Banking und Finance

Artificial Intelligence liest bei HSBC Rechnungen

Die Hongkong Shanghai Banking Corporation (HSBC) setzt künstliche Intelligenz für die Dokumentenverwaltung ein. Das dazu verwendete System wurde von IBM entwickelt, wie das Computerunternehmen mitteilte. Das System kann Texte in zahlreichen Sprachen analysieren und spezifische Inhalte in eine Anwendung der Bank exportieren. Im folgenden Video sehen Sie, wie es funktioniert: Wenn Sie das Video nicht sehen können, klicken Sie hier. Das neue System kann Texte analysieren und aus ver

Digitale Kommunikationskanäle als primärer Kanal asiatischer Privatkunden

Digitales Wealth Management zieht vermögende Asiaten besonders an. Rund 80 Prozent der führenden Wealth Manager in China nutzen beispielsweise WeChat und 40 Prozent der indischen Wealth Manager verbinden Kunden und Berater mit mobilen Apps. Das berichtet die Beratungsfirma MyPrivateBanking in der Studie "Digital Wealth Management in Asia: Focus on China and India”, für welche die jeweiligen Angebote der zehn grössten Anbieter in China und Indien betrachtet wurden. In

Kundenzentrierte Strategieentwicklung

Obwohl das Kundenerlebnis so erfolgsentscheidend ist, haben nur wenige Unternehmen eine kohärente Strategie, die es - ggf. auch noch abteilungsübergreifend - mit ihrer Geschäftsstrategie abgleicht. Allerdings ist dies der Schlüssel, um auf Basis von bestehenden Beziehungen das Fundament einer zukunftsgerichteten Kundenerlebnis-Strategie zu schaffen, in der Touchpoints und Customer Journeys praktische Notwendigkeiten sind. Das schreibt die Unternehmensberatung Altimeter in de

solarisBank: Die Bank as a service

Der Entwicklung digitaler Ökosysteme ist in allen Industrien zu beobachten. Neben den verschiedenen Wellen der Digitalisierung im Banking – wie in meinem Blogbeitrag Digitale Bank der Zukunft beschrieben, entstehen auch digitale Bank-Ökosysteme, die nicht den klassischen Bankkunden zum Ziel haben. Sie zielen darauf ab, Unternehmen anderer Branche zu befähigen, Bankdienstleistungen durch Kooperation mit dem Plattformbetreiber anzubieten. Die solarisBank reduziert Banking nu

Risk Sharing Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (2/2)

Die Auswirkung des Risk Sharings in Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (dies bedeutet, das Risiko wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt) hängt davon ab, wie die Unternehmung die zukünftige Entwicklung ihrer Vorsorgeeinrichtung einschätzt und wie dieser Entwicklung begegnet werden soll. Dazu wurde ausführlicher in einem ersten Teil berichtet. Sinkende Zinsen, steigende Lebenserwartung und tiefere erwartete Renditen sind Herausforderungen für Schweizer

Risk Sharing Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (1/2)

Zwischen Experten und Unternehmen wird seit längerem intensiv über die Bewertung von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen nach International Financial Reporting Standards (IFRS, IAS19) diskutiert. IAS19 prägt die Annahmen und Methoden, die für Bilanz und Erfolgsrechnung verwendet werden müssen. Projektion des zukünftigen Deckungsgrads (Bild)  Die Verpflichtungen des Arbeitgebers gegenüber seiner Schweizerischen Vorsorgeeinrichtung können unter Umstän

Blockchain-Projekt für KMU-Kunden

Sieben europäische Banken wollen schon Ende 2017 mit einer Blockchain-Lösung Handelsfinanzierungen für kleine und mittelgrosse Unternehmen einfacher machen. Das Bankenkonsortium der „Digital Trade Chain“ besteht aus der Deutschen Bank, HSBC, KBC, Natixis, Rabobank, Société Générale und Unicredit. Sieben Banken starten Ende 2017 eine Blockchain-Lösung für ihre KMU-Kunden (Symbolbild) Die technische Seite wird von IBM über

Banken hoffen stark auf FinTechs

Der Wille zur Zusammenarbeit zwischen FinTechs und Banken steht ausser Frage. Fast alle Banken (91,3 Prozent) sowie ein Grossteil der FinTechs (75,3 Prozent) gehen davon für die Zukunft aus. Das ist das Fazit des „World Retail Banking Report 2017“, den die Beratungsfirmen Capgemini und Efma publiziert haben. Basis sind Daten einer globalen Umfrage sowie von Interviews mit Führungskräften aus 126 Banken sowie FinTechs. Die künftige Rolle von Banken wird teils re

Finanz-Apps unterdurchschnittlich beliebt

Schweizer Privatkunden akzeptieren neue digitale Technologien für Finanz- und Versicherungsdienstleistungen weniger gut als Kunden in anderen Weltregionen. Lediglich 30 Prozent aller Internetnutzer in der Schweiz verwenden regelmässig FinTech-Produkte wie Bezahl-Apps, bankenunabhängige Online-Bezahldienste, Online-Kreditplattformen oder Prämienvergleichsdienste. Die Schweiz liegt damit unter dem weltweiten Durchschnitt von 33 Prozent, wie das Beratungsunternehmen EY ermittelt

Goldene APIs für Banken und FinTechs

Die Open-Banking-Entwicklung ist kaum noch aufzuhalten. Banken riskieren den Verlust ihrer bedeutenden Rolle als Finanzintermediär, wenn sie nicht ein eigenes Modell zur zukünftigen Kundeninteraktion finden und sich dabei auch Drittangeboten von FinTechs sowie weiterer Partnern öffnen. Das ist das Fazit des „World Retail Banking Report 2017“, den die Beratungsfirmen Capgemini und Efma publiziert haben. Wie die gemeinsam erzielten Erträge aufgeteilt werden sollen,