Glossar

A | B | C | D | E | F | G | H | K | M | N | O | P | R | S | T | U | W | Z

Akkreditierung
Akkreditierung ist das Verfahren der formellen Anerkennung eines Studienprogramms, einer Institution oder eines anderen Gegenstands oder Verfahrens durch eine externe Körperschaft auf der Basis einer Qualitätsprüfung nach dem Massstab von vorgegebenen Qualitätsanforderungen. Durch die Überprüfung und Feststellung bestimmter Mindeststandards findet eine Qualitätssicherung in Lehre und Studium nach internationalen Massstäben statt, die es den Hochschulen ermöglicht, sich und ihren Studiengängen ein besonderes Profil zu verleihen. Das Akkreditierungsverfahren, also die fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen, wird von Akkreditierungsagenturen durchgeführt, die wiederum eine zeitlich befristete Akkreditierung von einem in der Schweiz noch nicht vorhandenen Akkreditierungsrat erhalten müssen, um akkreditieren zu dürfen.

Das Akkreditierungsverfahren, also die fachlich-inhaltliche Begutachtung von Studiengängen, wird von Agenturen durchgeführt, die wiederum eine zeitlich befristete Akkreditierung erhalten haben.

Eine Akkreditierung überprüft, ob die geforderten Standards in der Qualität eingehalten werden.

Äquivalenzverfahren
Hochschulabschluss und Berufspraxis sind Grundlagen für den Weiterbildungs-Master. Interessierte können nach einem Äquivalenzverfahren auch ohne diese formalen Voraussetzungen aufgenommen werden. Dies geschieht aufgrund des eingereichten Dossiers («sur dossier»), mit dem die Gleichwertigkeit anderer Aus- und Weiterbildungen sowie der Berufs- und Lebenserfahrung geprüft wird.

Ausbildungs-Master
Der Ausbildungs-Master (oder konsekutive Master) schliesst an den Bachelor an und zielt auf eine Verbreiterung und Vertiefung relevanter Inhalte der Grundausbildung ab. Er ist mit 90 bis 120 ECTS-Punkten dotiert. Demgegenüber ist der Weiterbildungs-Master auf der Nachdiplom-Ebene positioniert (EMBA, MAS, Master).

Bachelor
Erstabschluss auf Tertiärstufe (Universitäten und Fachhochschulen). Zulassungsvoraussetzung ist in der Regel der schweizerische Maturitätsausweis oder ein als gleichwertig angesehenes Abschlusszeugnis. Der Bachelor ist ein erster anerkannter Studienabschluss, der es erlauben soll, in die Arbeitswelt oder in ein Master-Studium zu wechseln. Er ist Voraussetzung zur Aufnahme des Masterstudiums. In der Bachelorstufe müssen die Studierenden Leistungen von 180 ECTS-Punkten (Kreditpunkten) erbringen.

Berufsmatur
Abschluss der kaufmännischen Grundbildung auf der höchsten Stufe (M-Profil). Dieser Abschluss ermöglicht den prüfungsfreien Zugang zu den Fachhochschulen.

Betriebsökonom/in FH/HWV
= alter Begriff, der bisherige Abschluss Betriebsökonom/in FH/HWV entspricht neu: BBA Bachelor in Business Administration FH.

B-Profil

Basisprofil bei der NKG. Dieses Basisprofil ist leicht unter dem ehemaligen KV-Abschluss anzusiedeln.

Bologna-Deklaration

An der Europäischen Bildungsministerkonferenz in Bologna im Juni 1999 von der Schweiz mitunterzeichnete Deklaration zur

  • Einführung eines Systems leicht verständlicher und vergleichbarer Hochschul-Abschlüsse
  • Einführung eines Systems, das sich im wesentlichen auf zwei Hauptzyklen (Bachelor (undergraduate) / Master (graduate)) stützt (BA / MA)
  • Einführung eines Leistungspunktesystems (siehe ECTS) als geeignetes Mittel der Förderung grösstmöglicher Mobilität der Studierenden und Dozierenden
  • Förderung der studentischen Mobilität durch Überwindung der Hindernisse, die der Freizügigkeit in der Praxis im Wege stehen
  • Anerkennung und Anrechnung von Auslandaufenthalten zu Forschungs-, Lehr- oder Ausbildungszwecken, unbeschadet der gesetzlichen Rechte dieser Personengruppen
  • Förderung der europäischen Zusammenarbeit bei der Qualitätssicherung im Hinblick auf die Erarbeitung vergleichbarer Kriterien und Methoden
  • Förderung der erforderlichen europäischen Dimensionen im Hochschulbereich, insbesondere in Bezug auf Curriculum-Entwicklung, Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Mobilitätsprojekte und integrierte Studien-, Ausbildungs- und Forschungsprogramme

