NZZ-Videointerview mit Stefanie Auge und Bernhard Koye

Mittwoch, 15. Juli 2015

Wie die digitale Revolution die Banken verändert

Die Schweizer Banken sind schon durch den Steuerstreit, Manipulationsvorwürfe und immer dichtere Regulierungen unter Druck. Weitere grosse Umwälzungen stehen ihnen durch die Digitalisierung und neue Konkurrenten wie Google, Facebook oder die Swisscom erst noch bevor. Stefanie Auge und Bernhard Koye analysieren in einem Video-Interview der NZZ-Serie «Wirtschaft im Fokus», welche Szenarien für die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Finanzbranche erkennbar sind und welche neuen Geschäftsmodelle und Möglichkeiten dadurch entstehen. Mittelfristig werde die mit Smartphones und Tablets aufgewachsene «Generation Y» eine Mehrheit der Kunden bilden; darauf müsse sich die Finanzbranche einstellen, erklärt Bernhard Koye. Allerdings setze sich letztlich nicht immer der eine Innovation auf den Markt bringende «first mover» durch, hält Stefanie Auge fest. Mindestens so erfolgreich könne auch die Strategie des «early follower» sein, der erst einmal abwarte, die Marktentwicklung beobachte und dann einsteige. Kritisch werde es allerdings, wenn Unternehmen die neuen Trends verpassten und sich ein ‚Dominant Design‘ durchsetzt. Die entscheidende Kompetenz ist daher gemäss Bernhard Koye die passgenaue Transformationskompetenz von Unternehmen und Individuen.

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