Prof. Nicolas Koeckert

Die Kalaidos Musikhochschule freut sich, mit Prof. Nicolas Koeckert einen renommierten und profilierten Geiger der jüngeren Generation als Dozenten gewonnen zu haben. Wir begrüssen Prof. Koeckert sehr herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Prof. Nicolas Koeckert

„…vollkommen überzeugend… ein Künstler, den man sich als begnadeten Paganini-Virtuosen vorstellen könnte….“ Frankfurter Allgemeine Zeitung „Da Nicolas Koeckert keine spieltechnischen Probleme zu kennen scheint, kommt die Virtuosität keinesfalls zu kurz. Nur drängt sie sich nicht auf, sondern wirkt selbstverständlich – beiläufig, ja generös!“ Fono Forum Nicolas Koeckert wurde in München geboren und stammt aus einer bekannten Musikerfamilie.

Bereits seit vielen Jahren konzertiert der junge Geiger auf wichtigen internationalen Podien, wo er bereits einen Grossteil der Violinkonzerte und wichtige Kammermusikwerke von Barock bis hin zur zeitgenössischen Musik live im Konzert mit grossen Musikerpersönlichkeiten als Partnern aufführte.

Nachdem er mehrere Jahre Studenten zunächst privat unterrichtete und internationale Meisterklassen gab, wurde er 2011 zum Universitätsprofessor nach Wien an die Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien berufen, wo er 7Jahre lang tätig war.

Seine Studenten wurden mehrfach bei internationalen Wettbewerben wie z.B. Jugend-Tschaikowski, Postacchini, Osaka, Yampolski, Jugend musiziert und prima la musica mit Preisen ausgezeichnet und erhielten sowohl Orchesterpositionen als auch nach einem erfolgreichen Probespiel Akademiestellen bei Orchestern wie z.B. den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam.

2001 bereits mit dem ersten Preis beim "Internationalen Wettbewerb für junge Geiger Novosibirsk“, und dem Kulturpreis der Stadt Novosibirsk ausgezeichnet, war Nicolas Koeckert ein Jahr später der erste deutsche Preisträger beim renommierten "Internationalen Tschaikowski Wettbewerb" in Moskau. Noch im gleichen Jahr zeichnete ihn der Freistaat Bayern als Anerkennung für seine herausragenden Leistungen als Geiger mit dem Kunstförderpreis aus. 2003 wurde er ebenfalls Preisträger beim "Internationalen Musikwettbewerb Montreal".

Nicolas Koeckert konzertierte u.a. mit namhaften Dirigenten wie z.B. Lawrence Foster, Sir Colin Davis, Michail Jurowski, Jonathan Nott, Andris Nelsons, Christoph Poppen und Saulius Sondeckis und spielte mit führenden Orchestern wie z.B. dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Royal Philharmonic Orchestra, den Bamberger Symphonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem Russian National Orchestra, dem KBS Symphony Orchestra und dem São Paulo Symphony Orchestra.

Bereits mit 16 Jahren begann er sein Geigenstudium an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Grigori Zhislin, dass er dann an der Musikhochschule Köln bei Prof. Zakhar Bron fortsetzte. Sein Diplom legte er mit Auszeichnung ab und beendete sein Studium 2007.

Für den Label Naxos hat er mittlerweile eine umfangreiche preisgekrönte Diskographie vorgelegt, u.a. wurde seine Einspielung mit Russischen und Slawischen Bearbeitungen von Fritz Kreisler von "The Strad" zur CD des Monats gewählt. Ausserdem sind auf CD erschienen Bearbeitungen von Igor Frolov, sowie die Aufnahme des Violinkonzerts und der Konzertrhapsodie von Aram Chatschaturjan mit dem Royal Philharmonie Orchestra London unter José Serebrier.

Ebenfalls für den Label Naxos erschien die CD mit Etüden von Pierre Rode für Violine solo und zwei Violinen, die er gemeinsam mit seinem Vater Rudolf Koeckert eingespielt hat. Im Dezember 2017 spielte er nun das bisher verschollene und angeblich bis dato als unspielbar geltende Violinkonzert von Henri Marteau mit der Deutschland Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern exklusiv auf CD ein.

Diese Aufnahme erscheint im Juni 2018 für den Label Solo Musica auf dem Weltmarkt.
Nicolas Koeckert spielt eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini aus Mailand.
Stand: März 2018