Private Banking im Informationszeitalter

Eine Analyse der strategischen Geschäftsmodelle
Dr. Bernhard Koye, 2005

Private Banking im Informationszeitalter        

Die Auswirkungen des Informationszeitalters in der globalisierten Welt betreffen alle Informationsintermediäre und insbesondere alle Banken und Anbieter von Private-Banking-Dienstleistungen. Das Buch ermöglicht ihnen eine Analyse des eigenen Geschäftsmodells vor dem Hintergrund der strategischen Implikationen des Informationszeitalters und der Erkenntnisse aus der Innovationsforschung.
Die Arbeitswelt setzt sich mit den Konsequenzen des Transformationsprozesses von der Industrie-

zur Informationsgesellschaft für das Private Banking auseinander. Zu Beginn des Informationszeitalters gab es für Finanzintermediäre zwei grundsätzliche Reaktionsalternativen auf die Veränderungsprozesse: einerseits das Festhalten am bisherigen integrierten Geschäftsmodell und andererseits die sukzessive Modularisierung der eigenen Wertschöpfungskette. Das Buch untersucht die Tragweite und den revolutionären Charakter des Informationszeitalters und überprüft die Hypothese, wonach die technologischen Entwicklungen des Informationszeitalters eine Entwicklung in Richtung netzwerkartiger Strukturen auslösen und eine Neuausrichtung der bisherigen Geschäftsmodelle notwendig machen.
Es wird deutlich, dass strategisches Denken und Handeln im Informationszeitalter keineswegs an Bedeutung verloren haben und welche Bausteine eine strategische Positionierung im Informationszeitalter umfassen muss. Dieses Buch bietet konkrete Entscheidungshilfen für Private-Banking-Anbieter im Informationszeitalter und schafft damit die Grundlagen für eine mittel- und langfristig erfolgreiche Ausrichtung ihrer Geschäftsmodelle.

Der Autor
Prof. Dr. Bernhard Koye ist Gründer und Institutsleiter des SIF, Gründer von Koye & Partner und Experte für Geschäftsmodelle & Transformations- und Changeprozesse.

Leseproben

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

 

Einführung

 

Buchbesprechung

Private Banking im Informationszeitalter
Samstag, 02.07.2005, NZZ, Nr.152, S. 85

„Der Transformationsprozess von der Industrie- zur Informationsgesellschaft zeitigt eine Reihe von Konsequenzen für das immer noch stark fragmentierte Private Banking-Geschäft. Die Weiterentwicklung traditioneller integrierter Geschäftsmodelle, die sämtliche Glieder der Wertschöpfungskette – von der Kundenschnittstelle bis zur Transaktionsabwicklung – abdecken, ist nur bedingt möglich. Zukunftsträchtiger ist es, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen oder, wie es der Autor formuliert, die eigene Wertschöpfungskette zu modularisieren und sich auf primäre Wertdisziplinen zu fokussieren. Das Buch untersucht auch die Tragweite und den revolutionären Charakter des Informationszeitalters und überprüft die Hypothese, wonach dieser Entwicklungen in Richtung netzwerkartiger Strukturen begünstigt und eine Neuausrichtung bisheriger Geschäftsmodelle nötig macht. Der Autor kommt zum Schluss, dass es für den Anbieter wichtiger denn je ist, die Bedürfnisse der Kunden zu berücksichtigen. Als limitierenden Faktor der Entwicklung von Netzwerken nennt er das Individuum mit seiner begrenzten Aufnahmekapazität. Der langfristige Erfolg eines Geschäftsmodells im Private Banking hängt demnach von der Bereitschaft der Anbieter ab, den Kunden den Mehrwert zu offerieren, den diese effektiv auch als solchen empfinden und nachfragen."

Bibliographische Angaben

Private Banking im Informationszeitalter      

Private Banking im Informationszeitalter. Bank- und finanzwirtschaftliche Forschungen.
Herausgegeben von Prof. Dr. Hans Geiger
Geschrieben von Bernhard Koye 2005, 287 S.

Verlag: Haupt Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2005), Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3-258-06835-6