Wirtschaftsforum Juni 2012

Dienstag, 24. Juli 2012

Erfolgreiches 12. Wirtschaftsforum zum Thema: «Wirtschaftsstandort Schweiz – wie bleibt er wettbewerbsfähig?»

Das Prorektorat Lehre war am diesjährigen Wirtschaftsforum mit dem Stream  „Jungunternehmertum“ vertreten. Die Referenten, ein Vertreter eines Unternehmens, das Jungunternehmer unterstützt, ein Venture Capitalist und der CFO eines erfolgreichen Start Ups, boten den Zuhörern interessante Vorträge, welche die Basis für lebhafte Diskussionen bildeten.

Herr Philipp Winteler (Institut für Jungunternehmertum) referierte über das Thema „Erfolgsfaktoren für Start – ups“.

Von der Firmengründung über die Finanzierung bis hin zur Verhandlung mit dem ersten Kunden – ein Start-up aufzubauen ist nicht leicht. Es gibt jedoch gewisse Grundsätze, welche die Entwicklung eines jungen Unternehmens positiv beeinflussen. Diese Erfolgsfaktoren sind branchenunabhängig gültig. Kann es von Vorteil sein, kein Budget für Marketingmassnahmen zu haben? Wie kann man die Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung erhöhen? Antworten auf diese und ähnliche Fragen erhielten Sie in diesem Referat.

Herr Nicolas Berg (Redalpine Venture Partners) stellte in einem spannenden Vortrag die „Finanzierung von Start – ups in wirtschaftlichen turbulenten Zeiten“ dar.

Start-ups schaffen in den USA jährlich 3 Mio. neue Jobs, während klassische Unternehmen jährlich 1 Mio. Jobs vernichten. Kein anderer wirtschaftspolitischer Schwerpunkt ist vom Job- und Innovations-Effekt her wichtiger als Start-ups. Diese als risikoreich zu bezeichnen ist kurzsichtig. Im Gegenteil: Zu wenige Start-ups sind volkswirtschaftlich extrem riskant. Doch noch immer ist die Kapitalsuche für Start-ups mühsam. Immerhin ist die Schweiz als Start-up-Standort in Europas Top-3 aufgestiegen.

Herr Michael Born (Dacuda AG) nahm die Zuhörer unter dem Thema „Dacuda – Bildverarbeitungstechnologie für globale Massenmärkte“ mit auf eine Reise von der technischen Idee zum weltweit verkauften Produkt.  

Wie kommt man von einer simplen Idee zu einem weltweiten Massenprodukt? Dieser Herausforderung stellten sich 2008 die Gründer des ETH Spin-offs Dacuda. In Rekordzeit gelang der Zugang zum umkämpften Markt für Consumer Electronics. Der Industrie-Gigant LG vermarktet die scannende Computermaus seit 2011. Abnehmer in mehr als 130 Ländern nutzen heute das Produkt. Michael Borns Präsentation gibt einen Überblick zu den grössten Herausforderungen, Meilensteinen und Lernprozessen der letzten 3 Jahre.

Das Team des Prorektorats Lehre bedankt sich bei allen Referenten, Organisatoren und Beteiligten ganz herzlich für den Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung! Wir freuen uns schon jetzt auf ein interessantes, innovatives und erfolgreiches Wirtschaftsforum 2013.