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Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein – Mit Hilfe eines Erfolgstagebuchs Teil 2/2

21. März 2013

Im ersten Teil wurde das Thema Einzigartigkeit und die persönliche Ausstrahlung thematisiert. Im zweiten Teil wird nun auf die Stärkung des Selbstvertrauens sowie die Nutzung des Erfolgstagebuches eingegangen.

Der innere Dialog

Der erste Schritt zu einem gesunden Selbstbewusstsein ist, sich selber zu akzeptieren.  Oft fällt uns dies extrem schwer. Wir sind überaus kritisch mit uns selber, hadern mit unserem Aussehen, der Intelligenz, den Fehlern, die wir machen. Überprüfen wir nur einmal unseren „inneren Dialog“. Wie reden wir mit uns, wenn wir einen Fehler machen? Würden wir mit Menschen, die wir lieben und achten und zu denen wir Vertrauen haben, so umgehen? Ganz sicher nicht.

Tipp : Überprüfen Sie in den nächsten 5 Tagen, wie Sie mit sich selber reden. Stoppen Sie sich, wenn Sie denken „ich Esel“ „ich Holzkopf“ „ist ja typisch, ich mach immer alles falsch“.

Umgang mit Fehlern und Schwächen

Das alte Sprichwort vom Hobeln und den Spänen gilt auch heute noch, wenn wir aktiv sind, vor allem wenn wir auch  kreativ und innovativ sind, passieren Fehler. Gestehen wir uns zu, Fehler machen  zu dürfen, stehen wir zu unseren Schwächen und verändern wir unsere „Nullfehlertoleranz“.

Tipp: Gestehen Sie sich bis Ende des Monats 2 Fehler zu, ohne dabei ein schlechtes Gewissen oder ungutes Gefühl zu haben! Schreiben Sie bei jedem Fehler auch 3 Dinge auf, die Ihnen gut gelungen sind.

Lob annehmen

Wie gehen Sie mit Lob um? Freuen Sie sich aufrichtig? Bedanken Sie sich oder ist es Ihnen eher peinlich. Spielen Sie es vielleicht sogar herunter? „Das war gar nicht so schwierig“, „ich hab einfach Glück gehabt“. Für das Selbstbewusstsein ist Lob enorm wichtig, die positive innere Haltung, die sich beim Loben einstellt, führt automatisch dazu, dass wir unsere Stärken besser erkennen. Sie dürfen sich auch selbst ruhig ein paarmal am Tag loben, bestimmt finden Sie zahlreiche Gelegenheiten dazu.

Tipp: Nehmen Sie die nächsten 10 Komplimente, die Sie erhalten, kommentarlos an, ein einfaches DANKE genügt.

Das Erfolgstagebuch

Das kennen Sie bestimmt: negative Ereignisse oder Situationen bleiben viel länger und besser im Gedächtnis haften. An die vielen positiven Dinge denkt man dagegen viel zu selten. Dabei steckt in erfolgreichen Erlebnissen entsprechend positive Energie. Eine ausgezeichnete Methode, diese Kraft zu aktivieren, ist das Erfolgstagebuch.  Häufig neigen wir jedoch dazu, Schwächen überzubetonen und Stärken herunterzuspielen.

Tipp: Kaufen Sie sich ein schönes Buch oder Heft. Schreiben Sie während 10 Tagen alles auf, was Ihnen gut gelungen ist, wofür Sie gelobt wurden, worauf Sie stolz sind, was Sie Schönes erlebt haben. Notieren Sie auch interessante Begegnungen, bereichernde Gespräche, Erkenntnisse, die Sie weitergebracht haben.

Auftrittskompetenz

Achten Sie auf die nonverbalen Signale Haltung, Gestik, Mimik, den Blickkontakt, denn diese Merkmale sagen viel mehr als Worte. Es trägt viel zu Ihrem Erfolg und Selbstbewusstsein bei, wenn Sie Ihre körperliche Wirkung einschätzen und diese Signale gezielt einzusetzen lernen.

Tipp: Besuchen Sie einen Pantomime- oder Theaterkurs, hier lernen Sie die Macht der non-verbalen Signale kennen.

Alles eine Frage der „Verpackung“?

Im Zusammenhang mit der Kleidung und dem Erscheinungsbild ist zu beachten, dass die ersten 7 Sekunden darüber entscheiden, ob eine Person ankommt oder nicht, ob sie als sympathisch wahrgenommen wird oder nicht, ob sie akzeptiert wird oder nicht. Kleidung ist Ausdruck der Persönlichkeit – das alte Sprichwort „Kleider machen Leute“ ist heute aktueller denn je.

Tipp: Tragen Sie die Kleider und die Farben, in denen Sie sich sicher und wohl fühlen und die zu Ihrer Persönlichkeit passen – ganz gleich, was gerade in ist oder modisch angesagt.

Tue Gutes und rede darüber

Vielleicht gehören Sie zu den Leuten, die sich nicht selbst in Szene setzen wollen und lieber warten, bis von aussen etwas an sie herangetragen wird. Doch besser als sich bedeckt zu halten und darauf zu bauen, dass Ihr Engagement und Ihre Talente hoffentlich irgendwann einmal bemerkt werden, ist es, selbst die Dinge anzupacken und den ersten Schritt zu tun.

Warten Sie nicht passiv ab, bis Sie von anderen entdeckt oder ermuntert werden. Selber aktiv zu sein bedeutet, in Aktion zu treten und dadurch die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Die Idee ist nicht, dass Sie hyperaktiv und laut werden und ständig etwas bewegen wollen. Sie können auf sich aufmerksam  machen und gleichzeitig im Einklang mit sich selbst bleiben.

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