Aktuelle Posts von Frithjof Zweigle

Dividendenpolitik Schweizerischer Unternehmen (2/2)

In einem ersten Teil haben wir aufgezeigt, dass keines der 50 SPI-Unternehmen mit der grössten Börsenkapitalisierung (knapp 94% der Marktkapitalisierung des SPI) im Zeitraum 2009 bis 2015 eine gewinnabhängige Dividendenpolitik betrieb. Die Untersuchung dieser Geschäftsberichte zeigte zudem auf, dass es vier Grundtypen von Unternehmen gibt, wie auf die Umstellung vom Nennwertprinzip auf das Kapitaleinlageprinzip am 1. Januar 2011 reagiert wurde. Ausschüttungen a

Dividendenpolitik Schweizerischer Unternehmen (1/2)

Die Gewinnverwendung der Unternehmen ist ein unternehmenspolitischer, aber auch ein anlagestrategischer Entscheid der Anteilseigner. Dabei spielen Interessen- und Zielkonflikte, insbesondere zwischen der Unternehmensführung und den Anteilseignern, eine wichtige Rolle. Mit der Unternehmenssteuerreform II erfolgte der Wechsel vom Nennwert- zum Kapitaleinlageprinzip, der einen Einfluss auf die Gewinnverwendung hat. Dieser Wechsel trat per 1. Januar 2011 in Kraft. Ausschüttungen aus Kapi

Initial Public Offerings: Lohnt es sich? (Teil 2)

In Teil 1 unserer Blogserie wurde aufgezeigt, dass es sich für Aktionäre kurzfristig durchaus lohnen kann, Aktien aus einer Neuemission zu zeichnen. Sind neu emittierte Aktien auch langfristig erfolgreich? Volz stellt in seiner bereits erwähnten Studie fest, dass die Entwicklung bereits innerhalb des ersten Jahres nach dem IPO teilweise ins Negative wechselte: nur noch 29 Unternehmen von 67 hatten eine positive Kursentwicklung. Dabei erlitt man mit Aktien von Myriad, RedIT und Day

Initial Public Offerings: Lohnt es sich mitzumachen? (Teil 1)

Neuemissionen sind eine spannende Angelegenheit. Viele Börsianer fragen sich, ob man diese Aktien zeichnen sollte. Eine neue Untersuchung zeigt auf, dass kurzfristig Gewinne erzielt werden konnten. Langfristig stellt sich aber oft Ernüchterung ein. Warum notieren Aktien am ersten Handelstag oft über ihrem Ausgabepreis? In den letzten Jahren konnte beobachtet werden, dass Aktienneuemissionen (Initial Public Offerings, IPOs) häufig überzeichnet waren und dass es somit Zu

Dynamische Methode der Investitionsrechnung – Auswirkung von Schätzunsicherheiten Teil 2/2

Wie sich beim letzten Beitrag über Nutzen und Schwierigkeit von Investitionsrechnungen zeigen liess, berücksichtigen die dynamischen Methoden im Gegensatz zu den statischen Verfahren jeweils den Zeitwert des Geldes. Damit wird die ökonomische Realität beachtet, dass ein Franken, den man erst später erhält (z.B. erst in zehn Jahren), viel weniger wert ist als ein Franken, den man bereits heute hat. Zukünftige Cashflows müssen geschätzt werden Dieser Unterschied zwischen dynamisch und statisch w

Dynamische Methode der Investitionsrechnung – Die Rolle des Zeitwerts von Geld Teil 1/2

Immer wieder hört man, dass die dynamischen Investitionsrechnungsmethoden für Nichtspezialisten zu komplex seien und dass die statischen Methoden doch für die Praxis ausreichen. In einer Reihe von Blogbeiträgen soll eine Lanze für die dynamischen Methoden gebrochen und deren Vorteile beleuchtet werden. Statische und Dynamische Methoden Die Theorie der Investitionsrechnung unterscheidet zwischen statischen und dynamischen Methoden. Im Unterschied zu den statischen Investitionsrechnungsmethoden,

Ist der Euro am Ende?

An der a+c Fachkonferenz im Herbst 2011 zum Thema Starker Schweizer Franken, sprach Philipp Löpfe vom Tagesanzeiger zum Thema „Ist der Euro am Ende?“. Der bekannte Wirtschaftsjournalist beleuchtet dabei die politischen Hintergründe der Währungskrise und stellt grundsätzliche Überlegungen aus historischer Perspektive an. Hier erhalten Sie Zugriff auf das Referat von Philipp Löpfe.