Accounting und Controlling

Bewertungsgrundsätze: Langfristige Aufträge (3/4)

Langfristige Aufträge zeigen besondere Unterscheidungsmerkmale zu normalen Aufträgen auf, insbesondere bei deren Bewertung. In diesem Post zeigen wir auf, wie der Fertigstellungsgrad (FER 22.21) ermittelt werden kann. Frauen diskutieren Bewertungsfragen (Symbolbild) Ermittlung Fertigestellungsgrad Der Fertigstellungsgrad (FER 22.21) kann wie folgt ermittelt werden: Cost to cost-Methode: Aufgelaufende Auftragsaufwendungen dividiert durch zu erwartende Gesamtauftragsauf

Knackpunkte für Unternehmer/innen

Unternehmer/innen aufgepasst: Hier lesen Sie einige Knackpunkte, die für Sie relevant sein können. Kennzahlen als wichtige Grundlage Eine der wichtigsten Grössen im Bereich der Unternehmensfortführung ist die Finanzierung der laufenden Kosten. Daher ist durch geeignete Massnahmen sicherzustellen, dass die Bilanzstruktur – insbesondere der Liquiditätsgrad – diese Unternehmensfortführung erlaubt und nicht einschränkt. Demzufolge sind d

Home-Office: Fluch oder Segen?

Während aktuelle Studien belegen, dass Home-Office zunehmend praktiziert wird, existiert bereits eine Gegenbewegung, welche das Arbeiten in den Unternehmen - sofern diese kreative, inspirierende Umgebungen bieten - bevorzugt. Breitflächig durchgesetzt haben sich Home-Office und andere Formen von Telearbeit noch nicht, wohl auch weil es noch nicht klar ist, ob sie unter dem Strich mehr nützen oder schaden. Eine Metastudie zu Telearbeit konnte zwar positive Effekte stützen, die

Bewertungsgrundsätze: Langfristige Aufträge (2/4)

Die Bewertung langfristiger Aufträge kann nicht nur nach der Percentage-of-Completion Method (PoCM) und nach der Completed Contract Methode (CCM) erfolgen (wie bereits in einem ersten Post behandelt). Es steht auch noch eine weitere, alternative Bewertungsmethode zur Auswahl. Die Bewertung langfristiger Aufträge kann nach unterschiedlichen Methoden erfolgen (Symbolbild)  Alternative: Ausweis des Umsatzes Als Alternative kann bei fehlenden Voraussetzungen für die P

Bewertungsgrundsätze: Langfristige Aufträge (1/4)

Langfristige Aufträge zeigen besondere Unterscheidungsmerkmale zu normalen Aufträgen auf. Besonders im Bau-und teilweise auch im Dienstleistungssektor sind langfristige Aufträge typisch und deren Bewertung von besonderer Bedeutung. Dies werden wir in einem ersten Post einer vierteiligen Blogserie genauer beleuchten. Definition und Charakteristik Langfristige Aufträge unterscheiden sich von "normalen" dadurch, dass sich die Erstellung eines spezifischen Werkes oder die

Risk Sharing Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (2/2)

Die Auswirkung des Risk Sharings in Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (dies bedeutet, das Risiko wird zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt) hängt davon ab, wie die Unternehmung die zukünftige Entwicklung ihrer Vorsorgeeinrichtung einschätzt und wie dieser Entwicklung begegnet werden soll. Dazu wurde ausführlicher in einem ersten Teil berichtet. Sinkende Zinsen, steigende Lebenserwartung und tiefere erwartete Renditen sind Herausforderungen für Schweizer

Risk Sharing Schweizer Vorsorgeeinrichtungen (1/2)

Zwischen Experten und Unternehmen wird seit längerem intensiv über die Bewertung von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen nach International Financial Reporting Standards (IFRS, IAS19) diskutiert. IAS19 prägt die Annahmen und Methoden, die für Bilanz und Erfolgsrechnung verwendet werden müssen. Projektion des zukünftigen Deckungsgrads (Bild)  Die Verpflichtungen des Arbeitgebers gegenüber seiner Schweizerischen Vorsorgeeinrichtung können unter Umstän

Besser entscheiden mit Daten

Mit vielen Daten werden Entscheidungen besser. Die Zahl der Firmen aus der produzierenden Industrie, die Data-Driven Decision-Making (DDD) einsetzen, ist zwischen 2005 und 2010 um das Dreifache gestiegen. Das zeigt der Beitrag „The Rapid Adoption of Data-Driven Decision-Making“, der 2016 in der „American Economic Review“ publiziert wurde. Seine Autoren sind Erik Brynjolfsson, Direktor der „MIT Initiative on the Digital Economy“ und Kristina McElheran. Mit

Erfolg dank Pull-Strategie

Weltkonzerne sind am afrikanischen Markt gescheitert, weniger bekannte Firmen hatten Erfolg. Afrika-Verlierer nennen meist die gleichen Gründe: starke Korruption, schlechte Infrastruktur und wenig Fachkräfte. Warum andere Firmen dort trotzdem erfolgreich sind, haben der weltbekannte Wirtschaftswissenschaftler Clayton M. Christensen und seine Co-Autoren Efosa Ojomo und Derek van Bever in einem Beitrag für die „Harvard Business Review“ untersucht. Es sind doch nur Nud

Wann IT Firmen wertvoll macht

Kaum ein Unternehmen hat heute keine umfangreiche IT-Ausrüstung. Doch der Wert dieser Ausrüstung wird in der Bilanz nicht wirklich reflektiert. Er kommt wesentlich besser in der Unternehmensbewertung zum Ausdruck. Das belegen Arbeiten von Erik Brynjolfsson, Direktor der „MIT Initiative on the Digital Economy“. Auch umfangreiche IT-Hardware wird erst durch die darauf laufende Software wirklich wertvoll (Symbolbild) Im einem 2016 veröffentlichten Beitrag „Valuin