Banking und Finance

KI und Robotik in der Finanzbranche (1/3)

03. Juni 2019

Marvin Minsky, Gründer des MIT AI Laboratory beschreibt Künstliche Intelligenz als eine Form der Wissenschaft, welche Maschinen Aktivitäten übernehmen lässt, welche menschliche Intelligenz erfordern würde, wenn diese Aktivitäten von Menschenhand erledigt würden.

Was verstehen wir nun aber unter dem Begriff Maschine? Handelt es sich hierbei um einen „Androiden“, welcher im Hintergrund Fäden zieht?

KI und Robotik in der Finanzbranche

Sind wir bereit für künstliche Intelligenz (Symbolbild)?

Der „Roboter“

Der Begriff „Roboter“ bezeichnet heute stationäre oder mobile Maschinen aller Art, die programmgesteuert Arbeiten übernehmen. Er hat in den vergangenen Jahren eine erhebliche inhaltliche Ausweitung erfahren. Geprägt wurde der Begriff vor allem durch „humanoide Roboter“ aus dem Bereich der Science-Fiction und hat so unser Bild geprägt.

Roboter in der Industrie

Seit den 1950er Jahren versteht man unter „Robotern“ auch programmgesteuerte Manipulatoren, also Industrieroboter, die verschiedene Aufgaben ausführen können. Erfunden wurde der Industrieroboter von George Devol, der zusammen mit Joseph F. Engelberger 1956 in den USA die weltweit erste Robotikfirma „Unimation“ gründete. Sie produzierten in der Folge für weitgreifende Bereiche wie die Automobilindustrie unter anderem die Ford Werke, welche die Fliessbandarbeit seinerzeit branchenweit manifestierten, sogenannte „Fertigungsautomaten“.

Typen von „Robotern“

Auch wenn der Grossteil der „Roboter“ in Fabriken ihre Arbeit verrichtet, gibt es noch eine Vielzahl anderer Geräte, die ebenfalls unter diese Bezeichnung fallen. So bezieht sich dies etwa auf mobile „Roboter“, welche Erkundungen durchführen können und teilweise auch militärisch genutzt werden. Auch Laufroboter falle in diese Kategorie. Es gibt Haushalts- und Service-Roboter, die etwa als Staubsauber, Fensterputzer oder Rasenmäher fungieren. Oder eben die „humanoiden Roboter“, die Menschen ähneln. Diese haben zur Aufgabe, sich an Menschen anzupassen und mit ihnen zu interagieren und Informationen weiterzugeben.

Gleichermassen handelt es sich hierbei um sogenannte virtuellen „Helfer“, welche uns beispielsweise durch einen Prozess führen oder im Kaufprozess unterstützen können, da sie aufgrund gesammelter Daten unsere Vorlieben kennen und entsprechende Produkte in den Vordergrund heben.

Fazit - Bezug zur  Finanzbranche

Auch in der Finanzbranche hält die künstliche Intelligenz Einzug und dies in verschiedenster Form. So existieren eben diese virtuellen „Helfer“ in Form von beispielsweise „Chatbots“, welche auf Basis des maschinellen Lernens Begriffe konkreten Bedürfnissen und in der Folge auch Produkten zuordnen können. Hinter dem maschinellen Lernen (Machine Learning) verbergen sich jedoch komplexe mathematische Algorithmen, welche es ermöglichen, aus konkreten Datensätzen Wissen zu generieren. Diese Daten bilden in der Konklusion konkrete Nachfragen und können im Sinne des „Trend Scouting“ in entsprechende Produkte modelliert werden. Willkommen in der Digitalisierung – bleiben Sie dran.

Themen: Banking und Finance, Digitalisierung

Autor: Kevin Schneebeli

Datum: 03. Juni 2019

Schlagworte: Digitalisierung, FinTech

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