Bologna Reform
Die Bologna Reform ist ein umfassender Prozess der Erneuerung der Hochschulbildung, der darauf abzielt, bis 2010 einen Europäischen Hochschulraum aufzubauen. Im Jahre 1999 von 29 europäischen Ländern (wie z.B. der Schweiz) lanciert, umfasst die Reform aktuell 46 teilnehmende Länder.
Die Unterzeichnung der Bologna Reform bedeutete für alle Schweizer Hochschulen (Universitäten, Fachhochschulen und Pädagogische Hochschulen) eine umfassende Erneuerung von Strukturen und Inhalten ihrer Studiengänge

  • ein Studiensystem, das aus drei Stufen besteht: Bachelor (180 Credits), Master (90 oder 120 Credits) und Doktorat
  • Einführung des Credit-Systems ECTS - 1 Credit entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 bis 30 Stunden
  • die Gleichwertigkeit zwischen Lizenziat / Diplom und Master

Um die Mobilität im Schweizer Hochschulbereich zu fördern, ist für die Studierenden entsprechender fachlicher Ausrichtung der direkte Übertritt von einem Bachelorstudium an einer Fachhochschule oder Pädagogischen Hochschule in ein Masterstudium an einer Universität ebenso möglich wie ein Übertritt in die andere Richtung. Die drei Rektorenkonferenzen (CRUS, KFH, COHEP) haben Ende 2007 eine Vereinbarung abgeschlossen, welche die Grundsätze festhält und auch die Modalitäten regelt. (CRUS)

CAS (Certificate of Advanced Studies)
Ein CAS ist in der Regel ein Modul eines ganzen MAS, dauert ungefähr 1 Semester bis 1 Jahr und wird mit 10-15 ECTS-Punkten gewertet. Es schliesst nach bestandener Qualifikation mit einem Zertifikat der Hochschule ab und entspricht weitgehend dem bisherigen Nachdiplomkurs NDK.

Credit

Siehe ECTS-Punkte

Diploma of Advanced Studies (DAS)
Ein DAS ist der Abschluss eines Diplomkurses. Ein Diplomkurs stellt ein eigenständiges Studienprogramm dar. Er dauert etwa ein Jahr und wird mit mindestens 30 ECTS-Punkten gewertet. Er schliesst nach bestandener Qualifikation (inkl. Diplomarbeit) mit einem Diplom der Hochschule ab.

Diploma Supplement
Das Diploma Supplement (DS) ist eine Beilage zum eigentlichen Diplom, die Auskunft gibt über den Titelinhaber oder die Titelinhaberin, über die Art und die Anforderungen des Studienganges und des Diploms sowie über dessen Status und Einordnung im nationalen Hochschulsystem. Es dient der erhöhten Transparenz im internationalen Kontext und der Anerkennung und Beurteilungshilfe im akademischen und beruflichen Bereich. Das DS darf keinerlei Werturteile, Aussagen über Gleichwertigkeit mit anderen Qualifikationen oder Vorschläge bezüglich der Anerkennung enthalten.

EMBA (Executive Master of Business Administration) / MAS (Master of Advanced Studies)

Beide Titel sind gesetzlich geschützt. Die Titel bezeichnet den erfolgreichen Abschluss einer ausgesprochen praxisorientierten und anspruchsvollen beruflichen Weiterbildung (Weiterbildungs-Master), die weitgehend dem bisherigen Nachdiplomstudium entspricht. Der EMBA bzw. MAS weist mindestens 60 ECTS-Punkte oder einen Workload von 1'500-1'800 Stunden aus. In kompakter Form absolviert, muss für dieses Studium mit einer Laufzeit von mindestens 1.5 Jahren gerechnet werden. Der EMBA wird nur im Beereich Wirtschaft ausgestellt und ist eine generalistische BWL-Weiterbildung. Der MAS ist ein Vertiefungsstudium in einem Fachgebiet. Die Vertiefungsrichtung ist im Titel ersichtlich ("Master of Advanced Studies FH in [Vertiefungsrichtung]". 

