Accounting und Controlling

Planung und Budgetierung: Überblick und Fallbeispiel [DOWNLOAD]

18. September 2013

Ein Bonmot sagt: «Wer gründlich plant, irrt genauer!»

Planung ist eine zentrale Führungsaufgabe. Die Managementlehre stellt denn für Planungszwecke auch eine breite Palette von Instrumenten zur Verfügung, sowohl auf strategischer als auch auf operativer Ebene.

«Visionen und Ziele in Zahlen fassen.» So lässt sich Budgetieren auf einen einfachen Nenner bringen. Aus der Sicht der praktischen Unternehmensführung geht es darum, Visionen in konkrete Massnahmen und Handlungen umzusetzen und dabei nicht die finanzielle Kontrolle über die Unternehmensentwicklung zu verlieren.

Auch wenn es alternative Ansätze zur «klassischen» Budgetierung gibt (Stichworte: Better Budgeting, Advanced Budgeting, Beyond Budgeting), so steht für eine Mehrzahl von Unternehmen und Organisationen Budgetierung im Rahmen der Instrumente des Rechnungswesens nach wie vor Zentrum.

Planung und Budgetierung ist darum eine Schnittstellenthematik zwischen Management und Controlling (Rechnungswesen). Führungspersonen tragen im Rahmen der Unternehmensführung eine Ergebnisverantwortung. Das Controlling ist zuständig für die Informationsversorgung und die Koordination des Planungsprozesses.

Führungspersonen sind nicht Controller und umgekehrt. Idealerweise ist die Zusammenarbeit zwischen beiden aber intensiv, wobei es unerlässlich ist, dass Controller über ein solides Rüstzeug an Managementwissen und -kompetenzen verfügen, und es umgekehrt wünschenswert ist, dass Führungspersonen Wissen und Kompetenzen mitbringen, um das Zahlenwerk des Unternehmens zur Lenkung und Kontrolle nutzen zu können.

Budgetieren gilt nicht selten als lästige Pflichtübung, die im Herbst genauso unausweichlich anfällt, wie die Blätter der Bäume sich verfärben und fallen. Und vielen scheint es, dass nur diejenigen die Budgetmaschinerie einigermassen heil überstehen, die die entsprechenden «tricks and dirty tricks» beim Budgetieren kennen.

Man kann sich als Reaktion auf Auswüchse des Budgetprozesses in der höheren Mathematik der fortgeschrittenen Budgetierung sublimieren. Oder man besinnt sich darauf, dass Budgetieren kein Selbstzweck ist, sondern gut genutzt ein hervorragendes Instrument für eine Standort- und Richtungsbestimmung darstellt.

Auszug aus einem Lehrmittel der AKAD

AKAD Business stellt Ihnen in Zusammenarbeit mit Compendio einen Auszug aus der AKAD Lerneinheit «Planung und Budgetierung 2/2: Der Budgetprozess» zur Verfügung.

Das Lehrmodul «Planung und Budgetierung» präsentiert in zwei Lerneinheiten eine solide Einführung in die Planung und in den Budgetprozess. Die hier präsentierte zweite Lerneinheit enthält ein Fallbeispiel, das die Zusammenhänge im Budgetierungssystem modellhaft mit konkretem Zahlenmaterial durchspielt.

Lernziele: Nach der Bearbeitung dieser Lerneinheit können Sie …

  • die Budgetierung in den Führungskreislauf und die Führungsebenen einordnen.
  • den Zusammenhang zwischen strategischer und operativer Planung darlegen.
  • das Budgetierungssystem grafisch darstellen.
  • wichtige Budgetierungsfragen in den wichtigsten Teilbereichen des Unternehmens erläutern.
  • anhand eines zusammenhängenden Fallbeispiels die konkrete Umsetzung eines Budgetierungssystems mit seinen Teil- und Gesamtplänen nachvollziehen und selber durchrechnen.

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Weitere Auszüge aus AKAD Lehrmittel zum Download finden Sie hier:

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Lernen mit der AKAD Methode

Die AKAD Methode ermöglicht Bildungsinteressierten verschiedener Schulstufen, eine berufsbegleitende Ausbildung zu absolvieren. Bei der AKAD Lerneinheit handelt es sich um das wichtigste Lernmedium der AKAD Methode. Sie ist für das Selbststudium konzipiert. Lernende bereiten den Inhalt zu Hause auf, so dass das Fachwissen im Präsenzunterricht vertieft und das Wissen anhand von praktischen Beispielen konsolidiert werden kann. Wie eine Unterrichtseinheit besteht die AKAD Lerneinheit aus folgenden Elementen:

  • Einstiegssequenz (Modulübersicht, Inhaltsverzeichnis, Einleitung und Lernziele)
  • Lernsequenz (Stoffvermittlung und -festigung in Lehrtexten von 5–20 Seiten)
  • Abschlusssequenz (Gesamtzusammenfassung, Lösungen zu den Aufgaben, Stichwortverzeichnis)
  • Prüfungsaufgabe (Lernerfolgskontrolle mit einem Online-Testing-Tool)


Der einheitliche Aufbau ermöglicht eine effiziente Arbeitsweise. Ausserdem zeichnen sich AKAD Lerneinheiten durch leicht verständliche Texte, Visualisierungen und Beispiele aus, die das Verstehen und Behalten unterstützen.
Eine Auflistung aller Lehrmittel finden Sie hier.

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