Unternehmensführung

CEO-Vergütungen im Aufwind

12. November 2018

Seit 2009 sind die Vergütungen der CEOs von Unternehmen aus dem Börsenindex SMIM und von kleineren Small Caps deutlich gestiegen. Die Medianeinkommen stiegen um 54,3 bzw. 12,7 Prozent an. Der SMIM (SMI Mid) umfasst die 30 grössten nicht im SMI enthaltenen Firmen der Schweiz. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die SMIM-CEO-Vergütungen jedoch um 7,6 Prozent auf 3,3 Mio. Franken, während die in kleineren Firmen 3,5 Prozent auf 1,4 Mio. Franken zulegten.

Grafik Entwicklung CEO-Vergütungen kleine und mittelgrosse Schweizer Firmen

Die Vergütungen für CEOs haben sich langfristig positiv entwickelt (Grafik: PwC).

Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich bei den Vergütungen der Verwaltungsräte. Die Vergütung für Verwaltungsräte von SMIM-Firmen stieg von 2009 bis 2017 um 13 Prozent auf rund 0,63 Mio. Franken. Bei den Small Caps zeigte sich gar ein Anstieg um 40,4 Prozent auf 0,33 Mio. Franken.

Vergütungen für CEOs und Verwaltungsräte deutlich höher als früher

Mit der Grösse des Unternehmens steigt generell der Anteil der variablen Vergütungsanteile an der Gesamtvergütung. Im Vergleich zu Deutschland gibt es bei Firmen aus dem SMI und SMIM jedoch wesentlich öfter die Verpflichtung, Aktien des Unternehmens zu halten. Bei kleineren Firmen ist das in beiden Ländern kaum üblich.

Die Daten stammen aus der „Executive Compensation & Corporate Governance: Insights 2018“ von PwC Schweiz. Dafür wurden die Geschäftsberichte der rund 100 grössten börsenkotierten Firmen analysiert. Dank der seit 2007 gültigen Transparenzvorschriften ist ein Direktvergleich der Jahre 2007 bis 2017 möglich.

Bestimmte Charaktereigenschaften beim CEO lassen es Firmen besser gehen.

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