ECTS
ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) ist ein System, welches das Zusammenspiel von ECTS-Punkten und Lehrveranstaltungen sowie die Akkumulation und den Transfer von ECTS-Punkten regelt. Als solches dient es der Förderung von Transparenz in europäischen Bildungssystemen und der Erleichterung der Mobilität von Studierenden in Europa. Es gründet auf der generellen Annahme, dass das studentische Arbeitspensum eines akademischen Studienjahres 60 Kreditpunkten entspricht. Mit der Zuweisung dieser 60 Kreditpunkte zu verschiedenen Modulen wird das studentische Arbeitspensum definiert, welches für die Erreichung der Lernergebnisse nötig ist. Die Kreditpunkte sind zwar ein zentrales Element von ECTS, jedoch ist ECTS mehr als Punkte. Wichtig sind auch die Instrumente Informationspaket, Transcript of Records, Learning Agreement, Diploma Supplement, welche alle der erhöhten Transparenz dienen.

ECTS-Punkte
ECTS ist ein europaweit anerkanntes System zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen. Es ist auf die Studierenden ausgerichtet und basiert auf dem Arbeitspensum, das diese absolvieren müssen, um die Ziele eines Studiengangs zu erreichen. Diese Ziele werden vorzugsweise in Form von Lernergebnissen und zu erwerbenden Fähigkeiten festgelegt. Das Arbeitspensum der Studierenden wird in Kreditpunkten oder Credits ausgedrückt:

  • 1 Kreditpunkt entspricht einem studentischen Arbeitsaufwand von 25–30 Stunden
  • 60 Kreditpunkte werden für ein Studienjahr vergeben
  • 180 Kreditpunkte sind für den Erwerb des Bachelordiploms und
  • 90–120 Kreditpunkte sind für den Erwerb des Masterdiploms nötig

ECTS-Punkte werden nur an Universitäten und Fachhochschulen verliehen.

Eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)
Ausweis über die erfolgreich abgeschlossene Lehre (Abschluss auf Sekundarstufe II). Dieses erhält man - im Bereich der kaufmännischen Grundbildung - für das B-, E-, und M-Profil (beim M-Profil zusätzlich die Berufsmaturität).

European Credit System for Vocational Education and Training (ECVET)

Dieses Kreditpunktesystem soll einmal dazu dienen, die anrechenbaren Leistungen in der Berufsbildung zu messen. Im Unterschied zu den ECTS soll hier die Praxiserfahrung ebenfalls in die Bewertung mit einfliessen. Dieses Projekt ist noch in der Pilotphase (vgl. Kopenhagen-Prozess). Noch nicht geregelt ist unter anderem die wichtige Frage, wie die ECVET in ECTS umgewandelt werden könnten.

Executive Master
Damit bezeichneten in den letzten Jahren die Fachhochschulen den Abschluss eines Nachdiplomstudiums (NDS) in englischer Übersetzung. Bei diesem Zusatz handelt es sich um einen von den Hochschulen vergebenen Titel.

E-Profil
Erweiterte Grundbildung bei der NKG. Es liegt zwischen dem Basis- und den M-Profil. Dieses ersetzt den alten KV-Abschluss.

Fachausweis
Untere Stufe der Fachprüfungen im Bereich von Tertiär B. Es gibt zurzeit rund 200 verschiedene Fachausweise in der Schweiz. Die Prüfungen und Ausbildungen laufen unter dem Berufsbildungsgesetz BBG und unter der Oberaufsicht des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie BBT.

Fachhochschulen
In der Schweiz gibt es ingesamt 8 genehmigte Fachhochschulen mit den jeweiligen Instituten, davon sind 7 staatlich, d.h. deren Trägerschaft sind Gemeinwesen (meist Kantone). Die einzige privat-rechtlich getragene, direkt dem Bundesrat unterstellte Fachhochschule ist die Kalaidos Fachhochschule (8. Fachhochschule).

Gymnasiale Matur
Abschluss des Gymnasiums, der zum freien Zugang zu den Unversitäten berechtigt. Mit nachgewiesener einjähriger Praxis sind auch die Voraussetzungen für den Fachhochschulzugang erfüllt.

Höhere Fachprüfung
Obere Stufe der Fachprüfungen (auch «Diplome» genannt) im Bereich von Tertiär B. Es gibt zurzeit rund 160 verschiedene Höhere Fachdiplome in der Schweiz.

