Pflichtmodule

MAS FH in Rehabilitation Care

Master of Advanced Studies (MAS) 12 Module
mindestens 7 Pflichtmodule + 2 Wahlmodule + 3 Module für die Masterarbeit

Studienbeginn mit jedem Modul möglich. In Absprache mit der Studiengangsleitung treffen die Studierenden eine geeignete Modulauswahl, die das Profil des gewählten Studiengangs gewährleistet.

Modulbaukasten alle Module

Klinisches Assessment Rehabilitation Care
ECTS-Punkte: 7

Das klinische Assessment dient der umfassenden subjektiven und objektiven Daten- und Informationssammlung und bildet eine wichtige Grundlage der professionellen pflegerischen Arbeit
auf Masterniveau.

Modulbeschreibung Klinisches Assessment Rehabilitation Care (PDF)

Konzepte der Rehabilitation
ECTS-Punkte: 5

Die Bedeutung der Rehabilitation in der Pflege und für das Gesundheitswesen ist deutlich gestiegen. In vielen Bereichen rücken Prävention, Gesundheitsförderung und rehabilitative Pflege und Behandlung zunehmend in den Vordergrund. Diese Entwicklung macht es nötig, dass sich Health Professionals umfassender als bisher mit den zentralen Konzepten der Rehabilitation auseinandersetzen und sich entsprechende Fachkompetenzen aneignen.

Modulbeschreibung – Konzepte der Rehabilitation (PDF)

Grundlagen der Rehabilitation
ECTS-Punkte: 5

Die Multimorbidität in der Bevölkerung nimmt laufend zu und die Lebenserwartung steigt. Therapien in der Rehabilitation werden umfangreicher und komplexer. Damit steigt auch der Anspruch an die pflegerische Betreuung und Unterstützung der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Um sich diesen Anforderungen stellen zu können gewinnen Studierende in diesem Modul einen Überblick über die Steuerung in der Rehabilitation und vertiefen Kompetenzen in ausgewählten Rehabilitationsgebieten. Diese werden im Kontext der interprofessionellen Betreuung, ökonomischer sowie finanzieller Aspekte beleuchtet. ExpertInnen aus dem Feld stellen ihre Ansätze zur pflegerischen Betreuung und Beratung im stationären wie auch ambulanten Setting vor. Rollenkonzepte und Visionen der Weiterentwicklung der Rehabilitationspflege runden das Modul ab.

Modulbeschreibung Grundlagen der Rehabilitation (pdf)

 

Frührehabilitation Neuro/Stroke
ECTS-Punkte: 5

Ein zentraler Behandlungsansatz in der Akutphase des Stroke ist der frühmöglichste Beginn der Rehabilitation von Patienten und Patientinnen. Dieser Ansatz orientiert sich am Konzept der Neuroplastizität. Im Zentrum des Moduls steht das rehabilitativ ausgerichtete pflegerische Symptommanagement mit Pflege- und Therapiekonzepten, die für die praktische Pflege relevant sind.

Modulbeschreibung – Frührehabilitation Neuro/Stroke (PDF)

 

Family Care
ECTS-Punkte: 5

Das Modul umfasst aktuelle Themen, wie z.B. die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege, die jungen oder minderjährigen Angehörigen mit kranken Eltern oder Geschwistern, die Hilfe und Pflege aus Distanz oder wie Familien sogenannte Care Migrantinnen beiziehen. Zu all diesen aktuellen Themen spannen die Studierenden den Bogen zu ihrem eigenen Arbeitsplatz und wie sie eine familienfreundlichere Gesundheitsversorgung fördern können.

Die Studierenden erweitern ihre Fähigkeiten zur Beratung, Kommunikation und Koordination. Sie verbessern Family Care an ihrem Arbeitsort.

Die demografische Alterung der Gesellschaft und der pharmazeutisch-technische Fortschritt führen zu längeren Lebensabschnitten mit Gesundheitsbeeinträchtigungen. Dies braucht nachhaltige Versorgungsarrangements für Familien, von hochaltrigen wie auch jungen Menschen. Studierende schärfen im Modul den Blick auf moderne Familien. Sie nutzen dazu Modelle und aktuelle Forschungsliteratur für ihre Berufspraxis.

Familien mit kranken, behinderten oder hochaltrigen Personen übernehmen zeitlich, finanziell und personell den grössten Teil der häuslichen Gesundheitsversorgung. Auch während einem Spital- oder Heimaufenthalt oder bei Übertritten in andere Versorgungssettings übernehmen Nahestehende wichtige Aufgaben. Zudem verlagern sich Behandlungen immer mehr an den «Gesundheitsstandort Privathaushalt» – auch für anspruchsvolle technische und organisatorische Aufgaben.

