Unternehmensführung

Work Life Balance zuerst

19. November 2018

Drei Viertel der Schweizer Arbeitnehmenden sind laut einer Online-Umfrage mit ihrer Work-Life-Balance zufrieden. Die „PageGroup Working Life Study“ beziffert den Anteil auf genau 75 Prozent. Immerhin 44 Prozent erwarten eine Verbesserung in den kommenden zwölf Monaten, wie der gleichzeitig publizierte PageGroup Confidence Index zeigt.

Tabelle Vermischung von Aktivitäten von Arbeit und Privatleben

Arbeits- und Privatleben haben keine klaren Grenzen (Grafik: PageGroup)

Mit zunehmender Überschneidung von Arbeit und Privatleben ist die Kontrolle der Arbeitnehmenden über ihre Tätigkeit ein Schlüsselfaktor für die Zufriedenheit im Arbeitsleben. Im Vordergrund stehen flexible Arbeitsbedingungen und die Möglichkeit durch Laptops und Mobiltelefone regelmässig Fernarbeit zu leisten.

Arbeitnehmende vermischen private und berufliche Tätigkeiten

Mehr als zwei Drittel der Angestellten arbeiten in der einen oder anderen Form auch ausserhalb der offiziellen Arbeitszeit. Umgekehrt betreiben fast alle während der Arbeitszeit in irgendeiner Form persönliche Kommunikation, wenn auch in der Mehrheit für höchstens 30 Minuten am Tag.

Die Hoffnung auf höhere Gehälter steht derzeit im Hintergrund: Seit 2014 sind die diesbezüglichen Erwartungen konstant geblieben und 55 Prozent erwarten aktuell auch keine Lohnerhöhung in den kommenden zwölf Monaten. Gesunken ist die Zuversicht, binnen drei Monaten einen neuen Arbeitsplatz finden zu können.

Erhebung zur Schweizer Work-Life-Balance

Für die PageGroup Working Life Study wurden im dritten Quartal 2018 über 300 Arbeitssuchende und Angestellte in der Schweiz online befragt. Der PageGroup Confidence Index basiert auf Daten von mindestens 650 Personen aus der Schweiz und mehr als 18‘000 weltweit.

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