Politische Verhandlungen besser verstehen

Dienstag, 2. Juli 2019

Publikation im International Journal of Conflict Management

Politische Verhandlungen sind in den Medien allgegenwärtig und beeinflussen unser Leben in vielfältiger Hinsicht. Beispielsweise verhandelt die Schweiz mit der EU Abkommen zu den Themen Handel und Luftverkehr, und der Iran verhandelt mit den grossen Weltmächten sein Atomprogramm. Nicht immer führen diese Einigungsprozesse zu Ergebnissen, mit denen die Bürger zufrieden sind. In seinem neuen Paper hilft uns Dr. Valentin Ade, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftspsychologie der Kalaidos FH, politische Verhandlungen besser zu verstehen. Das Paper ist im International Journal of Conflict Management erschienen.

Zum einen beschreibt er, wodurch sich Verhandlungen in der Politik von Verhandlungen etwa in der Wirtschaft unterscheiden. Unter anderem dadurch, so seine Argumentation, dass sie öffentliche Interessen betreffen, die häufig weit schwieriger zu identifizieren seien als private Interessen. Zudem beträfen politische Verhandlungen besonders häufig soziale Normen und Gerechtigkeitsvorstellungen.

Hierauf aufbauend beschreibt Valentin Ade, dass politisch Verhandelnde in ihrer Arbeit immer wieder auf Fehlanreize stossen: In manchen Situationen profitierten sie von einem Verhandlungsergebnis am stärksten, welches nicht im Sinne ihrer Wähler sei.

Auf Wunsch lässt Ihnen Valentin Ade das Paper zukommen. Schreiben Sie an valentin.ade@kalaidos-fh.ch.