Professionelle Orchestermusiker sind in ihrem Beruf Schallpegeln ausgesetzt, die potenziell schädigend sind für das Gehör. Dies ist seit längerem bekannt und gut dokumentiert. Doch trotz wissenschaftlichen Fortschritts stagniert in der Schweiz die Entwicklung der Gehörschutzpraxis: Während Gehörschutz in anderen Berufen zum Standard gehört, ist er in Orchestern noch nicht ausreichend etabliert. Das Ziel dieser Studie ist es herauszufinden, welche Faktoren (technisch, kognitiv, sozial) die Gehörschutzpraxis in Schweizer Berufsorchestern beeinflussen. Die Studie sieht sich als „Missing Link“ zwischen theoretischem Wissen (Schädigungspotenzial ist bekannt) und Umsetzung in der Praxis (Gehörschutz wird selten angewendet). Sie ist eine Weiterführung der BAG-Studie (2016) zum Publikumsgehörschutz.

Projekttitel

Gehörschutz in Berufsorchestern

Kooperation

Zusammenarbeit mit dem Verband Schweizerischer Berufsorchester (orchester.ch).

Finanzierung

Finanzierung durch die SUVA

Projektdauer

August 2018 bis Dezember 2019

Projektleitung

Prof. Dr. Sarah Chiller-Glaus (Kalaidos)

Leiterin Musikforschung
Sarah Chiller Glaus

Prof. Dr. Sarah Chiller-Glaus

Zum Profil
Forschung | Musik | Wirtschaftspsychologie
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