Accounting und Controlling

Swiss GAAP FER: Rahmenkonzept und FER 1–3 [DOWNLOAD]

12. Juni 2013

Die handelsrechtliche Rechnungslegung (nach OR) war und ist auch unter dem neuen Rechnungslegungsrecht vom Vorsichtsprinzip geleitet; sie toleriert unter dem Siegel des Gläubigerschutzes vorsichtige bis übervorsichtige Bewertungen, die in stillen Reserven resultieren (können).
Ein Kontrapunkt zu dieser (kontinentaleuropäischen) Philosophie der Rechnungslegung findet sich seit geraumer Zeit in internationalen Standards, die vom angelsächsischen Raum beeinflusst sind und die die Investorensicht in den Vordergrund stellen: Diese verlangt ein möglichst unverzerrtes Bild der finanziellen und wirtschaftlichen Unternehmenslage: Prinzip von True and Fair View.
Durch die Anbindung an den Weltmarkt hat die Idee einer auf True and Fair View basierenden Rechnungslegung auch im nationalen Rahmen Eingang gefunden. In den 1980er-Jahren kristallisierte sich die Idee einer unabhängigen Institution heraus, die sich mit der Weiterentwicklung von Rechnungslegungsstandards befassen sollte. Ziel dieser Fachempfehlungen zur Rechnungslegung (FER) war es (und ist es noch), die Vergleichbarkeit von Jahresrechnungen zu fördern und den Informationsgehalt der Rechnungslegung in der Schweiz an ein internationales Niveau anzunähern.
Die Swiss GAAP FER präsentieren sich seit 2007 in einem modularen Gewand, das auch kleineren Organisationen mit den sogenannten Kern-FER ein praktikables Instrument für eine aussagekräftige Rechnungslegung in die Hand gibt.
Obwohl national ausgerichtet, wird die Bedeutung der Swiss GAAP FER tendenziell zunehmen, dies namentlich, weil auch die SWISS GAAP FER zu den im neuen Rechnungslegungsrecht für grössere Unternehmen anerkannten Standards gehören.

Auszug aus einem Lehrmittel der AKAD

Das Lehrmodul "Swiss GAAP FER für KMU" präsentiert in zwei Lerneinheiten einen soliden Überblick über die Swiss GAAP FER. Die Lehrtexte vertiefen jene Teile, die für KMU im Rahmen der Anwendung der Kern-FER relevant sind. Das Rahmenkonzept sowie die FER 1 bis 3 sind das Thema des herunterladbaren Lehrmittelauszugs.
Lernziele: Nach der Bearbeitung dieser Lerneinheit können Sie …

  • die Funktion des Rahmenkonzepts umschreiben und dessen Struktur und wesentliche Inhalte erläutern.
  • die FER «Grundlagen» skizzieren und namentlich die Grössenkriterien für die modulare Anwendung wiedergeben.
  • bei den restlichen Kern-FER das jeweilige Thema nennen, unter Verwendung der Texte des jeweiligen Standards die Inhalte erläutern und Schlüsselelemente dieser FER in tabellarischer oder grafischer Form nachvollziehen.

AKAD Business stellt Ihnen in Zusammenarbeit mit Compendio diesen Auszug aus der AKAD Lerneinheit"Swiss GAAP FER für KMU 1/2: Einführung und Kern-FER" zur Verfügung. Den Link zum Download erhalten Sie nach der Anmeldung zum a+c Newsletter. Wenn Sie schon Newsletter-Abonnent sind, erhalten Sie den Link mit dem nächsten Newsletter.

Weitere Auszüge aus AKAD Lehrmittel

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Lernen mit der AKAD Methode

Die AKAD Methode ermöglicht Bildungsinteressierten verschiedener Schulstufen, eine berufsbegleitende Ausbildung zu absolvieren. Bei der AKAD Lerneinheit handelt es sich um das wichtigste Lernmedium der AKAD Methode. Sie ist für das Selbststudium konzipiert. Lernende bereiten den Inhalt zu Hause auf, so dass das Fachwissen im Präsenzunterricht vertieft und das Wissen anhand von praktischen Beispielen konsolidiert werden kann. Wie eine Unterrichtseinheit besteht die AKAD Lerneinheit aus folgenden Elementen:

  • Einstiegssequenz (Modulübersicht, Inhaltsverzeichnis, Einleitung und Lernziele)
  • Lernsequenz (Stoffvermittlung und -festigung in Lehrtexten von 5–20 Seiten)
  • Abschlusssequenz (Gesamtzusammenfassung, Lösungen zu den Aufgaben, Stichwortverzeichnis)
  • Prüfungsaufgabe (Lernerfolgskontrolle mit einem Online-Testing-Tool)

 Der einheitliche Aufbau ermöglicht eine effiziente Arbeitsweise. Ausserdem zeichnen sich AKAD Lerneinheiten durch leicht verständliche Texte, Visualisierungen und Beispiele aus, die das Verstehen und Behalten unterstützen.
Eine Auflistung aller Lehrmittel finden Sie hier.

Thema: Accounting und Controlling

Autor: Robert Baumann

Datum: 12. Juni 2013

Schlagworte: IFRS, korrosive Energie, Swiss GAAP FER, Xing, Recruiting, US-GAAP, Arbeitsbedingungen, Finanzprodukte, Rechnungslegung, Kündigung, Omnichannel, True and Fair View, innere Kündigung, POS Gestaltung, Vorsichtsprinzip, AKAD-Methode, Lead yourself, Personalentwicklung, acht Gesellschaften, Bilanz, Übersicht, Art. 5, neues Rechnungslegungsrecht, Rentabilität, 2014, Bruttolohn, Rahmenkonzept, Hitliste, Lohnausweis, Rechnungslegungsstandard, Bankgeschäft, FER, Finance, AKAD Lektion, Mobbing, soziales Kapital, AKAD Lerneinheit, Ethik, Fürsorgepflicht, Bewertungsgrundsätze, Human Treasure, Risiken, Altersunterschied, Eigenverantwortung., Kern FER, Creditierung, Wertbeeinträchtigung, Arbeitsleistung, Gesamtkostenverfahren, Interiorisation, Umsatzkostenverfahren, Minder-Initiative, Rechnungslegungsstandards (international und national), Grundlagen (FER 1), GV, Bewertung (FER 2), Generalversammlung, Darstellung und Gliederung (FER 3), Managerlöhne, Geldflussrechnung (FER 4) Ausserbilanzgeschäfte (FER 5), Vergütungsausschuss, Anhang (FER 6), Saläre, Kaderlöhne, modularer Aufbau von Swiss GAAP FER, Grundsätze ordnungsmässiger Rechnungslegung, ontologiebasiertes Matching, Grössenkriterien für Anwendung der Kern-FER, ontologiebasierte Suche, Impairments, keywordbasiertes Matching, keywordbasierte Suche, Nominalwert, historische Kosten, Watson, Jeopardy, Marktwerte, Jobmatching, Percentage-of-Completion-Methode, Mindestgliederung, semantische Suche, Eigenkapitalnachweis, Ontologieeditoren, Erfolgsrechnung, Netzwerken, Swiss CAP FER, Rechnungslegungsvorschrift, Rechnungslegungsrecht admin

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