a+c workshop: 6. Dezember in Zürich

Dienstag, 30. Oktober 2012

Fach-Workshop zum Thema: Was für verständliche Berichte zählt

Controller sind für das interne Berichtswesen zuständig. Doch leider spielt bei vielen Berichten die Lesbarkeit jenseits der gesetzlichen Norm eine untergeordnete Rolle. Im Rahmen der Kommunikation  zuhanden des Managements kommen Diagramme oft willkürlich zum Einsatz. Form und Farbe von Graphiken wendet man nach eigenem Gutdünken an. Zahlenreihen sind nicht einheitlich gestaltet. Oder in Geschäftsberichten muss man wichtige Informationen mühsam suchen. Und, und, und. Der Wildwuchs in Berichten für interne und externe Adressaten und die mangelhafte Aufbereitung vermindern die  Verständlichkeit. Vergleiche werden schwierig. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Doch es geht auch anders.

Einen neuen Ansatz zur Verbesserung der Verständlichkeit bildet das Notationskonzept von Rolf Hichert. Ziel: Berichte sollen lesbarer werden durch Vereinheitlichung von Inhalt und Form. Die Schwerpunkte des Konzepts lassen sich folgendermassen zusammenfassen: Say, Unify, Condense, Check, Enable, Simplify und Structure. Kurz: SUCCESS.

In Gruppenarbeiten lernen Sie zuerst, typische Schwachstellen von Berichten zu erkennen. Denn es stellen sich verschieden Fragen: Wie lassen sich bestehende Zahlen besser aufbereiten? Wo ist beispielsweise der Einsatz eines Netzdiagramms angebracht und wo nicht? Wie sollte man Kuchen- und Balkendiagramme optimal gestalten? 

Auf Basis des Notationskonzepts diskutieren Sie Verbesserungs-vorschläge. Sie erkennen, worauf bei der Gestaltung verständlicher Berichte zu achten ist. Zudem werden Sie sich mit verschiedenen Darstellungsformen auseinandersetzen (Berichte, Cockpits / Dashboards und mobile BI). Und nicht zuletzt kommen mögliche Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Notationskonzepts zur Sprache. Dazu werden sachdienliche Einführungskonzepte vorgestellt. 

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