Laute Musik ist schädlich für das Gehör. Ein Umstand, dessen sich ein Grossteil der Schweizer Bevölkerung bewusst ist – zumindest scheinbar. Trotzdem verzichtet die Mehrheit darauf, ihr Gehör während Club- oder Konzertbesuchen entsprechend zu schützen. Ziel dieser Studie ist es, individuelle kognitive Ursachen für dieses Verhalten zu eruieren. Insbesondere soll untersucht werden, ob den betroffenen Personen ihr objektiv gesundheitsschädigendes Verhalten subjektiv überhaupt gefährlich erscheint. Befragt werden Probanden/innen direkt während Konzertveranstaltungen, um subjektive Einschätzungen mit realem Verhalten in Bezug zu setzen. Die Studie ist darauf ausgelegt, für Gehörschutz und Risikoverhalten effiziente Präventionsansätze aufzuzeigen; dies mit dem Ziel, die Hörschutztragequote längerfristig zu erhöhen und somit Gehörschäden entgegenzuwirken.

Projekttitel

Gehörschutz bei lauter Musik. Hemmnisse aufgrund subjektiver
Fehleinschätzungen

Kooperation

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)

Finanzierung

Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Projektdauer

September 2014 – Januar 2016

Projektleitung

Dr. Sarah Chiller-Glaus (Kalaidos), Prof. Dr. Markus Hackenfort (ZHAW)

Leiterin Musikforschung
Sarah Chiller Glaus

Prof. Dr. Sarah Chiller-Glaus

Zum Profil
Forschung | Musik | Wirtschaftspsychologie
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