Empfohlene Wahlmodule

MAS FH in Palliative Care

Master of Advanced Studies (MAS) 12 Module
mindestens 7 Pflichtmodule + 2 Wahlmodule + 3 Module für die Masterarbeit

Studienbeginn mit jedem Modul möglich. In Absprache mit der Studiengangsleitung treffen die Studierenden eine geeignete Modulauswahl, die das Profil des gewählten Studiengangs gewährleistet.

Modulbaukasten alle Module

Psychosoziale Unterstützung in Krisen
ECTS-Punkte: 5

Für die professionelle pflegerische Arbeit ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Menschenbild, der Grundhaltung im Beziehungsaufbau sowie mit den psychosozialen, systemischen und spirituellen Auswirkungen, die eine Krankheit auf die Betroffenen hat, von grosser Bedeutung. Dies gilt für alle fachspezifischen Bereiche. Das studiengangsübergreifende Modul setzt sich darüber hinaus mit Modellen von Krise und Bewältigung auseinander.

Modulbeschreibung – Psychosoziale Unterstützung (PDF)

Berufspraxis forschungsgestützt evaluieren
ECTS-Punkte: 5

Wahlmodul für alle Studierenden

Evaluation der Praxis ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung der Berufspraxis. Es geht darum, Antworten auf Fragen, beispielsweise zu einem klinischen Problem oder der Effektivität der eigenen Praxis, zu erhalten. Evaluation der Praxis geschieht durch die systematische Sammlung, Analyse und Bewertung von Informationen über den Bedarf, die Umsetzung, die Wirkung sowie den Nutzen von Interventionsmassnahmen (z.B. bei der Behandlung von Menschen mit Wunden). Nach der Erhebung müssen die Ergebnisse aufbereitet und weitergegeben werden, sei dies in internen Qualitätsberichten oder auf Kongressen und in Fachjournalen.

Modulbeschreibung - Berufspraxis forschungsgestützt evaluieren (PDF)

Family Care
ECTS-Punkte: 5

Das Modul umfasst aktuelle Themen, wie z.B. die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Angehörigenpflege, die jungen oder minderjährigen Angehörigen mit kranken Eltern oder Geschwistern, die Hilfe und Pflege aus Distanz oder wie Familien sogenannte Care Migrantinnen beiziehen. Zu all diesen aktuellen Themen spannen die Studierenden den Bogen zu ihrem eigenen Arbeitsplatz und wie sie eine familienfreundlichere Gesundheitsversorgung fördern können.

Die Studierenden erweitern ihre Fähigkeiten zur Beratung, Kommunikation und Koordination. Sie verbessern Family Care an ihrem Arbeitsort.

Die demografische Alterung der Gesellschaft und der pharmazeutisch-technische Fortschritt führen zu längeren Lebensabschnitten mit Gesundheitsbeeinträchtigungen. Dies braucht nachhaltige Versorgungsarrangements für Familien, von hochaltrigen wie auch jungen Menschen. Studierende schärfen im Modul den Blick auf moderne Familien. Sie nutzen dazu Modelle und aktuelle Forschungsliteratur für ihre Berufspraxis.

Familien mit kranken, behinderten oder hochaltrigen Personen übernehmen zeitlich, finanziell und personell den grössten Teil der häuslichen Gesundheitsversorgung. Auch während einem Spital- oder Heimaufenthalt oder bei Übertritten in andere Versorgungssettings übernehmen Nahestehende wichtige Aufgaben. Zudem verlagern sich Behandlungen immer mehr an den «Gesundheitsstandort Privathaushalt» – auch für anspruchsvolle technische und organisatorische Aufgaben.

All dies braucht Koordination und Kommunikation mit zahlreichen Professionen.

Das Modul Family Care beleuchtet auch explizit männerspezifische Herausforderungen im Rahmen der Gesundheitsversorgung. Als Dozent geht Markus Theunert der Frage nach, was Health Professionels bedenken und wissen müssen, um Männer zur Hälfte der Verantwortung zu motivieren. www.mencare.swiss

Modulbeschreibung Family Care (PDF)

Fachbeiträge Care Management

Fachbeitrag – Anstellung pflegender Angehöriger bei der Spitex
Erfahrung und Know-how nutzen –
Text: Christine Rex, Iren Bischofberger – Artikel online lesen

Poster-Kongress zum Abschluss des Moduls Family Care April 2017

Die Posterpräsentation zum Abschluss des Moduls wurde begleitet von Elsbeth Fischer – Doetzkis, die den Studierenden aus der Perspektive einer pflegenden Angehörigen differenzierte Rückmeldungen zu dem Gehörten gab. Die Studierenden beschrieben diese Art von Leistungsnachweis als einen sehr guten Lernprozess. Einige werden das Poster direkt im Praxisalltag für eine familienorientiertere Dienstleistungsentwicklung einsetzen. Das Modul Family Care fand so einen sehr runden Abschluss.

02 Poster-Konferenz Family Care 2017

03 Poster-Konferenz Family Care 2017

04 Poster-Konferenz Family Care 2017

05 Poster-Konferenz Family Care 2017

06 Poster-Konferenz Family Care 2017

 

Gesundheitspolitik und integrierte Versorgung
ECTS-Punkte: 5

Im schweizerischen Gesundheitswesen bilden staatliche Planung und wettbewerbliche Elemente eine heikle Balance. Im Wesentlichen geht es in diesem Modul darum, die oft komplexen Rahmenbedingungen, denen Nachfrager und Anbieter von Gesundheitsleistungen unterworfen sind, besser zu verstehen.

Modulbeschreibung – Gesundheitspolitik und integrierte Versorgung (PDF)