Empfohlene Wahlmodule

CAS FH in Care Management

Certificate of Advanced Studies (CAS) 3 Module
mindestens 2 Pflichtmodule + 1 Wahlmodul  

Studienbeginn mit jedem Modul möglich. In Absprache mit der Studiengangsleitung treffen die Studierenden eine geeignete Modulauswahl, die das Profil des gewählten Studiengangs gewährleistet.

Modulbaukasten alle Module

Patienten- und Angehörigenedukation
ECTS-Punkte: 5

Das Konzept der Patienten- und Angehörigenedukation gewinnt in der Pflegewissenschaft zunehmend an Bedeutung. Die Interventionen der Schulung, Information und Beratung haben zum Ziel, die Fähigkeit der Betroffenen zum Selbstmanagement zu fördern und aktiv durch Health Professionals zu unterstützen. Dabei wendet sich die Patienten- und Angehörigenedukation in besonderem Masse an Menschen mit chronischen Erkrankungen und deren Angehörigen. Darüber hinaus wird das Konzept im Rahmen von Präventionsprogrammen bei verschiedenen Krankheiten bzw. Gesundheitsproblemen genutzt.

Modulbeschreibung – Patienten- und Angehörigenedukation (PDF)

Qualitätsmanagement
ECTS-Punkte: 5

Der Nachweis eines funktionierenden Qualitätsmanagements wird vermehrt von den Kostenträgern als Voraussetzung für bestimmte Leistungen von Organisationen verlangt. Diese Leistungen können beispielsweise die Anerkennung oder Vertragsabschlüsse sein. Das Modul fokussiert auf die Grundlagen, die geschaffen werden müssen, um Qualität im Alltag effizient umzusetzen.

Modulbeschreibung – Qualitätsmanagement (PDF)

Lean Management und Six Sigma wird zu «Lean Six Sigma»
In Gesundheitseinrichtungen in Holland wird «Lean Management» (Standardlösungen für alltägliche Probleme) um «Six Sigma» (eine Methode des Qualitätsmanagements) erweitert, um die Nachhaltigkeit zu sichern und zu erhöhen. Im Modul «Qualitätsmanagement» wird dieser Ansatz grundlegend beleuchtet und kritisch diskutiert.

de Koning, H. Verver, J.P.S. van den Heuvel, J. Bisgaard, S. & Does, R.J.M.M.
 (2006). Lean Six Sigma in Healthcare, Journal for Healthcare Quality, 2006
 (3/4)
, 4-11. (PDF)



Gesundheitspolitik und integrierte Versorgung
ECTS-Punkte: 5

Im schweizerischen Gesundheitswesen bilden staatliche Planung und wettbewerbliche Elemente eine heikle Balance. Im Wesentlichen geht es in diesem Modul darum, die oft komplexen Rahmenbedingungen, denen Nachfrager und Anbieter von Gesundheitsleistungen unterworfen sind, besser zu verstehen.

Modulbeschreibung – Gesundheitspolitik und integrierte Versorgung (PDF)

Erfolgreiches Verhandeln
ECTS-Punkte: 5

Alle Player im Gesundheitswesen stehen unter Kosten- und Effizienzdruck. Damit steigt das Konfliktpotential innerhalb der Institution und ausserhalb in der Gesellschaft. Deshalb ist es immer wichtiger, dass Führungskräfte im Gesundheitswesen wissen, wie man erfolgreiche Verhandlungen führt.

Modulbeschreibung – Erfolgreiches Verhandeln (PDF)

Ethik im Gesundheitswesen
ECTS-Punkte: 5

Das Modul Ethik beleuchtet als überfachliches Modul verschiedene bedeutende ethische Blickwinkel in der Gesundheitsversorgung. Es geht darum, die Perspektivenvielfalt des Individuums, der Organisation und der Gesellschaft (Mikro-, Meso-, Makroebene) in ethischen Fragestellungen zu bearbeiten.

Die Priorisierung von Leistungen, gesellschaftliche Fragen wie Suizidbeihilfe sowie das neue Kinder- und Erwachsenenschutzrecht stellen neue ethische Herausforderungen an alle Akteure im Gesundheitswesen. Gesundheitsfachleute sind in besonderer Weise gefordert, da sie sowohl ihrem Berufsethos verpflichtet sind als auch die Kosten und Finanzierung von Behandlungs- / Pflegemassnahmen sowie die Effizienz von Arbeitsprozessen im Blick haben.

  • Settimio Monteverde baut seinen Unterricht bewährt auf der Ebene der Rollendilemmata im Care Management auf.
  • Markus Zimmermann widmet sich dem Thema Palliative Care Ethik mit Fragen zum Lebensende.
  • Christine Bally-Zenger behandelt Verantwortungsfragen. Sie ist dipl. Pflegefachfrau HF mit mehreren Jahren klinischer Berufserfahrung, einem M.A in Political and Economic Philosophy der Universität Bern. Zurzeit ist sie Doktorandin am Institut für Biomedizinische Ethik und Medizingeschichte der Universität Zürich. Sie interessiert sich besonders für Fragen innerhalb der Pflegeethik, der klinischen Ethik und der Medizinethik.

    Christine Bally, Modulverantwortliche Modul Ethik im Gesundheitswesen
    Modulverantwortung
    Christine Bally-Zenger
  • Sybille Hercher als Soziologin Magister Artium (M.A.), Unternehmensberaterin vertieft die Mesoebene und greift das Thema Organisationsethik auf. Moralische Probleme und Fragestellungen werden hier aus der Perspektive der Organisationsentwicklung bearbeitet.

Modulbeschreibung – Ethik im Gesundheitswesen (PDF)