Literatur suchen

 

Grundlagen der Literatursuche

Als Einstieg in die Literatursuche empfehlen wir Ihnen unser Videotutorial «Literatursuche – Suchstrategie entwickeln».
Dort bekommen Sie nützliche Tipps für eine effiziente Literatursuche.

Empfohlene Vorgehensweise

Grundsätzlich verläuft eine Literatursuche entlang der folgenden Schritte, wie sie Ihnen auch im Unterricht zum wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt werden:

1. Festlegen des Themenbereichs Auswahl passender Schlüsselwörter

2. Suche in Literatursuchmaschinen, Datenbanken und Recherchetools

3. Bewertung der gefundenen Quellen auf Relevanz

4. Verwenden für die eigene Arbeit unter Angabe der Quelle     

Vom ungefähren Themengebiet zur konkreten Fragestellung

Es empfiehlt sich, zuerst einen Überblick über das Themengebiet zu gewinnen, zum Beispiel mit einer ersten groben Suche mit einer Literatursuchmaschine wie Google Scholar oder Microsoft Academic Search. Welche Vorteile solche Suchmaschinen bieten und wie Sie diese bedienen, erfahren Sie im Videotutorial «Literatursuche – Einführung in Google Scholar». Nach einer ersten Suche überfliegen Sie die Abstracts der gefundenen wissenschaftlichen Artikel und stellen sich dabei folgende Fragen:

  • Gibt es genügend Literatur zur interessierenden Fragestellung, sodass ich mich gut einlesen kann?
  • Welche Forschungsfragen wurden im Themengebiet, das mich interessiert, noch nicht beantwortet?
  • Bietet die gefundene Literatur Anhaltspunkte für die Durchführung meiner eigenen Arbeit?

Recherche in Literaturdatenbanken

Für Ihre Recherche können Sie auf Literaturdatenbanken zugreifen. Darin werden Artikel aus Fachzeitschriften gesammelt und für eine systematische Suche bereitgestellt. Mit verschiedenen Suchfunktionen und den passenden Fachbegriffen (Schlüsselwörtern) greifen Sie auf diese Inhalte zu. Sie können auch gezielt nach Titel, Zeitschriften- oder Autorennamen suchen. Beachten Sie allerdings, dass nicht alle gefundenen Artikel kostenlos runtergeladen werden können.

Literaturdatenbanken enthalten entweder die Artikel im Volltext oder Verweise, wo die Artikel zu finden sind. Einige Datenbanken enthalten nicht Artikel, sondern Daten – beispielsweise Statistiken über Firmen und Länder.

Eine Sammlung von Literaturdatenbanken steht Ihnen sowohl in alphabetischer Reihenfolge als auch nach Fachgebiet sortiert zur Verfügung.

Den Überblick behalten

Es ist wichtig, während der Literatursuche den Überblick zu behalten. Dabei gilt es, das Gefundene zunächst nur grob zu sichten und in geeignete Stapel oder Ordner zu versorgen – gründlich gelesen wird später.

Sie finden sich in der gefundenen Literatur leichter zurecht, wenn Sie diese nach Inhalt oder Art organisieren. Das kann in Form einer Mindmap sein, in der Sie verschiedene Teilgebiete bündeln.

Tipp: Dokumentieren Sie jeden Schritt sauber. Am besten führen Sie ein Recherche-Logbuch: Darin notieren Sie sich, wann Sie mit welchen Schlüsselwörtern schon in welchen Datenbanken gesucht haben. So vermeiden Sie doppelte Suchläufe. Für ein Logbuch empfehlen wir eine Freitext-Datenbank wie z. B. Evernote oder OneNote. Wenn Sie auf die Suchfunktion verzichten können, reicht auch Papier.

Mehr Information dazu finden Sie im Videotutorial «Literatursuche – Suchstrategie entwickeln».

Gefundene Literatur organisieren

Spätestens bei der Menge an Literatur, die für eine wissenschaftliche Arbeit notwendig ist, empfiehlt sich die Nutzung einer Software. Wir empfehlen das kostenlose Programm Mendeley. Damit können Sie Literatur suchen, speichern und automatisch als Quellenangabe in Word einfügen. Mehr Informationen dazu finden Sie im Videotutorial.