Empfohlene Wahlmodule

MAS FH in Geriatric Care

Master of Advanced Studies (MAS) 12 Module
mindestens 7 Pflichtmodule + 2 Wahlmodule + 3 Module für die Masterarbeit

Studienbeginn mit jedem Modul möglich. In Absprache mit der Studiengangsleitung treffen die Studierenden eine geeignete Modulauswahl, die das Profil des gewählten Studiengangs gewährleistet.

Modulbaukasten alle Module

Gesundheitspolitik und integrierte Versorgung
ECTS-Punkte: 5

Im schweizerischen Gesundheitswesen bilden staatliche Planung und wettbewerbliche Elemente eine heikle Balance. Im Wesentlichen geht es in diesem Modul darum, die oft komplexen Rahmenbedingungen, denen Nachfrager und Anbieter von Gesundheitsleistungen unterworfen sind, besser zu verstehen.

Modulbeschreibung – Gesundheitspolitik und integrierte Versorgung (PDF)

Ethik im Gesundheitswesen
ECTS-Punkte: 5

Das Modul Ethik beleuchtet als überfachliches Modul verschiedene bedeutende ethische Blickwinkel in der Gesundheitsversorgung. Es geht darum, die Perspektivenvielfalt des Individuums, der Organisation und der Gesellschaft (Mikro-, Meso-, Makroebene) in ethischen Fragestellungen zu bearbeiten.

Die Priorisierung von Leistungen, gesellschaftliche Fragen wie Suizidbeihilfe sowie das neue Kinder- und Erwachsenenschutzrecht stellen neue ethische Herausforderungen an alle Akteure im Gesundheitswesen. Gesundheitsfachleute sind in besonderer Weise gefordert, da sie sowohl ihrem Berufsethos verpflichtet sind als auch die Kosten und Finanzierung von Behandlungs- / Pflegemassnahmen sowie die Effizienz von Arbeitsprozessen im Blick haben.

  • Settimio Monteverde baut seinen Unterricht bewährt auf der Ebene der Rollendilemmata im Care Management auf.
  • Markus Zimmermann widmet sich dem Thema Palliative Care Ethik mit Fragen zum Lebensende.
  • Christine Bally-Zenger behandelt Verantwortungsfragen. Sie ist dipl. Pflegefachfrau HF mit mehreren Jahren klinischer Berufserfahrung, einem M.A in Political and Economic Philosophy der Universität Bern. Zurzeit ist sie Doktorandin am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Sie interessiert sich besonders für Fragen innerhalb der Pflegeethik, der klinischen Ethik und der Medizinethik.

    Christine Bally, Modulverantwortliche Modul Ethik im Gesundheitswesen
    Modulverantwortung
    Christine Bally-Zenger
  • Sybille Hercher als Soziologin Magister Artium (M.A.), Unternehmensberaterin vertieft die Mesoebene und greift das Thema Organisationsethik auf. Moralische Probleme und Fragestellungen werden hier aus der Perspektive der Organisationsentwicklung bearbeitet.

Modulbeschreibung – Ethik im Gesundheitswesen (PDF)

Berufspraxis forschungsgestützt evaluieren
ECTS-Punkte: 5

Wahlmodul für alle Studierenden

Evaluation der Praxis ist ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung und der Weiterentwicklung der Berufspraxis. Es geht darum, Antworten auf Fragen, beispielsweise zu einem klinischen Problem oder der Effektivität der eigenen Praxis, zu erhalten. Evaluation der Praxis geschieht durch die systematische Sammlung, Analyse und Bewertung von Informationen über den Bedarf, die Umsetzung, die Wirkung sowie den Nutzen von Interventionsmassnahmen (z.B. bei der Behandlung von Menschen mit Wunden). Nach der Erhebung müssen die Ergebnisse aufbereitet und weitergegeben werden, sei dies in internen Qualitätsberichten oder auf Kongressen und in Fachjournalen.

Modulbeschreibung - Berufspraxis forschungsgestützt evaluieren (PDF)