Coronavirus

Stand: 26. März 2020, 8.30 Uhr. Wir bemühen uns, den Inhalt dieser Seite laufend auf die neuen Empfehlungen hin anzupassen. Da es aber im Moment täglich neue Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt, bitten wir Sie, im Zweifelsfall immer auch die aktuellen Seiten des BAG oder der Gesundheitsdirektion Kanton Zürich zu konsultieren.

Die Careum Hochschule Gesundheit ist aktiv auf Linkedin, Facebook und Instagram. Gerne halten wir Sie über diese Kanäle auf dem Laufenden!

Unterbruch Präsenzunterricht

Der Bundesrat hat am 13. März 2020 um 15.30 Uhr, beschlossen, dass alle Schule bis am 4. April geschlossen werden. Dies führt zu einer vorübergehenden Einstellung des Präsenzunterrichtes an der Careum Hochschule Gesundheit. Das Lehrangebot der Careum Hochschule Gesundheit wird aber so weit als möglich via Fernstudium angeboten!

Diese einschneidende Massnahme hat zum Ziel:

  • die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (Covid-19) zu verzögern,
  • Personen mit erhöhtem Krankheitsrisiko zu schützen,
  • dem Gesundheitssystem zu ermöglichen, die schweren Fälle zu versorgen.

Die Anzahl bestätigter Fälle von Infektionen mit dem neuen Coronavirus steigt in der Schweiz und weltweit an. Die Übertragungen des Coronavirus in der Bevölkerung nimmt rasch zu. Die aktuelle Lage ist sehr dynamisch und erfordert flexibles Handeln.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beurteilt die pandemische Ausbreitung des Coronavirus als internationale Gesundheitsnotlage. Der aus der zentralchinesischen Stadt Wuhan stammende Erreger wird von Person zu Person übertragen und variiert in Auswirkung und Schwere der Krankheit. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) verfolgt die Entwicklung laufend und passt seine Empfehlungen für die Schweiz ebenfalls laufend an (Hier mehr erfahren).

Was bedeutet die Einstellung des Präsenzunterrichts für Studierende?
Was bedeutet die Einstellung des Präsenzunterrichts für Dozierende?
Auftrag an Modulverantwortliche
Wird die Schule nun geschlossen?
Solidarität und Verständnis
Empfehlungen des BAG
Regelungen und Vorsichtsmassnahmen
So schützen wir uns

Was bedeutet die Einstellung des Präsenzunterrichts für Studierende?

  • Der Präsenzunterricht wird so weit wie möglich durch Fernunterricht ersetzt werden. Wir haben ein Szenario erstellt, in dem verschiedene Methoden definiert sind, wie der Unterricht ortsunabhängig geführt werden kann – dies geschieht vor allem via OpenOLAT.
  • Wir werden Lerninhalte in alternativen Formen (z. B. Livestreams wie z.B. Zoom, Chats und Video) anbieten, damit Lernziele trotzdem erreicht werden können. Die nötige Infrastruktur wird von uns derzeit weiter ausgebaut. Bitte informieren Sie sich aktiv und rechtzeitig über OpenOLAT und lesen Sie die konkreten Anweisungen im Modul. Falls sich die Situation weiter verändert, werden Sie von uns informiert werden.
  • Beteiligen sich die Studierenden an diesen virtuellen und schriftliche Aufgaben und bringen sich angemessen ein, ist die Anwesenheitspflicht erfüllt.

Was bedeutet die Einstellung des Präsenzunterrichts für Dozierende?

  • Unsere Dozierenden sind informiert und bereiten sich entsprechend darauf vor. Die Studiengangsleitenden werden mit den Dozierenden vereinbaren, welche Lektionen im Fernunterricht gehalten werden und welche Lektionen allenfalls später nachgeholt werden müssen.
  • Bitte senden Sie Ihre Präsentationen/Unterrichtsunterlagen frühzeitig an die Studienadministration oder laden Sie sie direkt in OpenOLAT hoch.

Auftrag an Modulverantwortliche

Ihnen obliegt die Verantwortung, dass Lernen stattfinden kann und die Lernziele/-kompetenzen erreicht werden können.

