«Sollen wir eine Care-Migrantin anstellen?» – Chancen und Fallstricke für pflegende Angehörige

Mittwoch, 16. Januar 2013

14. Mai 2013, 17:00–19:00, Abendveranstaltung Careum Weiterbildung in Aarau

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Berücksichtigungen nach Eingangstermin der Anmeldungen.
Nach Eingang der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung.
Anmeldeschluss für die Abendveranstaltung ist der 7. Mai 2013.
Kurzentschlossene können sich, falls es noch freie Plätze hat, an der Abendkasse registrieren

Frauen aus Ostdeutschland und neuen EU-Oststaaten betreuen pflegebedürftige Menschen in Schweizer Haushalten. Diese Frauen arbeiten und wohnen meist im Haushalt der zu betreuenden Person.

Diese vergleichsweise neue Form der häuslichen Betreuung bietet verschiedene Chancen, wirft aber auch Fragen auf. Worauf ist zu achten, wenn pflege- oder hilfebedürftige Personen bzw. deren Angehörige eine Care-Migrantin beschäftigen wollen? Wie werden gleichzeitig Patientensicherheit, Arbeitsschutz und soziale Sicherheit gewährleistet? Wie selbstbestimmt sind Patient/innen und Migrant/innen in der Inanspruchnahme der Dienstleistungen?

Die Abendveranstaltung bietet Gelegenheit, Antworten zu diesen Fragen zu diskutieren. Kurzreferate zeigen aus erster Hand auf, wie die Anstellung von Care-Migrantinnen im Privathaushalt organisiert werden kann. Ausserdem werden Herausforderungen dieser Form der häuslichen Betreuung präsentiert und wichtige rechtliche Rahmenbedingungen erläutert.

Eingeladen sind Fachpersonen im Gesundheitswesen aus allen Praxisfeldern, die an der häuslichen Gesundheitsversorgung interessiert sind, sowie pflegende Angehörige.