Höhere Fachschulen

Dies sind die ehemaligen HKGs. Es handelt sich um eine schulische Variante von Tertiär B. Diese Schulen bieten Lehrgänge an, welche mit dem Titel «Studium HF» abschliessen. Höhere Fachschulen können durch eine Organisation der Arbeitswelt (sprich Berufsverbände) gegründet werden. Die Bankiervereinigung z.B. hat ihre Fachausweise und Diplome abgeschafft und führt diese nun in einer HF. Kooperationspartner dieser Höheren Fachschule Bank und Finanz ist die AKAD Banking & Finance (eine Gesellschaft der Kalaidos Bildungsgruppe).

HFW
Höhere Fachschule für Wirtschaft. Diese Ausbildung schliesst mit dem Titel «Betriebswirtschafter/in HF» ab.

Kopenhagen-Prozess
Es wird versucht, die Berufsbildung ähnlich dem System von Tertiär A zu formalisieren und Lernleistungen zu bewerten, damit diese international anerkannt werden können (Ziel: Europäischer Bildungspass). Zur Messung der Lernleistungen dienen die ECEVT, welche sich von den ECTS dadurch unterscheiden, dass auch die Praxis im Sinne eines lebenslangen Lernens als Lernleistung anerkannt wird. Dieser Prozess ist noch im Gange.

Kontaktstudium
Im Gegensatz zum Selbststudium umfasst das Kontaktstudium im Wesentlichen das Lernen während des Präsenzunterrichts.

Konsekutiver Master
Siehe «Ausbildungs-Master»

MAS
Siehe «EMBA»

Master
Zweitabschluss auf Tertiärstufe (Universitäten und Fachhochschulen). Es bestehen zwei verschiedene Master-Abschlüsse: Der EMBA bzw. MAS oder Weiterbildungs-Master (an Stelle des bisherigen Nachdiploms (Executive Master)) und der Ausbildungs-Master (auch konsekutiver Master genannt). Dieser beschliesst nach dem Bachelor die zweite Stufe der Ausbildung. Wer die Ausbildung mit einem solchen konsekutiven Master abschliesst, kann im Rahmen der späteren beruflichen Tätigkeit auch einen EMBA bzw. MAS absolvieren.

Masterarbeit (Master Thesis)
Der Weiterbildungs-Master schliesst mit einer Masterarbeit / Master Thesis ab. Mit der Master Thesis zeigen die Studierenden, dass sie in der Lage sind sich selbstständig, kompetent, in geeigneter Darstellungsform, verständlich und praxisnah mit einem Thema wissenschaftlich auseinanderzusetzen.

Modul
Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lerneinheit, die sich aus mehreren Lehrveranstaltungen zusammensetzen kann. Es ist qualitativ (Inhalt) und quantitativ (ECTS-Punkte) beschreibbar und muss bewertbar sein (Leistungsüberprüfung).

Die Modulinhalte entsprechen den zu erreichenden Lernergebnissen und sind als Teilqualifikation des Abschlusses aufzufassen.

Modularisierung
Die Lernleistungen werden erarbeitet und mit einer Prüfungsleistung abgeschlossen. Es wird darauf verzichtet, eine Gesamtprüfung an einem bestimmten Tag abzulegen. Die Summe der Credits der abgelegten Module ergibt dann den Gesamtabschluss.

M-Profil
Profil für die Berufsmaturität bei der NKG. Generelle Voraussetzung für die Zulassung zu Fachhochschulen.

Neue kaufmännische Grundbildung (NKG)
Die neue Lehre, welche in die 3 Profile (Basis) -> B-Profil, (Erweiterte Grundbildung) -> E-Profil und (Matura) -> M-Profil aufgeteilt ist. Das B- und das E-Profil ermöglichen den Zugang zu Tertiär B, das M-Profil zu Tertiär A.

NDK Nachdiplomkurs
= alter Begriff. Die NDKs wurden ersetzt durch die Zertifikatslehrgänge ZLG bzw. CAS.

NDS Nachdiplomstudium
= alter Begriff. Das bisherige Nachdiplomstudium entspricht in wesentlichen Punkten dem jetzigen EMBA bzw. MAS. Versehen mit der Bezeichnung Executive Master geniesst dieser Abschluss in der schweizerischen und ausländischen Arbeitswelt nach wie vor Bekanntheit und Akzeptanz.

