HR und Leadership

Prix BalanceZH: Ausgezeichnete Vielfalt bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben

22. August 2014

Welche Arbeitgeber/innen erleichtern ihren Mitarbeitenden die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben am besten – und wie machen sie es? 76 Zürcher Arbeitgeber/innen aus ganz unterschiedlichen Branchen haben an der Preisausschreibung Prix BalanceZH der Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann und der Standortförderung teilgenommen. Die anonymisierten Resultate der Online-Umfrage liegen nun in einem zusammenfassenden Bericht als Benchmark vor.

Unterschiedlichste Lösungen

Die Lösungen, die Arbeitgebende ihren Mitarbeitenden bieten, sind so vielfältig wie die Unternehmen und die Menschen, die in ihnen arbeiten – dazu einige Beispiele aus dem Bericht:

Bei den flexiblen Arbeitszeitmodellen reicht das Angebot von

  • „Meetingtermine fix, Kundenberatung mit Präsenzzeit 9-17 Uhr, Ausnahmen möglich“ über
  • „Teilzeitmodelle zwischen 20-100%, Arbeitszeiten entweder nur Vormittage, Ganztage oder Abenddienste“ bis
  • „Gleitzeit, Wochenarbeitszeitverkürzung (compressed work week), Teilzeitarbeit (3 verschiedene Modelle), Job Sharing, Jahresarbeitszeit, Saisonarbeit, Home Office, Teleworking (formell/alternierend), unbezahlter Urlaub, Sabbatical“.

Der Arbeitsort kann bei vielen Arbeitgeber/innen variieren:

  • „Mitarbeitende mit langen Anfahrtswegen im Zug können auch von unterwegs arbeiten“
  • „Telearbeit wird sowohl technisch wie auch reglementarisch unterstützt und rege genutzt“
  • „Unsere Mitarbeitenden erhalten Laptop & Mobile, mit welchen sie von überall Zugriff auf Daten haben. Sie entscheiden selber, von wo sie arbeiten und können auf Wunsch auch tagsüber private Termine wahrnehmen und sich abends nochmals ins System einwählen“.

Die Vaterschaftszeit nach der Geburt eines Kindes reicht von

  • „Gemäss GAV 1 Tag zu 100% Lohn“ bis zu „4 Wochen“.

Es gibt auch flexible Lösungen:

  • „10 Tage bezahlter Vaterschaftsurlaub – Tage frei wählbar“
  • „Väter erhalten beim ersten Kind einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von 5 Tagen und bei jedem weiteren Kind weitere 10 Tage bezahlten Urlaub“.

Bei der Regelung bezüglich Pflege von kranken Kindern und Angehörigen gehen viele über das gesetzliche Minimum hinaus: Die Arbeitgebenden bieten

  • „die Situation wird besprochen und gemeinsam nach guten Lösungen gesucht“
  • „Pflege so viel wie nötig ist, evtl. auch mit Unterstützung von unseren eigenen Mitarbeitenden“
  • „Anpassung der Arbeitszeiten, 3 Tage für Pflege von Angehörigen/Kindern (pro Ereignis), zusätzlich 6 Tage pro Jahr für die Betreuung kranker Kinder von Alleinerziehenden, Möglichkeit für Bezug von Gleitzeittagen, Möglichkeit für unbezahlten Urlaub“.

Interessiert an weiteren Ergebnissen? Lassen Sie sich von den vielfältigen Beispielen aus den Bereichen Arbeitszeit und -ort, bezahlte und unbezahlte Elternzeit, Unterstützung bei der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen im zusammenfassenden Bericht (klicken Sie hier) inspirieren!

###

Welche Arbeitgeber/innen sind die besten?
Bei aller Vielfalt – einige Rahmenbedingungen ermöglichen die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben besser als andere. Interessiert es Sie, welche Arbeitgeber/innen von der Jury am vereinbarkeitsfreundlichsten eingeschätzt werden? 
Kommen Sie zur Verleihung des Prix BalanceZH am 24. September. Sie sind herzlich eingeladen! Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

prix_balance_zh

Verwandte Artikel