Botschaft Gesundheitsberufegesetz (GesBG)

Donnerstag, 19. November 2015

Die Kalaidos Fachhochschule Gesundheit begrüsst es sehr, dass nun die definitive Vorlage für das Gesundheitsberufegesetz und die entsprechende Botschaft des Bundesrates vorliegen!

Bundeshaus Bern

 
«Das Gesundheitsberufegesetz (GesBG) soll einen wichtigen Beitrag zu einer qualitativ hochstehenden Gesundheitsversorgung leisten. Es legt gesamtschweizerisch einheitliche Anforderungen an die Bachelor-Ausbildungen in Pflege, Physiotherapie, Ergotherapie, Optometrie, Hebammengeburtshilfe sowie Ernährung und Diätetik – sowie für Osteopathie zusätzlich auf Masterstufe fest. Weiter regelt es die Ausübung der entsprechenden Berufe in eigener fachlicher Verantwortung. Dazu gehören eine Berufsausübungsbewilligung sowie einheitliche Berufspflichten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor.

Die Gesetzesvorlage sieht ein sogenanntes aktives Register vor, wie dies bereits für Ärzte, Zahnärzte, Chiropraktoren, Apotheker und Tierärzte in Form des Medizinalberuferegisters existiert. Das Gesundheitsberuferegister umfasst nicht nur die Ausbildungsabschlüsse der Gesundheitsfachleute, sondern enthält auch Angaben über die Bewilligung zur Berufsausübung und allfällige Disziplinarmassnahmen.  Das Register gewährleistet damit den Vollzug des GesBG über die Kantonsgrenzen hinweg, erhöht die Transparenz für die Bevölkerung und erleichtert den Kantonen die Aufsicht über die Gesundheitsfachpersonen.

Das GesBG ist Bestandteil der bundesrätlichen Strategie «Gesundheit2020».» (aus: Bundesrat vereinheitlicht Anforderungen an das Gesundheitspersonal, Bern, 18.11.2015)

Gesundheitsberufegesetz GesBG

Entwurf GesBG
Der Bundesrat hat den Entwurf des Bundesgesetzes über die Gesundheitsberufe und die entsprechende Botschaft im November 2015 ans Parlament überwiesen.

Wir bitten alle Personen mit einem Bezug zum Gesundheitswesen das Gesundheitsberufegesetz (GesBG) in Ihrem Umfeld aktiv zu unterstützen, da damit das Ziel «mehr und gut qualifiziertes Gesundheitspersonal» und eine «qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung» verfolgt wird.» Als Ausbildungsstätte für Bachelor und Master of Science in Pflege werden wir die Gesetzesvorlage sorgfältig prüfen und gegebenenfalls Anträge zur Ergänzung in die parlamentarische Debatte einbringen.


Prof. Ursina Baumgartner
Rektorin Kalaidos Fachhochschule, Departement Gesundheit