Accounting und Controlling

In der Wolke muss die Freiheit wohl grenzenlos sein

15. Juli 2011

Cloud Computing benutzt freie Computerkapazitäten im Netz. Weitergefasst können auch freier Speicherplatz und Softwarelizenzen mitbenutzt werden.

Ein eigener Computer im Serverbetrieb muss so ausgelegt werden, dass er die Kapazitätsspitzen abdecken kann. Solche Spitzen bestehen meist nur an wenigen Tagen im Jahr. Eine Verbesserung bei den Kosten bringt ein gemeinsamer Computer für mehrere Firmen, wo virtuelle Computer simuliert werden. Da nicht jede Firma zur selben Zeit Spitzenleistungen braucht, ist der gemeinsame Computer kleiner dimensioniert als die Summe der einzelnen Computer.

Ein weiterer Schritt ist Cloud Computing, wo mehrere Computer für mehrere Firmen zur Verfügung stehen und so eine noch bessere Auslastung erreicht werden kann. Damit sind die Kosten noch geringer.

Gefahren von Cloud Computing:

  • Jeder nicht geschützte Computer kann missbraucht werden.
  • Dritte können meinen Computer missbrauchen, wenn sie eine Lücke finden.
  • Meist passt der Software-Lieferant die Lizenzpreise nach oben an, wenn er merkt, dass die Kunden auf legale Art und Weise weniger bezahlen.

 Chancen von Cloud Computing:

  • Nicht benutzte Rechenleistung lässt sich günstig verwenden.
  • Wird die Computerfarm geschützt betrieben (z.B. in einem Extranet anstelle Internet), ist das Risiko gering.
  • Kostengünstigere Informatiklösungen mit gemeinsamer Nutzung von Computerleistungen, Speicher und Softwarelizenzen sind möglich.
  • Durch die geringeren Kosten sinken die Preise und/oder steigt der Gewinn beim Anbieter.
  • Das Ausfallrisiko wird automatisch durch andere Computer überbrückt.
  • Firmen nutzen das Outsourcing der Informatik und können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.
  • Spezialisierte Firmen betreiben Rechenzentren professioneller mit 24 Stunden Betrieb, mit Ausfallsicherheiten und entsprechender Datensicherheit.

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