Aktuelle Posts von Gabriele Wolf

Teil 4: Unzureichende Verlustverrechnung

In diesem Post werden Argumente für und gegen die Einführung einer unternehmensstrukturneutralen, grenzüberschreitenden Verlustverrechnung aufgezeigt. Das Fehlen einer grenzüberschreitenden direkten Verlustverrechnungsmöglichkeit bei einer Holding- im Gegensatz zu einer Stammhausstruktur stellt ein Konflikt dar, einerseits mit der Entscheidneutralität der Konzerne und andererseits mit dem im Steuerrecht massgeblichen Leistungsfähigkeitsprinzips. Anhand ein

Teil 3: Unzureichende Verlustverrechnung

Anhand eines Beispiels wird aufgezeigt, warum das Fehlen einer grenzüberschreitenden Verlustverrechnungsmöglichkeit bei einer Holdinggesellschaft (im Gegensatz zu einer Stammhausstruktur) nicht durch die indirekte Verlustverrechnung mittels Abschreibungen auf Beteiligungen nach Art. 62 DBG behoben werden kann. Die indirekte Verlustverrechnung ist aus mehreren Gründen keine adäquate Regelung, um die Ungleichbehandlung zu neutralisieren.  Abbi

Teil 2: Unzureichende Verlustverrechnung

Für ein international tätiges Unternehmen in der Struktur eines Stammhauses ist eine direkte grenzüberschreitende Verlustverrechnung möglich. Dies steht einem ansonsten gleichartigen Unternehmen in der Struktur einer Holding nicht zur Verfügung. Diese Ungleichbehandlung zweier Unternehmensstrukturen hinsichtlich der Verlustverrechnung stellt ein Konflikt mit der Entscheidungsneutralität dar. Massgeblich für eine rationale, unternehmerische Betrachtung sin

Teil 1: Unzureichende Verlustverrechnung

Die Problematik der grenzüberschreitenden Verlustverrechnung für international tätige Unternehmen ist beinahe so alt, wie Unternehmen grenzüberschreitend tätig sind. Zuletzt Gegenstand eines gesetzlichen Vorstosses innerhalb der Vernehmlassungsvorlage zur Unternehmenssteuerreform III (USR III), wurde sie in an dieser Stelle und in dieser Fassung aus unterschiedlichen Gründen für die Botschaft zur USR III verworfen. Damit bleibt die heutige, steuersystematische