Unternehmensführung

Schweizer Digitaltag hautnah – Teil 3/3

16. Oktober 2019

Der Schweizer Digitaltag zeigte das Spektrum der Digitalisierung, die unseren Alltag durchdringt. Im ersten Teil unseres Beitrages steht der angestrebte Nutzen im Vordergrund. Im zweiten Teil beleuchten wir die betroffenen Lebensbereiche. Hier jetzt unser Fazit zu diesem Anlass.

Foto Entscheidungsbaum Schweizer Digitaltag

Persönliche Entscheidungen prägen die Reise in die digitalisierte Zukunft (Bild: Nikolaus Storz).

Der Digitaltag zeigte nicht nur technologische Spielereien und Visionen, sondern bot auch Platz für kritische Stimmen. Aktivisten nutzten die Chance, mittels Flugblatt gezielt auf Gefahren und Schattenseiten der Digitalisierung hinzuweisen. Tempo und Vorgehensweise bei der Anwendung neuer Technologien sollten den Bedürfnissen des Menschen und der Gesellschaft angepasst und untergeordnet werden. Auch der Bereich Bildung, vor allem die Wirtschafts- und Ingenieursdisziplinen, stehen unter Verdacht, stark von ökonomischen und politischen Interessen dominiert zu werden. Hier braucht es Achtsamkeit, um eine nachhaltige Digitalisierung unserer Lebens- und Arbeitsbereiche zu gewährleisten. Grundsätzlich sehen auch wir es als wichtig an, Entwicklungen und Veränderungen rund um die Digitalisierung mit Sachverstand und kritischer Haltung anzugehen.

Vielfältige Learnings am Digitaltag

Was kann man nun vom Digitaltag mitnehmen:

1 Als „gewöhnlicher“ Besucher: Der Digitaltag bietet fokussiert die Möglichkeit, in verschiedensten Bereichen Digitalisierung in der praktischen Umsetzung zu verstehen und zu erfahren. Man kann sich aktiv informieren, was in nächster Zukunft auf uns zukommen wird bzw. was unseren Alltag prägen wird. Für Digitalisierungs-Insider bietet sich die Chance mit bereits bekannten oder auch neuen Akteuren im Gespräch zu bleiben bzw. ins Gespräch zu kommen. Beeindruckend fanden wir die Bandbreite der vorgestellten Themen und das alle mit interessanten Vertretern besetzt waren. Hoffentlich ist das an den anderen 11 schweizweiten Eventstandorten genauso.

2 Als Hochschulvertreter: Themenwahl und Akteure solcher Veranstaltungen erlauben uns, die inhaltliche Ausrichtung sowie auch den Praxisbezug unserer Programme auf den Prüfstand zu stellen. Man trifft in der Community vor Ort alte Bekannte oder knüpft neue Kontakte. Auch bietet sich die Möglichkeit für einen fachlichen Austausch mit Vertretern anderer anwesender Hochschulen. Beispielsweise stellte die Hochschule Rapperswil, ein Kooperationspartner der Kalaidos Fachhochschule, ihren futuristischen Rollstuhl vors.

Schön, dass es solche Tage gibt. Tage, welche voller Möglichkeiten sind, und die jeden Interessierten aktiv und mitdenkend an der Digitalisierung unseres Lebens teilhaben lassen.

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