Neues Bundesgesetz über Gesundheitsberufe

Freitag, 13. Dezember 2019

Nun ist es nach einer sehr intensiven Zeit mit Lobbyarbeit soweit: Der Bundesrat setzt das Gesetz und das Ausführungsrecht per 1. Februar in Kraft.

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Einheitliche Anforderungen an die Ausbildungen in Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Hebamme, Ernährung und Diätetik, Optometrie sowie Osteopathie sind notwendig, um die Qualität in der Versorgung zu gewährleisten. Dies ist das Ziel des neuen GesBG. Weiter sieht es die obligatorische Akkreditierung der Studiengänge dieser Berufe vor, um die Qualität der Ausbildung zu sichern. Und schliesslich bestimmt das GesBG die Voraussetzungen, unter denen die Berufsangehörigen der sieben Gesundheitsberufe eine Bewilligung erhalten können. Für die Erteilung dieser Berufsausübungsbewilligungen und die Aufsicht sind die Kantone zuständig.

Das neue Bundesgesetz über die Gesundheitsberufe (GesBG) legt für sieben Gesundheitsberufe schweizweit einheitliche Anforderungen an die Ausbildung und die fachlich eigenverantwortliche Berufsausübung fest. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 13. Dezember 2019 entschieden, das GesBG sowie das Ausführungsrecht per 1. Februar 2020 in Kraft zu setzen. 

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Die ganze Medienmitteilung des Bundesrates vom 13.12.2019