Christiane Oelze

Christiane Oelze

 

Als Interpretin lyrischer Sopranpartien auf der Opernbühne, darunter vor allem Mozart und Strauss, anspruchsvollem Lied- und Konzertrepertoire sowie geistlichen Werken hat sich Christiane Oelze international höchstes Ansehen erworben.

 

Ihre sängerische Tätigkeit seit 30 Jahren umfasst eine rege Konzerttätigkeit in renommiertesten Konzert- und Opernhäusern mit berühmten Orchestern wie u.a. Bamberger Symphonikern, Berliner Philharmoniker, Concertgebouw-Orchester, London Symphony Orchestra, Orchestra of the Age of Enlightenment, Mahler Chamber Orchestra, Orchestra de la Suisse Romande, Orchestre National de France, Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai, Bilbao Orkestra Sinfonikoa, Orquestra Sinfónica de Madrid, Swedish Radio Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra und Dirigenten wie Claudio Abbado, Pierre Boulez, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Christoph von Dohnanyi, Christoph Eschenbach, Sir John Eliot Gardiner, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Pablo Heras-Casado, Christopher Hogwood, , Kristjan, Paavo und Neeme Järvi, Fabio Luisi, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Sir Simon Rattle, Esa-Pekka Salonen.

 

Ihre Opernproduktionen waren Salzburg 1991 Konstanze/’Entführung aus dem Serail’, 1997 Sifare/’Mitridate’, 2001 Susanna/’Nozze di Figaro’, Glyndebourne 1994 Ann Truelove/’The Rake’s Progress’, 1999 Mélisande/’Pélleas et Mélisande’, 2000 Susanna/’Nozze di Figaro’, 2003 Ilia/ ’Idomeneo’, Covent Garden, London 1995 Regina/’Mathis der Maler, 1996 Zdenka/’Arabella’ und Zerlina/’Don Giovanni’, 2001 Ighino/’Palestrina’ und Serviglia/’Titus’, an der Opéra Garnier Paris 2006 und 2008 Contessa/’Nozze di Figaro’ und 2008 Marenka/’Verkaufte Braut’.

 

Neben ihrer Tätigkeit im Konzert- und Opernbereich hat sich Christiane Oelze vor allem in den letzten Jahren dem Aufbau eines anspruchsvollen und vielseitigen Liedrepertoires gewidmet.

 

Viele ihrer Lied-Aufnahmen erhielten großes Lob in der Fachpresse, darunter Lieder von Anton Webern (Deutsche Grammophon), Goethe-Vertonungen (Berlin Classics), „Verbotene Lieder“ der Exilkomponisten Ullmann, Korngold und Weill (Capriccio), sowie einer CD mit Strauss-Liedern (Solo Musica). Insgesamt hat Christiane Oelze bei über 70 CD-Einspielungen mitgewirkt.

 

Auch als Lehrende hat sich Christiane Oelze über die Grenzen Deutschlands hinaus profiliert.

Von 2003 bis 2008 unterrichtete sie als Professorin für Gesang an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf.

Zudem gibt sie Meisterkurse, so bei der Masterclass Apeldoorn in den Niederlanden (2010), bei der IRCAM in Paris (2012), in Liedgestaltung an der Karlsruher Hochschule für Musik (2013), in Arosa bei der Musik Academy (seit 2011), und in Bad Urach (2016). Darüber hinaus ist Christiane Oelze Jurymitglied bei internationalen Wettbewerben.

 

www.christianeoelze.de