Unternehmensführung

Besser entscheiden mit Daten

30. August 2017

Mit vielen Daten werden Entscheidungen besser. Die Zahl der Firmen aus der produzierenden Industrie, die Data-Driven Decision-Making (DDD) einsetzen, ist zwischen 2005 und 2010 um das Dreifache gestiegen. Das zeigt der Beitrag „The Rapid Adoption of Data-Driven Decision-Making“, der 2016 in der „American Economic Review“ publiziert wurde. Seine Autoren sind Erik Brynjolfsson, Direktor der „MIT Initiative on the Digital Economy“ und Kristina McElheran.

Mann vor Datendisplay

Mit vielen verfügbaren Daten erfolgen bessere Entscheidungen (Symbolbild)

Diese Entwicklung hat vor allem drei Gründe, wie die Wissenschaftler herausfanden:

Skaleneffekte: Grössere Firmen und solche mit mehreren Produktionsstandorten nutzen DDD öfter als Unternehmen mit einem einzigen Standort.

Korrelation: Die DDD-Affinität hängt mit der IT-Ausrüstung und dem Bildungsniveau der Mitarbeitenden zusammen.

Lernkultur: Das Bewusstsein für das Thema im Unternehmen und die gelebte Lernkultur haben starken Einfluss auf den Einsatz von DDD.

DDD bringt Firmen messbare Vorteile: Sie erzielen eine höhere Produktivität. Brynjolfsson und McElheran haben das in einem anderen Beitrag nachgewiesen. Brynjolfsson hat zudem zeigen können, dass der wahre Wert von Firmen-IT gerade nicht in der Hardware liegt.

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Zu diesem Text:

Dieser Text ist ein Beitrag der Kalaidos Fachhochschule zum Swiss Economic Forum 2017, welches Anfang Juni in Interlaken stattfand. Die Kalaidos Fachhochschule liefert regelmässig Content mit aktuellem Fachwissen rund um die Hauptthemen und Referentinnen des Forums für die App des Swiss Economic Forums. Die Kalaidos Fachhochschule ist Netzwerkpartnerin des Swiss Economic Forums, der Organisation hinter der führenden Wirtschaftskonferenz der Schweiz.

Themen: Unternehmensführung, Accounting und Controlling

Autor: Alexander Saheb

Datum: 30. August 2017

Schlagworte: Organisation

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