Unterrichtsfach:

Violoncello Klassik Hauptfach

Unterrichtssprache:

Deutsch

Biografie:

Wolfgang Boettcher ist inzwischen der Doyen unter den deutschen Cellisten. Als Solist konzertierte er weltweit mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten. Besondere künstlerische Impulse brachte ihm die Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan, Sergiu Celibidache, Yehudi Menuhin, Witold Lutoslawski und Dietrich Fischer-Dieskau. Er spielte u.a. bei den Wiener und Berliner Festwochen, den Salzburger Festspielen, dem Festival Marais Paris, dem English Bach Festival, den Festspielen in Lockenhaus und Kuhmo. Konzertreisen führten ihn in alle europäischen Länder sowie nach Japan, Südamerika, Ostasien und Israel. Zahlreiche Komponisten haben Werke für Boettcher geschrieben, darunter Aribert Reimann, Giselher Klebe und Hans Vogt. Andere Tonschöpfer wie György Ligeti, Henri Dutilleux und Witold Lutoslawski schätzen bzw. schätzten Boettcher sehr als Interpreten ihrer Werke. Zu seinem Repertoire gehören alle bedeutenden Cellokonzerte, die seit Vivaldi komponiert worden sind. Seine Position als Solocellist bei den Berliner Philharmonikern gab er auf, um sich ganz seiner solistischen Tätigkeit widmen zu können, neben der die Kammermusik einen wichtigen Raum einnimmt. 1976 übernahm er außerdem eine Professur an der HdK Berlin, der heutigen Universität der Künste. Er ist Gründungsmitglied des Brandis-Quartetts und war 1986-1992 Künstlerischer Leiter der Sommerlichen Musiktage Hitzacker. Seit 1988 ist er Mitglied der Bayerischen Akademie der schönen Künste. Wolfgang Boettcher ist ein begehrter Pädagoge bei internationalen Kursen in Europa sowie in Japan.

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