1–Angewandte Forschung

Studienbereich 1
Schwerpunkt «Applied Research» – 35 ECTS
Schwerpunkt «Clinical Excellence»  – 24 ECTS

Schwerpunkt «Applied Research»
Kompetenzen der angewandten Forschung werden am besten an realen Projekten erworben. Dazu durchlaufen die Studierenden während des gesamten Studiums die einzelnen Schritte ihres eigenen Forschungsprojekts an ihrem Arbeitsort. Den ersten Schritt legten sie bereits mit der Anmeldung zum Studium zurück, in der sie eine zentrale Fragestellung in der Pflegepraxis skizzierten. Im ersten Semester beschäftigen sich die Studierenden vertieft mit den Grundlagen der pflege- und sozialwissenschaftlichen Theorien. Gleichzeitig beginnen sie mit der Entwicklung des Forschungsdesigns und methodischen Überlegungen, die für die ethische Beurteilung wichtig sind. Aus diesen Schritten entsteht der Forschungsplan, der vom hochschulinternen «Institutional Review Board» auf forschungsethische Fragen beurteilt wird. Im zweiten Semester erwerben die Studierenden detaillierte quantitative und qualitative Methodenkenntnisse, die sie zeitnah in der Durchführung des Forschungsprojekts nutzen. Anhand des eigenen Datenmaterials wird so im dritten Semester die Datenanalyse möglich. Abgeschlossen wird die angewandte Forschung im vierten Semester mit der Verbreitung der Forschungsergebnisse in Form eines Manuskripts für eine pflegewissenschaftliche Zeitschrift.

Schwerpunkt «Clinical Excellence» 
Im Schwerpunkt «Clinical Excellence»  erwerben die Studierenden Kompetenzen zu fast denselben Inhalten wie die Studierenden mit dem Schwerpunkt «Applied Research», aber sie vertiefen diese nicht anhand eines eigenen Forschungsprojekts. Das heisst, sie absolvieren das Modul «Forschungsprojekt» nicht. Sie schliessen jedoch diesen Studienbereich auch mit einem wissenschaftlich ausgerichteten Manuskript ab. Inhaltlich fokussieren sie dabei auf die neu erworbenen klinisch-pflegerischen Assessmentfähigkeiten und wie sie damit die Outcomes bei Patient/-innen verbessern und die Praxisentwicklung im Betrieb nachhaltig sichern.

Ansprechpersonen Studienbereich

Quantitative Designs
Marc Höglinger, lic. phil. I
Marc Höglinger, lic.phil., Dr. sc. ETH

Marc Höglinger ist Soziologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie. Seine Forschungsthemen sind u.a. Survey-Methoden, Organisationswissenschaften, Devianz und soziale Normen sowie Erwerbsarbeit.

Qualitative Designs
Katin van Holten
Karin van Holten, lic. phil.

Karin van Holten ist Studiengangsleiterin CAS in Qualitativer Forschungspraxis und Dozentin auf Bachelor- und Master-Stufe zu Methoden rekonstruktiver Sozialforschung an der Kalaidos FH Departement Gesundheit. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Careum Forschung mit den Schwerpunkten: Versorgungsforschung, Migration, Gender, Methoden rekonstruktiver Sozialforschung. Sie forscht zu häuslichen Versorgungsarrangements aus der Perspektive von Menschen mit Querschnittlähmung
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