Mögliche Formen des Fernunterrichts

  • Alle Teilnehmenden via Zoom zuschalten: Die CHG hat nun drei Lizenzen. Zoom-Konferenzen können beim Studiensekretariat beantragt werden. Es gibt auch eine kostenlose Lizenz, diese beinhaltet jedoch nur persönliche Gespräche und Gruppenkonferenzen mit einem Zeitlimit von 40 Minuten.
  • Sie können auch den Unterricht mit einer Kamera oder dem Handy aufnehmen und danach auf OpenOLAT zur Verfügung stellen.
  • Bei inhaltlichen Fragen wenden sich Dozierende an Ihre Modulverantwortlichen, bei technischen Fragen an Doaa Ebrahim unter support@careum-hochschule.ch.

Wird die Schule nun ganz geschlossen?

Nein. Unseren Betrieb halten wir nach wie vor aufrecht. Jedoch müssen wir umdisponieren und unser Arbeitsalltag wird etwas unberechenbarer und kreativer. Wir sind per Mail erreichbar unter gesundheit@careum-hochschule.ch und bei dringenden Angelegenheiten auch telefonisch via Studiensekretariat 043 222 63 00. Das Studiensekretariat ist von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Solidarität und Verständnis

In dieser für uns alle ausserordentlichen Situation sind wir auf gegenseitige Hilfe und Solidarität angewiesen. Wir werden alles daran setzen, die Lernenden durch diese Zeit möglichst gut zu begleiten. Es wird nicht von Anfang an alles klappen, wir bitten Sie deshalb um Verständnis. Wir sind Ihnen dankbar, wenn Sie uns bei der Bewältigung dieser Situation unterstützen.

Und das Wichtigste: Bleiben Sie gesund!

Ursina Baumgartner, Ursina.baumgartner@careum-hochschule.ch

Grundsätzlich gelten die Empfehlungen des BAG:

  • Abstand halten. Ältere Menschen durch genügend Abstand schützen. Beim Anstehen und in Sitzungen Abstand halten
  • Händeschütteln vermeiden. Und auch auf sonstigen Körperkontakt beim Begrüssen verzichten. Dafür ein Lächeln nicht vergessen!
  • Gründlich Hände waschen. Waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich die Hände mit Wasser und Seife>
  • In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen. Halten Sie sich beim Husten oder Niesen ein Papiertaschentuch vor Mund und Nase. Wenn Sie kein Taschentuch zur Verfügung haben, husten oder niesen Sie bitte in Ihre Armbeuge. Dies ist hygienischer als die Hände vor den Mund zu halten. Sollten Sie doch die Hände benutzen, waschen Sie diese wenn möglich gleich danach gründlich mit Wasser und Seife.
  • Papiertaschentuch nach Gebrauch in geschlossenen Abfalleimer. Waschen Sie sich danach gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. Spüren Sie Krankheitssymptome, sollten Sie zu Hause bleiben. So verhindern Sie, dass der Virus weiter übertragen und verbreitet wird.
  • Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.

Stand 9. März

Die Careum Hochschule Gesundheit, Teil der Kalaidos Fachhochschule, hält sich an die Empfehlungen des BAG:

