HR und Leadership

Executive Sparring – Einsam an der Spitze

12. März 2014

Menschen in führenden Positionen sind oft einsam an der Spitze. Das ist kein Klischee mehr sondern längst Realität.
Die Nachricht vom Suizid des Swisscom CEOs Carsten Schloter erschütterte letzten Sommer die Schweiz. Nur wenige Wochen später folgte der Suizid von Pierre Wauthier, CFO der Zurich Insurance Group. Seit Anfang 2014 wurden mindestens vier weitere mutmassliche Suizide von Top-Executives durch die internationalen Medien bekannt, darunter William Broeksmit (Deutsche Bank) in London und Karl Slym (Tata Motors) in Bangkok. Diese Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs und zeigen eine traurige Realität, die auch eine kürzlich von der Stanford Graduate School of Business veröffentlichte Studie zum Thema Executive Coaching (siehe PDF: 2013 Executive Coaching Survey)  bestätigt: Die Belastungen und damit der Bedarf an persönlicher Begleitung in den Chefetagen sind gross – und die Folgen des Nichthandelns können fatal sein.

In den USA schon längst erkannt

Während die persönliche Begleitung von Führungskräften in Amerika heute alltäglich ist, bleibt Europa in gewohnter Weise zurück. Erst langsam bewegt man sich hier von einer problem- und defizitorientierten Wahrnehmung hin zu einer ressourcen- und potenzialorientierten Sichtweise, bei der die Top-Performer einen Sparringpartner an ihrer Seite haben.
Bekannt ist dieses Vorgehen zunehmend unter dem Begriff Executive Sparring.
Was sich hinter dem Begriff Executive Sparring genau verbirgt, erkläre ich im folgenden Video:
[Nachtrag 08.15: Das Video existiert nicht mehr.]

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