Aktuelle Posts von Gabriele Wolf

Unzureichende Verlustverrechnung - Teil 4

Das Fehlen einer grenzüberschreitenden direkten Verlustverrechnungsmöglichkeit bei einer Holding- im Gegensatz zu einer Stammhausstruktur stellt ein Konflikt dar, einerseits mit der Entscheidneutralität der Konzerne und andererseits mit dem im Steuerrecht massgeblichen Leistungsfähigkeitsprinzips (vgl. unzureichende Verlustverrechnung - Teil 1 und Teil 2). Im vorangegangenen Teil 3 wurde anhand eines Beispiels dargestellt, dass die indirekte Verlustverrechnung mittels Absch

Unzureichende Verlustverrechnung-Teil 3

In einem ersten und zweiten Blogbeitrag wurde das Fehlen einer grenzüberschreitenden direkten Verlustverrechnungsmöglichkeit bei einer Holding- im Gegensatz zu einer Stammhausstruktur aufgezeigt und als Konflikt einerseits mit der Entscheidungsneutralität und andererseits mit dem im Steuerrecht massgeblichen Leistungsfähigkeitsprinzip dargestellt. In diesem dritten Teil wird der Frage nachgegangen, ob eine indirekte Verlustverrechnung mittels Abschreibungen auf Beteilig

Unzureichende Verlustverrechnung (2/4)

In einem ersten Blogbeitrag wurde auf die Problematik / Schräglage hingewiesen, dass für ein international tätiges Unternehmen in der Struktur eines Stammhauses eine direkte grenzüberschreitende Verlustverrechnung möglich ist, hingegen einem ansonsten gleichartigen Unternehmen in der Struktur einer Holding diese Verlustverrechnung nicht zur Verfügung steht. Diese Ungleichbehandlung zweier Unternehmensstrukturen hinsichtlich der Verlustverrechnung stellt auch einen

Unzureichende Verlustverrechnung (1/4)

Die Problematik der grenzüberschreitenden Verlustverrechnung für international tätige Unternehmen ist beinahe so alt, wie Unternehmen grenzüberschreitend tätig sind. Zuletzt Gegenstand eines gesetzlichen Vorstosses innerhalb der Vernehmlassungsvorlage zur Unternehmenssteuerreform III (USR III), wurde sie in an dieser Stelle und in dieser Fassung aus unterschiedlichen Gründen für die Botschaft zur USR III verworfen. Damit bleibt die heutige, steuersystematische