Aktuelle Posts von Irene Willi

Führungswerkzeuge, die Google empfiehlt

Seit kurzem teilt Google die eigenen Führungswerkzeuge auf seiner öffentlichen Plattform “re:Work – Let’s Make Work Better.“ Präsentationen, Arbeitshefte, Trainingsunterlagen und andere Tools für neue Führungskräfte lassen sich von jedermann kostenlos herunterladen. Dass bei Google gute Führungsqualität gross geschrieben wird, ist eine mögliche Folgerung. Hier ein kleiner Einblick in die Google-Führungswerkzeugkiste: Sc

Home-Office: Fluch oder Segen?

Während aktuelle Studien belegen, dass Home-Office zunehmend praktiziert wird, existiert bereits eine Gegenbewegung, welche das Arbeiten in den Unternehmen - sofern diese kreative, inspirierende Umgebungen bieten - bevorzugt. Breitflächig durchgesetzt haben sich Home-Office und andere Formen von Telearbeit noch nicht, wohl auch weil es noch nicht klar ist, ob sie unter dem Strich mehr nützen oder schaden. Eine Metastudie zu Telearbeit konnte zwar positive Effekte stützen, die

Wie Hierarchie Innovation beeinflusst

Eine Studie mit über 14’000 Fach- und Führungskräften zeigt: Agile Organisationen mit flachen Hierarchien sind am erfolgreichsten und innovativsten. Was die Förderung von Innovationsprozessen angeht, lässt die Führungskultur allerdings zu wünschen übrig. Die Verantwortlichen der Studie raten Führungskräften, das eigene Verhalten kritisch zu reflektieren, um im digitalen Zeitalter neue Formen der Führung erfolgreich zu gestalten. In

Wie stark Betriebe die Gesundheit fördern

Sowohl physisches als auch psychisches Wohlergehen beeinflussen unsere Leistungsfähigkeit. Dies ist nachweislich bekannt. Nun belegen kürzlich erhobene Zahlen, dass die Mehrheit der Unternehmen in der Schweiz die Gesundheit der Mitarbeitenden gezielt fördert: Über zwei Drittel (71 Prozent) der Schweizer Betriebe setzen Massnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) vollumfänglich oder mehrheitlich um und nur ein knapper Drittel (2

Fünf Gründe, warum Teams scheitern

Organisationseinheiten bringen kein echtes Teamwork zustande, weil sie gewissen natürlichen zwischenmenschlichen Neigungen, den sogenannten Dysfunktionen eines Teams, nachgeben. Dies ist eine der zentralen Aussagen des Buches von Patrick Lencioni, Gründer und Vorsitzender von The Table Group, eine auf Teamentwicklung spezialisierte Managementberatungsfirma. In seinem Buch „Die 5 Dysfunktionen eines Teams“ zeigt er auf, warum selbst potenzielle Spitzenteams scheitern und ste

Coaching-Modell für die Praxis: GROW

Wenn es um Leistungsverbesserung, Lernen und persönliche Weiterentwicklung von Mitarbeitenden geht, kann es als Führungskraft sinnvoll sein, die Rolle des Coaches anzunehmen. Dabei ist es wesentlich, das Bewusstsein der Mitarbeitenden, in diesem Falle in der Rolle der Coachees, im Sinne der Selbstreflexion zu schärfen. Ebenso gilt es, deren Selbstvertrauen zu stärken und Bereitschaft zu fördern, Verantwortung für die eigenen Handlungen zu übernehmen. Wie das fu

Im Fokus: Top-Sharing und Portfolio-Working

Rasche Veränderungen im organisationalen Kontext verlangen agile Arbeitsformen. Beispiele dafür sind das Modell der geteilten Führung (Top-Sharing) und Portfolio-Arbeit. Welche Herausforderungen sich den Arbeitgebenden wie Arbeitnehmenden stellen und was es braucht, damit Top-Sharing und Portfolio-Working in der Praxis erfolgreich angewendet werden kann - dazu hat die Kalaidos Fachhochschule im Auftrag der SKO (Schweizerische Kaderorganisation) einen Ratgeber verfasst. Die zentral

Zusammenarbeit nach Fusion [CAS-Arbeit]

Wie die Zusammenarbeit nach einer Fusion verbessert werden kann, untersuchte Christoph Eckert, HR Business Partner und Leiter Kompetenzcenter Raiffeisen Schweiz. Er hat im April 2017 den CAS FH in Organisationsentwicklung und -beratung an der Kalaidos FH absolviert. Im Gespräch mit Irene Willi, Content Managerin des Instituts für Leadership und HR, schildert er, wie er die Inhalte aus dem Studiengang in die Praxis transferiert hat. Herr Eckert, worum geht es kurzgefasst in I

Wie der Wille den Erfolg steuert [Test]

Heute sind die wesentlichen Kompetenzen bekannt, welche die Stärke der individuellen Willenskraft und den persönlichen Umsetzungserfolg massgeblich mitbestimmen. Zur Messung der Volition, so der psychologische Fachbegriff, bestehen verschiedene Kennzahlen. Die Volition ist dafür ausschlaggebend, wenn Führungskräfte ihre Ziele auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erreichen. Bild: Die Willenskraft scheidet erfolgreiche von erfolglosen Führungskräften (Symbo

Gestern Kollege, heute Chef

Kollegen, die zu Chefs werden, haben es vor allem in der Anfangszeit nicht immer so einfach. So muss man sich daran gewöhnen, dass man als ehemaliger Kollege nicht mehr Teil des Teams ist und überall dabei sein kann, sondern dass, man als frischgebackene/r Chef/in sich mehr zurücknehmen und abgrenzen muss. Der Rollenwechsel zur/zum Vorgesetzten löst zudem bei Mitarbeitenden nicht nur positive Gefühle aus. Er kann auch Neid und Missgunst wecken.   Wie gestalten Sie