All dies braucht Koordination und Kommunikation mit zahlreichen Professionen.

Das Modul Family Care beleuchtet auch explizit männerspezifische Herausforderungen im Rahmen der Gesundheitsversorgung. Als Dozent geht Markus Theunert der Frage nach, was Health Professionels bedenken und wissen müssen, um Männer zur Hälfte der Verantwortung zu motivieren. www.mencare.swiss

Modulbeschreibung Family Care (PDF)

Fachbeiträge Care Management

Fachbeitrag – Anstellung pflegender Angehöriger bei der Spitex
Erfahrung und Know-how nutzen –
Text: Christine Rex, Iren Bischofberger – Artikel online lesen

Poster-Kongress zum Abschluss des Moduls Family Care April 2017

Die Posterpräsentation zum Abschluss des Moduls wurde begleitet von Elsbeth Fischer – Doetzkis, die den Studierenden aus der Perspektive einer pflegenden Angehörigen differenzierte Rückmeldungen zu dem Gehörten gab. Die Studierenden beschrieben diese Art von Leistungsnachweis als einen sehr guten Lernprozess. Einige werden das Poster direkt im Praxisalltag für eine familienorientiertere Dienstleistungsentwicklung einsetzen. Das Modul Family Care fand so einen sehr runden Abschluss.

02 Poster-Konferenz Family Care 2017

03 Poster-Konferenz Family Care 2017

04 Poster-Konferenz Family Care 2017

05 Poster-Konferenz Family Care 2017

06 Poster-Konferenz Family Care 2017

 

Case Management
ECTS-Punkte: 5

Case und Care Management Funktionen nehmen im Schweizer Gesundheitssystem und in der professionellen Pflege einen immer wichtigeren Platz ein, nicht zuletzt unter dem Druck der Finanzierungsmodalitäten der SwissDRG. Dieses Modul bietet theoretische Hintergründe und fördert die praktische Anwendung.

Der Case Management Regelkreis bietet sich als Methode zur Steuerung von komplexen Krankheitsverläufen über verschiedene Versorgungssettings an. Die Studierenden lernen und üben ihre Kompetenzen entlang der einzelnen Schritte des Case Management Regelkreises. Dazu gehören Kriterien für den Entscheid, ob Case Management oder andere Formen der Koordination nötig sind. Ein zentraler Aspekt dabei ist die "Nutzeroptik". Kranke, verunfallte, behinderte oder hochaltrige Personen und ihre Angehörigen sind zunehmend als Ko-Produzenten beteiligt. 

Modulbeschreibung – Case Management (PDF)

Modulverantwortung Miriam Rittmann


Miriam Rittmann, Health Care Management

Meine Motivation
«Immer wieder mit Schnittstellen und Unterbrüchen in der Versorgungskette konfrontiert, hat mich das Handlungskonzept von Care und Case Management überzeugt.
Als Case Managerin in der Patientenberatung im Akutspital und an der Fachstelle Alter in Zug setze ich mich für eine koordinierte und integrierte Versorgung in komplexen Situationen ein. Dabei unterstütze ich einen Versorgungsprozess, der über Institutionsgrenzen und fachliche Zuständigkeiten hinaus geht. Persönliche, familiäre, gesundheitliche, berufliche und finanzielle Aspekte werden berücksichtigt.
Die Bedeutung der interprofessionellen Zusammenarbeit ist für die Qualität von Case Management zentral. Die Perspektivenvielfalt und die verschiedenen Handlungsfelder über die Einzefall- bis zur Versorgungsebene zeigen die Bedeutung von Case Management im Kontext einer optimalen, koordinierten Versorgung.
Die Herausforderung im direkten Kontakt mit Ratsuchenden durch das Koordinieren der Leistungen klinische, soziale oder finanzielle Krisen und Unterbrüche in der Behandlungskette zu vermeiden, spornt mich immer wieder von Neuem an.
 
Nach langjähriger Tätigkeit in der Pflege im Akutspital folgte das Studium in Care Management an der Fachhochschule Kalaidos.»

Psychosoziale Unterstützung in Krisen
ECTS-Punkte: 5

Um eine Krise früh zu erkennen, zu vermeiden oder zu überwinden müssen die in der Situation zugänglichen Ressourcen bekannt sein. Die Studierenden setzen sich mit forschungsgestützten Aspekten von Krisen und Krisenbewältigung auseinander, die sich an der aktuellen und individuellen Situation der Betroffenen orientieren. Das Modul berücksichtigt den multiprofessionellen Aspekt ebenso wie die Auseinandersetzung mit der pflegerischen Rolle und dem damit verbundenen Betreuungsauftrag.

Modulbeschreibung – Psychosoziale Unterstützung in Krisen (PDF)