Regelungen und Vorsichtsmassnahmen

  • Seit dem 9. März 2020 definiert das BAG keine «betroffenen Gebiete» mehr. In fast allen Regionen der Welt besteht das Risiko einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus, auch in der Schweiz und im Kanton Zürich.
  • Wichtig ist Selbstverantwortung und Solidarität! Das Ziel ist nun, die Ausbreitung zu verlangsamen, Personen mit erhöhtem Komplikationsrisiko (wie Personen über 65 Jahre, Personen mit Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs) zu schützen und die Spitalkapazitäten für schwere Erkrankungsfälle sicherzustellen.
  • Sollten Sie sich krank fühlen, Fieber oder andere grippeähnliche Symptome haben, bleiben Sie zu Hause. Wenn Ihre Beschwerden behandelt werden müssen, melden Sie sich telefonisch beim jeweiligen kantonalen Ärztefon (Zürich: 0800 33 66 55) oder bei Ihrer Hausärztin / Ihrem Hausarzt. Begeben Sie sich nicht in die Arztpraxis, wenn Sie nicht dazu aufgefordert werden. BAG-Infoline Coronavirus: +41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden
  • Bei grippeähnlichen Krankheitssymptomen ist es pädagogischen, administrativen Mitarbeitenden, Forschungsmitarbeitenden und Studierenden während 14 Tagen untersagt, Veranstaltungen auf dem Careum Campus zu besuchen oder die Räumlichkeiten zu betreten.
  • Auf Corona positiv getestete Patienten müssen müssen bei entsprechender medizinischer Indikation bzw. entsprechend ihrem gesundheitlichen Zustand hospitalisiert oder zu Hause isoliert werden. Aufhebung der Isolation: 48 Stunden nach Abklingen der Symptome, sofern seit Symptombeginn mindestens 10 Tage verstrichen sind
  • Personen, die mit einem bestätigten Fall im gleichen Haushalt leben, werden aufgefordert, sich während 5 Tagen nach Symptombeginn des Infizierten in Selbstquarantäne zu begeben (dies ist der Zeitraum, in dem bei den meisten die ersten Symptome auftreten). Es gilt, sich beim Auftreten von Symptomen in Selbstisolation zu begeben.
  • Personen mit Symptomen einer akuten Erkrankung der Atemwege, die die Testkriterien nicht erfüllen, bleiben bis 24 Stunden nach dem Abklingen der Symptome zu Hause. Ihre engen Kontaktpersonen werden angewiesen, auf ihren Gesundheitszustand zu achten und sich in Selbstisolation zu begeben, sobald Symptome auftreten.

Spezielle Informationen des BAG für Gesundheitsfachpersonen finden Sie hier.

 

So schützen wir uns (gemäss BAG-Kampagne)

Händewaschen spielt eine entscheidende Rolle bei der Hygiene. Indem Sie regelmässig Ihre Hände waschen und pflegen, können Sie sich gut schützen.

Wann sollte ich mir die Hände waschen?

Sooft als möglich, aber besonders:

  • bevor man Essen zubereitet
  • vor dem Essen
  • bevor man den Kindern zu Essen gibt
  • nach dem Schnäuzen, Niesen oder Husten
  • nach dem Nachhause kommen
  • nach man im ÖV war
  • nachdem man eine kranke Person besucht hat, oder man engen Kontakt mit Material von Kranken oder ihren persönlichen Gegenständen hatte
  • bevor man Kontaktlinsen einsetzt oder herausnimmt
  • nachdem man eine Hygienemaske weggenommen hat
  • nach dem Gang zur Toilette
  • nachdem man einem Kind die Windeln gewechselt oder es auf die Toilette begleitet hat
  • nach dem Umgang mit Abfall
  • wenn man schmutzige Hände hat

Wie wasche ich die Hände richtig?

Auf die richtige Methode kommt es an. Seife allein genügt nicht, um die Keime unschädlich zu machen. Nur wenn man richtig einseift, reibt, abspült und trocknet, schafft man das. So geht es:

  • Machen Sie die Hände unter fliessendem Wasser nass. 
  • Seifen Sie die Hände ein, wenn möglich mit Flüssigseife.
  • Reiben Sie die Hände, bis sich Schaum bildet – auch die Handrücken, zwischen den Fingern, unter den Fingernägeln und die Handgelenke.
  • Spülen Sie die Hände unter fliessendem Wasser gut ab.
  • Trocken Sie sie mit einem sauberen Handtuch, wenn möglich mit einem Wegwerf-Papiertuch oder einer einmal benutzbaren Stoffhandtuchrolle.

Was muss ich noch beachten?

  • Verwenden Sie möglichst Flüssigseife.
  • Am besten tragen Sie keine Ringe. Falls Sie einen Ring tragen: Ziehen Sie ihn vor dem Händewaschen aus, reinigen sie ihn mit Seife und trocken Sie ihn gut.
  • Pflegen sie Ihre Haut: In lädierter Haut können sich richtige «Mikrobennester» bilden. Verwenden sie zur Pflege der Haut eine Feuchtigkeitscreme.
  • Schneiden Sie die Fingernägel kurz und bürsten Sie die Nägel regelmässig. So kann sich darunter kein Schmutz ansammeln.