Banking und Finance

Artificial Intelligence liest bei HSBC Rechnungen

20. September 2017

Die Hongkong Shanghai Banking Corporation (HSBC) setzt künstliche Intelligenz für die Dokumentenverwaltung ein. Das dazu verwendete System wurde von IBM entwickelt, wie das Computerunternehmen mitteilte. Das System kann Texte in zahlreichen Sprachen analysieren und spezifische Inhalte in eine Anwendung der Bank exportieren. Im folgenden Video sehen Sie, wie es funktioniert:

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Das neue System kann Texte analysieren und aus verschiedensten Dokumenten diejenigen Angaben herauslesen, die für das Transaktionssystem der Bank nötig sind. Für eine Transaktion müssen im Durchschnitt 65 Datenfelder ausgefüllt werden. Die Informationen dazu stammen aus 15 unterschiedlichen Dokumenten, die zusammen rund 40 Seiten umfassen. Die Digitalisierung soll den Prozess nun schneller und sicherer machen. Für die Bank ergeben sich auch geringere Compliance-Risiken.

Die Anwendung wird vom Global Trade and Receivables Finance-Team eingesetzt. Dieses verarbeitete bisher jährlich über 100 Mio. Seiten an Dokumenten, die von Rechnungen über Packlisten bis zu Versicherungszertifikaten reichen.


Thema: Banking und Finance

Autor: Prof. Dr. Stefanie Auge-Dickhut

Datum: 20. September 2017

Schlagworte: Digitalisierung

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