckpfeiler dieser Technologie und ihre potenzielle Bedeutung für Staaten und Firmen auf. Prof. Berentsen wurde krankheitshalber vertreten durch die anderen Referierenden.
Die Veranstaltung konnte im vollen Plenarsaal der Universität St. Petersburg stattfinden – die Präsentationen auch der russischen Vertreter aus der Akademie und aus Firmen waren geprägt durch hohe analytische Qualität, so dass die Teilnehmenden sich einig waren, dass für 2018 eine Fortsetzung geplant werden sollte.

1. schweizerisch-russische Konferenz zur Auswirkung der Digitalisierung und der Blockchain