Noten
Die lokalen Noten entsprechen der im jeweiligen Bildungssystem gebräuchlichen (absoluten) Notenskala. In der Schweiz sind dies die Noten 1 - 6, wobei 6 die beste und 1 die geringste Leistung bezeichnet. Zur Förderung der Transparenz und der internationalen Vergleichbarkeit sollen neben den lokalen Noten immer auch die ECTS-Noten nach einem relativen System ausgewiesen werden. Die ECTS-Noten geben Auskunft über die Position einer erfolgreichen Studentin / eines erfolgreichen Studenten innerhalb einer bestimmten Gruppe von Studierenden (z.B. innerhalb des Studienganges / innerhalb eines Jahrgangs / innerhalb einer Menge von Studierenden über 5 Jahre hinweg).

OKGT
Organisation kaufmännische Grundbildung Treuhand/Immobilien. Durch diese wird der Branchenteil der NKG abgedeckt.

Profile NKG
vgl. Neue kaufmännische Grundbildung (NKG), B-, E- und M-Profil.

Präsenzunterricht
Der Präsenzunterricht im Rahmen des Kontaktstudiums findet unter Anleitung eines oder mehrerer Dozierender statt. Dazu zählen nebst Vorlesungen etwa auch Gruppenarbeiten, Workshops, intervisionsartige Settings oder das Kennenlernen von Praxisbeispielen vor Ort.

Reform kaufmännische Grundbildung (RKG)
Nach Abschluss der Reform spricht man nur noch von der NKG.

Sekundarstufe II
Damit wird derjenige Bildungsbereich bezeichnet, welcher zwischen dem Ende der obligatorischen Schulzeit und dem Beginn der Tertiärstufe liegt, also bis und mit EFZ bzw. Berufsmatura und Gymnasiale Matura.

Selbststudium
Das Selbststudium umfasst das eigenständige, selbstorganisierte Lernen. Darunter fallen z.B. Stoffintegration, Skript- und andere Literaturlektüre, Recherchierarbeiten und das Verfassen von Zertifikats- und Abschlussarbeiten. Die Kalaidos Fachhochschulte unterscheidet angeleitetes sowie freies Selbststudium. Das angeleitete Selbststudium umfasst Praxisprojektbetreuung (wöchentliche Besprechung), Sprechstunden mit wöchentlichem Kontakt, Moderation von Diskussionsforen (E-Lernplattform) sowie die Betreuung von Arbeiten. Freies Selbststudium kann umfassen: Repetition des behandelten Stoffes, Lösen von Aufgaben und Kurzfallstudien, Literaturstudium (Bücher, Reader) sowie die Prüfungsvorbereitung.

Sur Dossier
Sofern ein Kandidat oder eine Kandidatin nicht über die nötigen formalen schulischen Voraussetzungen verfügt, kann die Zulassung trotzdem erteilt werden, wenn sich die Befähigung zur Teilnahme aus einem anderen (individuellen) Nachweis ergibt.

Tertiärstufe
Diese umfasst den Bereich der höheren Berufsbildung (höhere Fachschule, Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen), was als Tertiär B bezeichnet wird, und den Bereich der Hochschulen (Fachhochschulen, Universitäten und ETH), welcher als Tertiär A bezeichnet wird.

Universität

Anbieter des klassischen akademischen Studiums mit Bachelor- und Masterdegree. Prüfungsfreier Zugang für Inhaber/innen einer gymnasialen Matur. Alle anderen können sich über eine Aufnahmeprüfung qualifizieren.

Weiterbildungs-Master (EMBA, MAS)
Dieser Master (auch EMBA bzw. MAS) entspricht im Wesentlichen dem bisherigen Nachdiplomstudium. Das Angebot richtet sich an Personen, die nach der Ausbildung (mit Bachelor- oder Masterabschluss) schon in der Berufspraxis stehen und sich weiter qualifizieren möchten. Dieses Studium unterscheidet sich damit vom Ausbildungs-Master, der an den Bachelor anschliesst.

Wirtschaftsinformatiker/in FH
= alter Begriff, der bisherige Abschluss Wirtschaftsinformatiker/in FH entspricht neu BIT Bachelor in Business Information Technology FH.

Workload
(Arbeitspensum) Das Arbeitspensum beinhaltet alle Lernaktivitäten, welche für die Erreichung der Lernergebnisse notwendig sind (z.B. Teilnahme an Vorlesungen, Praktika, Prüfungsvorbereitung, Informationsbeschaffung, Selbststudium etc.). Kontakt- zu Selbststudium stehen dabei etwa im Verhältnis 1 : 2.

Zertifikatslehrgang (ZLG)
Siehe CAS